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Am Montag tritt der neue US-Verteidigungsminister Robert Gates sein Amt an - und wird sogar von der Opposition mit offenen Armen empfangen. Alle sind froh, seinen Vorgänger Donald Rumsfeld los zu sein. Der nämlich hinterlässt einen Scherbenhaufen.
Nach Informationen der "New York Times" empfiehlt die Baker-Kommission einen Rückzug aller 15 US-Brigaden im Irak. Das Pentagon will vorübergehend mehr Truppen einsetzen, Südkorea alle Soldaten abziehen.
US-Präsident Bush trifft heute den irakischen Ministerpräsidenten al-Maliki, um die Lage zu besprechen. Nahostexperte Peter Scholl-Latour fordert die USA im stern.de-Interview auf, ihre Truppen abzuziehen - und gewinnt dem Regime von Saddam Hussein etwas Positives ab.
Eine unabhängige Expertenkommission des US-Kongresses unter Leitung von Ex-Außenminister James Baker will die blutige Gewalt im Irak beenden. Dafür scheut man sich auch nicht mit Vertretern der einstigen Achse des Bösen zu reden.
Mit der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft kommt auf die Bundesregierung auch die Aufgabe zu, das Verhältnis zwischen der EU und den Vereinigten Staaten zu justieren. Im Interview mit stern.de beschreibt Außenamtsmitarbeiter Karsten Voigt, was Angela Merkel erwartet.
So ein Jahr hätte sich George W. Bush in seinen schlimmsten Albträumen nicht vorgestellt: Egal ob im Irak, beim Thema Iran oder den Kongress-Wahlen - so gut wie nichts ist dem US-Präsidenten 2006 gelungen. Eine Bilanz in acht Punkten.
US-Präsident George W. Bush will seine Streitkräfte personell aufstocken. Gründe dafür sind der weltweite Kampf gegen den Terrorismus, aber auch der Krieg im Irak. Die Baker-Komission hatte dagegen erst kürzlich empfohlen, den irakischen Truppen mehr Verantwortung für ihr Land zu übertragen.
US-Präsident George Bush stärkte dem umstrittenen irakischen Regierungschef Nuri Al-Maliki demonstrativ den Rücken - an der Strategie würde sich vorerst nichts ändern, obwohl der Wunsch danach in den USA immer lauter wird.
Das US-Militär sucht intensiv nach einer neuen Strategie für den Irak. Drei Szenarien sind im Gespräch, als plakative Slogans nach amerikanischer Manier: "Go Big", "Go Home" und "Go Long". Dahinter verbirgt sich Abzug, Aufstockung - oder beides.
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