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Der neue Atomwaffentest Nordkoreas hat scharfen Protest auf der ganzen Welt ausgelöst. Am Abend veruteilte der Weltsicherheitsrat das Regime in Pjöngjang. Südkorea will sich nun einer US-Initiative gegen Massenvernichtungswaffen anschließen. Ein Schritt, den Nordkorea als "Kriegserklärung" versteht.
Morgen findet in Südkorea eine alljährliche Militärübung statt, an der auch US-Soldaten teilnehmen. Nordkorea droht im Fall eines Angriffs mit einem Nuklearschlag.
Angesichts der militärischen Provokationen Nordkoreas sind südkoreanische und US-Truppen in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. US-Außenministerin Hillary Clinton sicherte Südkorea und Japan Unterstützung der Vereinigten Staaten zu. Pjöngjang sorgte unterdessen für weitere Spannungen.
Die Regierung in Pjöngjang lässt sich nicht beeindrucken: Obwohl der UN-Sicherheitsrat den neuen Atomwaffentest Nordkoreas einstimmig verurteilte, hat das kommunistische Regime nach Angaben aus Südkorea von seiner Ostküste aus zwei Kurzstreckenrakten abgefeuert.
Einstimmig hat in New York der UN-Sicherheitsrat den zweiten Atomwaffentest Nordkoreas verurteilt.
Er galt als sterbenskrank - und meldet sich nun doch mit einem Knall zurück. Der Atomwaffentest Nordkoreas zeigt, wie ernst man Diktator Kim Jong Il nehmen muss: Mit dieser Demonstration der Stärke provoziert er seine Gegner, festigt seine Position im Innern - und fordert Barack Obama heraus.
Erneute Erschütterungen ließen in Asien den Verdacht eines zweiten nordkoreanischen Atomtests aufkommen. Experten gehen inzwischen von einer natürlichen Ursache aus.
Condoleezza Rice hat Nordkorea nach seinem ersten Atomtest wieder an den Verhandlungstisch geordert - und zwar ohne Bedingungen. Auch China will die seit einem Jahr unterbrochenen Sechsergespräche fortsetzen.
Auslandskonten werden eingefroren, Rüstungsgüter nicht mehr ausgeliefert: Der UN-Sicherheitsrat hat sich einstimmig für Sanktionen gegen Nordkorea ausgesprochen. Militärische Gewalt schließt die Resolution aus.
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