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Petraeus vor US-Kongress: Bengasi-Attacke war Terrortat

Vor einer Woche trat CIA-Chef Petraeus zurück - jetzt musste er dem US-Kongress Rede und Antwort stehen. Dabei ging es nicht um seine Liebesbeziehungen, es ging um Terror in Libyen.

  Ex-CIA-Chef David Petraeus, hier bei einer früheren Anhörung, musste dem US-Kongress zu dem tödlichen Anschlag auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi Rede und Antwort stehen

Ex-CIA-Chef David Petraeus, hier bei einer früheren Anhörung, musste dem US-Kongress zu dem tödlichen Anschlag auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi Rede und Antwort stehen

Der zurückgetretenen CIA-Chef David Petraeus hat vor dem Geheimdienstausschuss im US-Repräsentantenhaus zu dem tödlichen Angriff im September auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi ausgesagt. Er habe bereits rasch nach der Attacke Hinweise erhalten, dass es sich um eine terroristische Tat gehandelt habe, berichtete der republikanische Abgeordnete Peter King nach der Sitzung, die unter Ausschuss von Medien und Öffentlichkeit stattfand. Demnach erklärte Petraeus, dass es zwar widersprüchliche Informationen gegeben habe. "Von Beginn an" sei aber die Verwicklung von Terroristen klar gewesen. Petraeus sei damit von den Angaben abgewichen, die er kurz nach der Attacke in Bengasi gemacht habe. Warum der ex-Geheimdienstchef offenbar seine Version der Ereignisse änderte, war unklar.

Bei dem Angriff am 11. September waren vier amerikanische Diplomaten getötet worden. Die Opposition warf der Regierung vor, das Konsulat nicht genügend geschützt zu haben. Zudem habe die Regierung die Öffentlichkeit über die wahren Hintergründe des Angriffs zunächst getäuscht. Sie habe den Angriff zunächst als spontane Demonstration ausgegeben, bei der radikale Muslime ihre Wut über ein anti-muslimisches Schmähvideo aus den USA ausgelassen hätten. Auch Präsident Barack Obama geriet unter verbalen Beschuss von Republikanern.

Bei dem Streit um die Bengasi-Attacke geht es auch um die mögliche Nominierung der amerikanischen UN-Botschafterin Susan Rice als Obamas künftige Außenministerin. Einige Republikaner werfen ihr vor, den wahren Charakter der Attacke von Bengasi verschleiert zu haben. Sie seien daher entschlossen, die notwendige Zustimmung für Rice im Senat zu verhindern. Obama hat sich zwar noch nicht festgelegt, doch Rice gilt als eine Anwärterin für die Nachfolge von Außenministerin Hillary Clinton. Auch Clinton soll im Dezember in einem Kongress-Ausschuss zu Bengasi aussagen.

CIA ermittelt gegen den Ex-Chef

Der US-Geheimdienst CIA hat nach Medienberichten inzwischen Ermittlungen gegen seinen zurückgetretenen Chef David Petraeus aufgenommen. Es handele sich um eine interne Voruntersuchung, berichtetet der Sender CNN unter Berufung auf einen CIA-Sprecher. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Der Ausgang der Ermittlungen sei völlig offen, hieß es.

US-Präsident Barack Obama hatte erst am Vortag vor Journalisten erklärt, seines Wissens habe es in der Affäre Petraeus bisher keinen Geheimnisverrat gegeben. Der ehemalige Vier-Sterne-General habe den Hut genommen, weil er seinem eigenen Verhaltensstandard nicht gerecht geworden sei, betonte Obama.

cjf/AFP/DPA/DPA

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