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Australiens Ex-Premier war zu betrunken für Parlamentsabstimmung

Nach einem feucht-fröhlichen Abend war der australische Ex-Premierminister zu betrunken, um an einer Parlamentsabstimmung teilzunehmen. Das hat Tony Abbott nun in einem TV-Interview gebeichtet. 

Freund des guten Weins: Der australische Ex-Premierminiester Tony Abbott

Freund des guten Weins: der australische Ex-Premierminister Tony Abbott

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Wer abends ein Glas Wein zu viel getrunken hat, der kann am nächsten Tag ganz schön gerädert sein. Tony Abbott, der ehemalige Australiens, hat offenbar zu tief ins Glas geschaut: 2009, während der weltweiten Finanzkrise, war er ausgerechnet bei einer Abstimmung um ein milliardenschweres Rettungspaket zu betrunken, um daran teilzunehmen. 

Gerüchte über den feucht-fröhlichen Abend hatten schon seit längerem die Runde gemacht. Als Journalisten des "Daily Telegraph" 2009 nachfragten, sagte Abbott jedoch, er habe die Feuerwehr bei ihrem Kampf gegen Buschfeuer unterstützt und sei danach erschöpft eingeschlafen. Ein erschöpfter Held also? 

"Nein", sagte der amtierende Premierminister des Landes, Malcolm Turnbull, und packte über seinen Parteikollegen aus. "Ich kann mich nicht daran erinnern, dass irgendjemand schon einmal eine verpasste hat, weil er zu betrunken war, um ins Parlament zu kommen", zitiert ihn der britische "Guardian".

Ex-Premierminister: "Einige Flaschen Wein getrunken"

In der australischen Fernsehsendung "The House With Annabel Crabb" hatte Abbott selbst zugegeben, damals zu betrunken für die Abstimmung gewesen zu sein. Abbott, zu diesem Zeitpunkt noch in der Opposition, habe sich an dem verhängnisvollen Abend mit zwei Kollegen getroffen. "Ich glaube, wir haben einige Flaschen Wein zu dritt getrunken", erinnert er sich. "Ich habe mich dann hingelegt und das nächste, an das ich mich erinnere war, das es Morgen war", zitiert die australische "Harald Sun" aus dem Interview, das allerdings erst am 5. September ausgestrahlt wird. Die Sendung ist Teil einer Serie, in der hinter die Kulissen des Parlaments geschaut wird und die Szenen zeigt, die der Steuerzahler normalerweise nicht zu sehen bekommt.

tyr

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