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Zweieinhalb Wochen nach den fehlgeschlagenen Anschlägen vom 21. Juli in London müssen die drei Hauptverdächtigen erstmals vor Gericht erscheinen. Ihnen wird Mordversuch und Sprengstoffbesitz vorgeworfen.
Festnahmen in London und in Rom haben in Großbritannien Hoffnung auf einen Durchbruch bei der Fahndung nach den Attentätern der vergangenen Woche geweckt. Von den drei Festgenommenen sollen mindestens zwei zu den Bombenlegern vom 21. Juli gehören.
Der pakistanischen Polizei ist laut der britischen "Times" der Drahtzieher der Londoner Anschläge ins Netz gegangen. Eine Rede von Präsident Pervez Musharraf an die Nation wird endgültige Klarheit schaffen.
Die Polizei hat nach Medienberichten bei ihrer Jagd nach den Rucksackbombern von London einen weiteren Terroristen festgenommen. Seit Tagen hatte es Spekulationen um einen fünften Bomber gegeben.
Die Hinrichtung des früheren irakischen Diktators Saddam Hussein liegt knapp vier Jahre zurück. Jetzt ist auch sein treuer Minister Tarik Asis zum Tode verurteilt worden. Der Vatikan legte Protest gegen die Hinrichtung des Christen ein.
Bei den Bombenexplosionen im Zentrum von Bagdad hat es sich offenbar um gezielte Anschläge auf ausländische Botschaften gehandelt, daruntr auch die deutsche Vertretung. Insgesamt sollen etwa 50 Menschen dabei ums Leben gekommen sein.
Grenzzwischenfall im Südirak: Iranische Soldaten sind auf das Gebiet des Nachbarlandes vorgedrungen und haben eine Ölquelle besetzt. Nach Militärangaben aus Bagdad haben die Eindriglinge die iranische Flagge gehisst und gepanzerte Fahrzeuge in Stellung gebracht.
Bei einem Anschlag im nordirakischen Mossul sind 30 Menschen ums Leben gekommen, weitere 70 wurden verletzt. Der Sprengsatz explodierte, als Gläubige nach dem Freitagsgebet die Moschee verließen. Die Region um Mossul gilt als Hochburg des Terrornetzwerks al-Qaida im Irak. In Bagdad starben am Freitag bei drei Bombenanschlägen insgesamt sieben weitere Menschen.
Blutiger Terroranschlag auf schiitische Pilger im Irak: Eine Selbstmordattentäterin hat nahe der Ortschaft Al-Iskanderija südlich von Bagdad mindestens 40 Menschen mit in den Tod gerissen. Sie zündete ihren Sprengstoffgürtel inmitten einer Prozession aus Frauen und Kindern.
Er hat sich entschuldigt, hat beim irakischen Ministerpräsidenten al Maliki um Gnade gebeten, US-Präsident Bush hat sich gegen eine harte Strafe ausgesprochen, doch die Justiz kennt bisher keine Nachsicht mit dem Schuhwerfer von Bagdad. Er wurde beim Verhör sogar misshandelt.
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