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Die US-Regierung unter Barack Obama will eine Totalreform der Nato. Damit verbunden ist natürlich mehr Engagement in Afghanistan. Doch statt direkt um mehr Soldaten zu bitten, versucht es der US-Präsident mit einer stärkeren strategischen Einbindung. Letztlich wird es aber trotzdem Obamas Krieg bleiben.
US-Vizepräsident Dick Cheney hat die Hoffnungen Georgiens auf eine Nato-Aufnahme gestärkt. Die US-Regierung stehe "vollkommen" hinter dem Beitrittsvorhaben, sagte Cheney bei einem Besuch in Tiflis. Moderate Töne in dem Konflikt kommen unterdessen aus China.
Russland und die Nato-Staaten sind auf Konfrontationskurs und der Westen ist nicht schuldlos an Moskaus kompromissloser Politik. Das sagt Horst Teltschik, Organisator der Münchner Sicherheitskonferenz, im Interview mit stern.de. Allzu sehr habe die Nato Russlands Interessen ignoriert - "so etwas rächt sich".
Schwere Vorwürfe gegen die EU: Die Europäer hätten seine Warnungen vor Russland nicht ernst genommen, sagte Georgiens Präsident Michail Saakaschwili bei einem Besuch der US-Außenministerin Condoleezza Rice, sie trügen also eine Mitschuld am Blutvergießen in Georgien. Er unterzeichnete ein Waffenstillstandsabkommen.
Aufatmen im Kriegsgebiet: Russlands Präsident Medwedew hat ein Ende der Kämpfe befohlen und den Rückzug aus Georgien versprochen. In einigen Gebieten kommt es allerdings noch zu vereinzelten Feuergefechten. Jetzt wird auf diplomatischer Ebene darüber verhandelt, wie der Frieden in der Region umgesetzt werden kann.
Was sind Russlands Kriegsziele? Wie weit sind sie bereit zu gehen? Und was wird das für Auswirkungen auf die Region haben? Im Kern geht es Moskau darum, den ungelenken Angriff Georgiens auf Südossetien für eine Lektion für die gesamte Region zu nutzen.
Inzwischen wird auch in Abchasien geschossen. Russlands Regierungschef Wladimir Putin warnt vor Georgiens Nato-Beitritt. US-Präsident George Bush wiederum fordert von Russland die Einstellung der Kämpfe. Droht ein Flächenbrand im Kaukasus?
Georgien zieht seine Truppen aus der abtrünnigen Region Südossetien ab. Die Soldaten hätten ihre Stellungen in der abtrünnigen Region verlassen, sagte ein Regierungssprecher in Tiflis.
Es war kein schöner Auftakt: Beim Nato-Gipfel in Bukarest konnten sich die Teilnehmer nicht über den von Georgien und der Ukraine gewünschten raschen Beitritt einigen. Und auch für Mazedonien gab es schlechte Nachrichten.
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