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Teheran verweigert Zugang zum umstrittenen Militärkomplex

Die Atomgespräche zwischen der IAEA und dem Iran stocken. Seit über einem Jahr gibt es keine Fortschritte. Nun überlegt die IAEA, wie es weitergehen soll.

  Der Iran wird verdächtigt, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Kernkraft heimlich am Bau von Atomwaffen zu arbeiten. Die Bereitschaft zur Fortsetzung der Gespräche sei unerschüttlich, sagte IAEA-Chefinspekteur Herman Nackaerts.

Der Iran wird verdächtigt, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Kernkraft heimlich am Bau von Atomwaffen zu arbeiten. Die Bereitschaft zur Fortsetzung der Gespräche sei unerschüttlich, sagte IAEA-Chefinspekteur Herman Nackaerts.

Ratlosigkeit und Stillstand im Atomstreit mit dem Iran: "Wir brauchen Zeit um zu überlegen, wie wir die Gespräche fortsetzen", sagte der Leiter einer Delegation der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), #link; http://www.stern.de/politik/ausland/iaea-chefinspekteur-herman-nackaerts-91432440t.html;Herman Nackaerts#, am Donnerstag in Wien nach der Rückkehr seiner Delegation aus dem Iran. Bei dem eintägigen Treffen in Teheran mit Vertretern der iranischen Führung konnten sich die Gesprächspartner erneut auf keinen Zeitplan zur Untersuchung mutmaßlicher Atomwaffenprojekte einigen.

"Wir werden weiter hart daran arbeiten, die bestehenden Unterschiede zu lösen. Unsere Bereitschaft zur Fortsetzung der Gespräche ist unerschütterlich", sagte Nackaerts. Der lange geforderte Zugang zum umstrittenen Militärkomplex Parchin, der im Vorfeld des Besuchs vom Iran in Aussicht gestellt wurde, ist den Inspekteuren erneut verwehrt worden. Bedingung für den Zutritt ist für Teheran, dass dem Land ein ziviles Atomprogramm zugestanden wird.

Nackaerts Aussagen fallen damit deutlich pessimistischer aus als die des iranischen IAEA-Botschafters Ali Asghar Soltanieh. "Einige Meinungsverschiedenheiten" seien ausgeräumt worden, sagte Soltanieh am Mittwoch nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Isna.

Iran soll ziviles Atomprogramm zugestanden werden

Die seit über einem Jahr laufenden Gespräche blieben bisher ohne Erfolg. Dabei ging es bislang gar nicht um Inhalte, sondern nur um einen Zeitplan zur Abarbeitung offener Fragen. Ein Termin für ein nächstes Treffen sei - im Gegensatz zu früheren Gesprächsrunden - noch nicht vereinbart worden.

Die Blockade bei den IAEA-Gesprächen wird vermutlich auch Thema bei dem Treffen Ende Februar in Kasachstan mit der 5+1-Gruppe sein. Die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und Deutschland starten einen neuen Versuch, die iranische Regierung zur Einstellung der Urananreicherung zu bewegen. Der Iran solle dabei Flexibilität zeigen, um "substanzielle Fortschritte" zu erzielen, sagte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton am Mittwoch.

Der Iran wird verdächtigt, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Kernkraft heimlich am Bau von Atomwaffen zu arbeiten. Teheran bestreitet dies.

vale/DPA/DPA

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