Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Italien ein "Scheißland"? So sollte ein Regierungschef wohl auch in einem nächtlichen Telefonat nicht von seinem Land sprechen. Nachdem der Skandal öffentlich wurde, beschwichtigt Berlusconi. Und macht es damit fast noch schlimmer
Italiens Ministerpräsident beschleunigt die Haushaltskonsolidierung. Doch Ökonomen und die Opposition fragen sich, ob er seinen Plan umsetzen kann.
Wenige Tage vor Vertrauensabstimmungen über Italiens Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi in beiden Parlamentskammern hat die Staatsanwaltschaft in Rom eine Untersuchung wegen angeblich versuchten Stimmenkaufs bei Oppositionsabgeordneten eingeleitet.
So erklären sich also Silvio Berlusconis Vorlieben: Weil er so viel arbeiten muss, schaut Italiens Ministerpräsident hin und wieder schöne Frauen an und findet dies besser, "als schwul zu sein". Die jüngst enthüllte Beziehung zu einer 17-Jährigen sei von "Solidarität" geprägt, erklärt er nebulös.
Regierungschef Silvio Berlusconi führt die Verdienstliste der italienischen Politiker mit weitem Abstand an. Laut eigener Steuerklärung hat der Politiker im Jahre 2008 offiziell 23 Millionen Euro verdient. Ein Jahr zuvor waren es "nur" 14,5 Millionen Euro.
Es war der "No Berlusconi Day": Mehr als 350.000 Menschen haben in Rom gegen den konservativen Regierungschef Silvio Berlusconi demonstriert. Eine Bloggergemeinschaft hatte via Internet einen Appell lanciert, den umstrittenen 73-Jährigen zum Rücktritt aufzufordern. Auch in Berlin gingen die Menschen auf die Straße.
Für Italiens Ministerpräsident ist die Aufhebung seiner Immunität ärgerlich. Für das Land ein Desaster. Berlusconi wird sich wieder mehr mit seinen Prozessen beschäftigen als mit der Regierung.
Stellen Sie sich vor: Am Wochenende wird den Bayern nicht die Meisterschale, sondern die Zwangsabstiegs-Urkunde überreicht. Unvorstellbar? Mitnichten! Italiens berühmtestem Fußball-Club droht genau dieses Schicksal.
Mitten in dem erbitterten Strategiestreit mit der Staatsregierung baut Telecom Italia das Breitbandgeschäft aus: Der Konzern unterzeichnete den Kaufvertrag für das Anschlussgeschäft des US-Anbieters AOL in Deutschland.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?AC Mailand Immunität Italien Italiens Fußballverband Juventus Turin Konzernchef Ministerpräsident Prozesse Rom Rücktritt Steuererklärung
Alessandro Del Piero Carlo De Benedetti David Mills Fabio Capello Gianfranco Fini Giorgio Napolitano Giulio Tremonti Ignazio La Russa Luciano Moggi Marco Tronchetti Provera Pier Luigi Bersani Romano Prodi Rosy Bindi Silvio Berlusconi Umberto Bossi Veronica Lario Walter Veltroni
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".

Antonio Di Pietro war italienischer Infrastrukturminister in der zweiten Regierung Prodi (2006–2008). Davor war er Mitglied des Europäischen Parlaments, italienischer Senator sowie leitender Ermittler im Tangentopoli-Skandal.
11:50 Verfassungsreferendum in Syrien am 26. Februar
11:16 Medien: Ahmadinedschad weiht neue Atomprojekte ein
07:20
Keine "terroristischen Taten"
Iraner nach Bombenexplosionen in Bangkok festgenommen
07:12 UN-Vollversammlung stimmt über Syrien-Resolution ab
07:05 EU-Kassenhüter beraten telefonisch über Griechenland
06:34 Monti vor dem EU-Parlament
19:30 Griechenland-Rettung zieht sich weiter hin