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Sie gelten ohnehin als überlastet. Nun wird vielen Polizisten aufgrund der aktuellen Terrorwarnung der Urlaub gestrichen. Der Bundespolizei zufolge ist die Anschlagsgefahr größer denn je.
Die US-Regierung sieht vor dem ersten Jahrestag der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden keine erhöhte Anschlagsgefahr.
Zweimal war der mutmaßliche Serienattentäter von Toulouse den französischen Ermittlern zufolge in Afghanistan und in Pakistan - er selbst gab an, von Al-Kaida in Waziristan im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet ausgebildet worden zu sein.
Der Verfassungsschutz sieht in Deutschland eine hohe Terrorgefahr. "Die Anschlagsgefahr in Deutschland ist erheblich", sagte Behördenpräsident Heinz Fromm. Bei den gescheiterten Anschlägen mit Kofferbomben im Sommer habe man nur Glück gehabt. Deutschland gelte bei Terroristen als "Kreuzzügler".
Über die drei verhafteten mutmaßlichen al-Kaida-Mitglieder werden immer mehr Details bekannt. Auch, weil ihre Gruppe wohl mehr Mitglieder umfasste, löst ihre Verhaftung nun eine Debatte über die Anti-Terror-Gesetze aus.
... und keiner geht hin. Im Angesicht bedrohlicher Bombenattrappen schreibt stern.de-Kolumnist Django Asül über Chefhumoristen im Berliner Senat, Harry Potters Schnitzeljagd und Billigwecker aus Namibia.
Bei dem Gepäckstück, das auf dem Flughafen Windhuk für Alarm sorgte, soll es sich lediglich um einen Test-Sprengsatz gehandelt haben. In Deutschland werden die Sicherheitsmaßnahmen dennoch verschärft.
Das Hotel Adlon am Brandenburger Tor, der Fernsehturm am Alex, der Hauptbahnhof - auf diese drei Berliner Sehenswürdigkeiten soll das Terrornetz al Kaida laut Medienberichten Attentate geplant haben. Das Bundesinnenministerium sieht aber keinen Grund zur Beunruhigung.
Außenminister Guido Westerwelle hat die Afghanistan-Strategie der Bundesregierung verteidigt: Die deutschen Soldaten werden ab 2011 abgezogen, bekräftigte er. Bei einem zu schnellen Abzug wäre Afghanistan in Kürze wieder "Rückzugsgebiet des Weltterrorismus".
Deutschland könnte im Wahljahr ins Fadenkreuz von Terroristen geraten. Nach Einschätzung des Verfassungsschutz-Präsidenten Heinz Fromm ist die Wahrscheinlichkeit eines Anschlags außerordentlich hoch. Auch das Bundeskriminalamt und Innenminister Wolfgang Schäuble gehen von erhöhter Terrorgefahr aus.
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