Nach dem Proteststurm gegen US-Vertretungen in islamischen Ländern haben Demonstranten im Sudan ihren Zorn an der deutschen Botschaft ausgelassen.
In der islamischen Welt weiten sich die Proteste gegen den Schmähfilm über den Propheten Mohammed aus. US-Botschaften sind das Hauptziel der Demonstranten, im Sudan wurde aber auch die deutsche Vertretung gestürmt.
Die Botschaft in der sudanesischen Hauptstadt sei zwar "in Flammen gesetzt worden", es sei aber "glücklicherweise kein Personenschaden entstanden", sagte Außenminister Guido Westerwelle am Freitag in Berlin.
Die Mitarbeiter seien in Sicherheit. Westerwelle verurteilte den Angriff "auf das Schärfste".