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Die Archäologin Susanne Osthoff, die am Sonntag aus der Geiselhaft frei kam, hat den Irak verlassen, um mit ihrer Tochter einige Tage zu verbringen. Bei ihrer Familie hat sich die Osthoff noch nicht gemeldet, wie die Schwester berichtet.
Die Bundesregierung hat weiterhin keinen Kontakt zu den irakischen Entführern der deutschen Archäologin Susanne Osthoff. Einen neuen Verdächtigen gibt es jedoch: ein irakischer Polizist ist seit der Entführung verschwunden.
Deutsche Staatsbürger werden im Ausland immer wieder Opfer von Entführungen. stern.de listet die spektakulärsten Fälle der vergangenen Jahre auf.
Sie bangte seit gut fünf Monaten um ihr Leben, wandte sich schon in einer verzweifelten Abschiedsbotschaft an ihre Kinder. Doch nun ist die im Irak entführte deutsche Geisel Hannelore Krause frei. Ihr Sohn befindet sich aber weiterhin in Geiselhaft.
In Bagdad haben Bewaffnete nach Angaben irakischer Sicherheitskreise mehrere Ausländer entführt. Das britische Außenministerium bestätigte die Verschleppung von fünf Briten. Erste Berichte, dass drei Deutsche unter den Entführten seien, wurden bis zum Abend nicht bestätigt.
Weil die Geiselnehmer die Schwester des entführten 20-Jährigen in Berlin kontaktiert haben, erfuhr das Auswärtige Amt von der Entführung der deutschen Mutter und ihres Sohnes. Nun drohen die Kidnapper mit der Erschießung des jungen Mannes.
Im Irak sind offenbar zwei deutsche Staatsbürger verschleppt worden. Dabei soll es sich um eine 60-jährige Mutter und ihren Sohn handeln, die seit langem in Bagdad leben. Die Entführer sollen mit der Erschießung ihrer Opfer gedroht haben.
Nach Regierungsangaben floss kein Geld, um Nitzschke und Bräunlich aus der irakischen Geiselhaft zu befreien. Auch der Krisenstab bestreitet vehement, dass die Regierung erpressbar sei. Experten zweifeln jedoch an dieser Aussage.
Im neuen Entführungsfall im Irak liegt noch kein Bekennerschreiben oder Video vor. Der im Auswärtigen Amt eingerichtete Krisenstab setzt seine intensiven Bemühungen um die Befreiung der zwei aus Leipzig stammenden Ingenieuren fort.
Im Irak sind zwei deutsche Ingenieure entführt worden. Die beiden sollen für eine Anlagenbau-Firma aus Sachsen arbeiten. Unklar ist, ob ein dritter Deutscher den Geiselnehmern entwischen konnte.
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