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Bei schweren Ausschreitungen in Griechenland sind dutzende Menschen verletzt worden.
Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Athen gegen die internationalen Sparauflagen ist am Montag das Ausmaß der Zerstörungen deutlich geworden.
Der griechische Regierungschef Lucas hat die schweren Ausschreitungen bei Protesten gegen neue Sparmaßnahmen seiner Regierung scharf verurteilt.
In Griechenland haben sich die gewalttätigen Proteste gegen die Sparpolitik der Regierung am Abend ausgeweitet. Nach Angaben des Rettungsdienstes stieg die Zahl der Verletzten auf 80, darunter 30 Polizisten. Ein Sprecher der Feuerwehr sprach im Fernsehen von zahlreichen Bränden.
In der griechischen Hauptstadt Athen ist es am Rande einer friedlichen Demonstration von etwa 20 000 Menschen zu Krawallen gekommen.
Knapp zwei Monate nach den gewaltsamen Ausschreitungen in der kasachischen Stadt Schanaosen mit mehreren Toten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Aufklärung über die Ereignisse gefordert.
In Kairo und anderen ägyptischen Städten bleibt die Lage angespannt. Nach dem Freitagsgebet stürmte eine wütende Menge in Kairo ein Gebäude der Steuerbehörde. Es seien Brandbomben geflogen, heißt es aus Sicherheitskreisen. Auch in Alexandria und Suez gab es erneut Proteste.
Auf den Straßen Athens tobt der Widerstand. Die Wut der Griechen gegen die von der EU verordnete Sparpolitik entlädt sich in Gewalt. Droht ein Bürgerkrieg?
Bei den schweren Ausschreitungen am Rande von Protesten gegen das vom griechischen Parlament beschlossene Sparpaket sind in Athen bis zum späten Sonntagabend zahlreiche Brände gelegt worden. Die Randalierer richteten enorme Schäden an.
Tief in der Nacht verabschiedet das Parlament in Athen das umstrittene Spardiktat. Während draußen Randalierer wüten, bewahren die Abgeordneten ihr Land fürs Erste vor einer Staatspleite.
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