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Bei Razzien im Nordosten Spaniens sind 16 mutmaßliche El-Kaida-Mitglieder festgenommen worden, die offenbar einen Chemie-Anschlag planten.
Knapp ein Jahr nach dem Synagogen-Anschlag mit 19 Todesopfern auf der tunesischen Ferieninsel Djerba sind fünf Verdächtige in Spanien gefasst worden.
Einige der Selbstmordattentäter von Casablanca haben einer in Marokko verbotenen radikal-islamistischen Gruppierung angehört, die Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida von Osama bin Laden gehabt haben soll.
Bei zwei Bombenanschlägen in den spanischen Touristenhochburgen Alicante und Benidorm an der Costa Blanca sind mindestens 13 Menschen zum Teil schwer verletzt worden, darunter auch ein Deutscher.
Verbrannte Leichen, weinende Verletzte, verzweifelte Angehörige: Mitten im morgendlichen Berufsverkehr wurde Madrid von einer Anschlagserie mit fast 200 Toten erschüttert. Ungelöst blieb die Frage, wer hinter dem Blutbad steckt.
Nach den verheerenden Bombenanschlägen in Madrid stellen die Spanier sich vor allem eine Frage: Wer ist verantwortlich für das Blutbad? Angeblich hat die ETA jetzt jede Verwicklung bestritten. Ermittelt wird aber noch in alle Richtungen.
Rund elf Millionen Menschen haben in Spanien gegen Terror und Gewalt demonstriert. Auf Transparenten hieß es: "Nein zum Terror" und "Heute erreichen unsere Tränen den Himmel." Inzwischen mehren sich die Anzeichen, dass doch islamische Terroristen hinter den Anschlägen gesteckt haben könnten.
Die moslemische Extremistengruppe El Kaida hat sich auf einem Videoband zu den Anschlägen von Madrid bekannt und mit noch weit verheerenderen Attentaten gedroht.
Nach den Anschlägen von Madrid herrschen im ganzen Land Trauer, Wut und neue Angst. Spuren des Terrors führen zu Al Qaeda. Die Eskalation der Gewalt löst ein politisches Erdbeben aus.
Die Innenminister der EU-Staaten treffen sich auf Initiative von Otto Schily, um über eine bessere Zusammenarbeit in der Terrorbekämpfung zu beraten. Die Forderung nach einem europäischen Geheimdienst erteilte Schily aber eine Absage.
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