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Angesichts der massiven Oppositionsproteste hat die ägyptische Regierung Ausgangssperren über die Hauptstadt Kairo sowie die Städte Suez und Alexandria verhängt.
Angesichts anhaltender Jugendkrawalle macht die französische Regierung den Weg für Ausgangssperren frei. Solche drastischen Schritte hat es zuletzt während des Algerienkriegs gegeben.
In Frankreich ist es in der 14. Nacht in Folge zwar wieder zu Brandstiftungen gekommen; die Gewaltwelle hat aber offenbar ihren Höhepunkt überschritten. Trotzdem birgt gerade diese Ruhe eine enorme Gefahr.
Der Machtkampf in der Elfenbeinküste schien schon längst entschieden. Der abgewählte Präsident Laurent Gbagbo war eingekesselt, die ihm loyalen Soldaten baten um einen Waffenstillstand. Ein billiger Trick, wie sich jetzt herausstellt: Der Bürgerkrieg geht weiter.
Die Opposition verstärkt den Druck. Weiter harren tausende Demonstranten auf dem Tahrir-Platz in Kairo aus. Auch die Ablösung des verhassten Innenministers brachte Ägyptens Präsident Husni Mubarak keine Atempause. Der morgige Dienstag könnte die Entscheidung bringen. stern.de dokumentiert den siebten Tag der Massenproteste am Nil.
Ägyptens Regierung ist am Samstag geschlossen zurückgetreten. Die Demonstranten wird diese Geste kaum zufriedenstellen: Sie fordern den Rücktritt von Präsident Mubarak.
Ägypten in Aufruhr: Für Kairo, Alexandria und Suez gelten Ausgangssperren, doch die Massenproteste gehen weiter. Es gibt Tote und viele Verletzte. Und Präsident Mubarak bricht endlich sein Schweigen.
In Reaktion auf die anhaltenden Proteste hat Ägyptens Präsident Husni Mubarak am Freitag eine Ausgangssperre über das ganze Land verhängt.
Die tunesische Regierung schloss die Unis. Sie entließ den Innenminister und verhängte in der Nacht Ausgangssperren in der Hauptstadt Tunis. Die Unruhen konnte sie dadurch nicht stoppen. Auch am Abend ist es zu weiteren Protesten gekommen.
Brennende Barrikaden, Straßenschlachten und Ausgangssperren - monatelang herrschte in der thailändischen Hauptstadt der Ausnahmezustand. Wie gefährlich ist ein Bangkok-Besuch für Touristen derzeit? stern.de-Autor Jan-Philipp Sendker war vor Ort.
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