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Premierminister Ariel Scharons hat den Austritt aus seiner Likud-Partei verkündet. Damit erzwingt er nicht nur Neuwahlen in Israel, sondern ermöglicht seinem Land auch einen politischen Richtungswechsel. Aus Israel kommentiert stern.de-Autorin Juliane von Mittelstaedt.
Der bisherige Chef der israelischen Arbeitspartei, Schimon Peres, hat in einer Urabstimmung seinen Posten an Amir Peretz verloren. Das Wahlergebnis könnte einen politischen Umbruch in Israel auslösen.
Die oppositionelle israelische Arbeitspartei hat eine neue Vorsitzende.
Der Gaza-Krieg beschert Israels Außenministerin Zipi Livni und Verteidigungsminister Ehud Barak enorme Popularität. Beide hoffen nun auf einen Sieg bei der Parlamentswahl im Februar. Doch misslingt der Militärschlag, droht auch Livni und Barak eine verheerende Niederlage.
Es ist eine illustre Riege, die derzeit um den Posten des israelischen Ministerpräsidenten kämpft: Ein ehemaliger Kibbutznik, einer mit Spitznamen Bibi, ein iranischer Jude, der den Iran bekämpfen will und eine Schlagzeug spielende Ex-Agentin.
Der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon und der neue Vorsitzende der Arbeitspartei, Amir Peretz, haben sich über Neuwahlen verständigt. Um den Wahltermin gibt es allerdings noch Diskussionen.
Nach der Eskalation des Nahost-Konfliktes hat US-Außenministerin Condoleezza Rice angekündigt, in die Krisenregion Nahost zu reisen. Zuvor waren israelische Bodentruppen in den Libanon eingedrungen.
Frank-Walter Steinmeier ist kurzfristig in den Nahen Osten gereist, um die Chancen für eine Waffenruhe in der Region auszuloten. "Hohe Priorität hat eine Beruhigung der Lage", sagte Steinmeier vor seinem Abflug. Derweil bereitet Israel eine Bodenoffensive vor. Erste Truppen operieren offenbar bereits im Libanon.
Offenbar hat die israelische Luftwaffe über einem Schiff der deutschen Marine vor der Küste des Libanon zwei Schüsse in die Luft gefeuert. Israel dementiert dies und hat eine völlig andere Version des Vorfalls.
Das israelische Kabinett hat beschlossen, die Bodenoffensive im Libanon nicht auszuweiten. Die Begründung: Im Nahkampf ist die israelische Armee zu verletzlich. Stattdessen sollen Dörfer aus der Luft "in Sandkästen verwandelt" werden.
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