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Ein kolumbianischer Richter hat einen Guerillachef wegen Terrorismus, krimineller Verschwörung und Raubes in Abwesenheit zu 22 Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt.
Kolumbiens Präsident Alvaro Uribe hat Grund zum Jubeln: Mit der Befreiung Ingrid Betancourts wurde den Farc-Rebellen ihr letzten Trumpf genommen. Der Konservative, der sich mit dem Versprechen, den Krieg im Dschungel zu beenden, wählen ließ, steht vor seinem großen Ziel: Der Zerschlagung der Farc.
Innerhalb kurzer Zeit haben die Farc-Rebellen ihren Anführer und seinen Vize verloren - und nun auch noch ihre wertvollste Geisel: die kolumbianisch-französische Politikerin Ingrid Betancourt. Die Farc steht kurz vor dem Aus, doch was nach ihr kommen könnte, dürfte ähnlich schlimm werden.
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Andrés Pastrana Arango ist ein kolumbianischer Politiker. Von 1998 bis 2002 war er Präsident Kolumbiens. Andrés Pastrana Arango wurde 1954 als Sohn des früheren Präsidenten Misael Pastrana Borrero, der zwischen 1970 und 1974 das Land regierte, geboren. Er studierte Jura an der Universität del Rosario in Bogotá und absolvierte ein Aufbaustudium im Fach Internationales Recht an der Harvard-Universität in Boston, USA. Während der Amtszeit seines Vaters wurde er durch die kolumbianischen Medien a...