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Ashton behält Details unter Verschluss

Angeblich ist eine Abmilderung einiger Sanktionen, etwa im Bankensektor, im Gespräch. Als Voraussetzung gilt jedoch ein Entgegenkommen. Der Iran soll seine Urananreicherung auf 20 Prozent reduzieren.

  Das iranische Atomprogram gilt weiterhin als eine der größten Bedrohungen für den Weltfrieden

Das iranische Atomprogram gilt weiterhin als eine der größten Bedrohungen für den Weltfrieden

Die Verhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm in der kasachischen Großstadt Almaty sind beendet. Wie aus der iranischen Delegation verlautete, soll es als nächstes wie schon im Vorjahr ein Expertentreffen in Istanbul geben.

Danach seien erneut Verhandlungen in Almaty geplant. Ein Datum dafür stehe aber noch nicht fest, hieß es am Mittwoch. Mögliche Annäherungen in dem jahrelangen Streit wurden zunächst nicht bekannt.

Die fünf UN-Vetomächte sowie Deutschland - die sogenannte 5+1-Gruppe - hatten Teheran ein neues Angebot vorgelegt, das angeblich die Abmilderung einiger Sanktionen vorsieht, etwa im Bankensektor. Dafür sollte aber auch der Iran Entgegenkommen zeigen.

Zu Beginn des zweiten Verhandlungstages trafen sich die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton und der iranische Chefunterhändler Said Dschalili zu einem bilateralen Gespräch. Ashton leitet die internationale 5+1-Gruppe.

Das angereicherte Uran soll in einem Drittland lagern

Der Westen verdächtigt das islamische Land, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Kernenergie ein Atomwaffenprogramm aufzubauen. Die Weltmächte bestehen bisher darauf, dass Teheran die Anreicherung von Uran auf 20 Prozent einstellt. Das bereits angereicherte Uran müsse in einem Drittland lagern. Außerdem soll die neue Anreicherungsanlage in Fordo geschlossen werden. Der Iran hingegen beharrt auf dem Recht zur zivilen Nutzung der Atomenergie und fordert die Aufhebung aller Sanktionen.

Die UN-Vetomächte sowie Deutschland wollen die Details ihres neuen Vorschlags erst offenlegen, wenn Teheran das Angebot geprüft hat. "Wir hoffen, dass wir Fortschritte sehen werden", sagte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton am Mittwoch vor Journalisten in Almaty. Wichtig sei, dass der Verhandlungsprozess weitergehe. Die Gruppe sei sich einig, dass das iranische Atomproblem mit diplomatischen Mitteln gelöst werden solle, sagte Ashton der Agentur Interfax zufolge.

amt/DPA/DPA

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