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Chinesische Polizei untersagt weitere Demonstrationen

Nach heftigen, anti-japanischen Protesten in China haben Behörden zur Mäßigung aufgerufen. In Hongkong gab es einen rassistischen Angriff gegen ein japanisches Paar.

  Nach gewaltsamen Protesten haben chinesische Behörden zu Mäßigung aufgerufen

Nach gewaltsamen Protesten haben chinesische Behörden zu Mäßigung aufgerufen

Nach den bisher schwersten anti-japanischen Protesten in China hat die Polizei in Peking weitere Demonstrationen untersagt. In Kurznachrichten an Handynutzer wurde die Bevölkerung am Mittwoch aufgefordert, die Aufmärsche einzustellen. "Die Leute können andere Wege nutzen, um ihren Patriotismus auf angemessene Weise auszudrücken", hieß es in der Mitteilung, die sich auch in den twitterähnlichen "Weibo"-Blogs im Internet verbreitete. "Geht nicht in die Botschaftsviertel, um zu protestieren." Die Bevölkerung wurde aufgefordert, mit der Polizei zu kooperieren, um den normalen Ablauf des Verkehrs und die soziale Ordnung wieder sicherzustellen.

Nach einem Überfall auf ein japanisches Paar in Hongkong hat die Regierung in Tokio ihre Staatsbürger in der südchinesischen Küstenstadt zur Wachsamkeit aufgerufen. Das Konsulat riet am Mittwoch allen Japanern, nicht nachts auszugehen und sich nicht in Gruppen zu bewegen. Die Behörden teilten unterdessen mit, einen 31-jährigen Mann festgenommen zu haben, der am Montag auf einer vielbesuchten Straße ein Paar angegriffen und geschlagen haben soll, weil sie Japaner waren.

Lage in Peking beruhigt sich

Nach tagelangen anti-japanischen Protesten hat sich die Lage in China generell entspannt. Insbesondere rund um die japanische Botschaft in Peking, die am Dienstag von Chinesen belagert worden war, blieb es ruhig. "Es sieht so aus, als ob die Proteste vor der Botschaft beendet sind", teilte die japanische Vertretung am Mittwoch in einer E-Mail an ihre Bürger mit. Sie berief sich darin auf eine Nachricht der chinesischen Behörden, die um Zusammenarbeit zur Sicherung der Lage gebeten hatten. Von chinesischer Seite war dazu zunächst niemand zu erreichen.

Ein einziger Demonstrant wurde indes von der Polizei vor der Botschaft entfernt. Er hatte dort "Besiegt das kleine Japan" gerufen. Um eine Wiederholung gewaltsamer Proteste zu verhindern, sind zahlreiche Polizisten zur Sondereinsätzen im Dienst. Auch die nächstgelegene U-Bahnstation zur Botschaft wurde vorsorglich geschlossen.

Hintergrund ist der Streit zwischen Peking und Tokio um eine unbewohnte Inselgruppe nördlich von Taiwan. Das in China als Diaoyu und in Japan als Senkaku bekannte Archipel ist von strategisch wichtiger Bedeutung, zudem werden unter dem Meeresboden Öl- und Gasvorkommen vermutet. Vier der fünf Inseln waren bislang in japanischem Privatbesitz, eine gehört der Stadt Tokio. Die Ankündigung der japanischen Regierung, drei der Inseln zu kaufen, stieß in China auf Kritik und löste heftige Proteste aus.

ono/DPA/AFP/Reuters/DPA/Reuters

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