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17. November 2008, 09:12 Uhr
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Rezession vermeiden, Verschuldung egal

Die Bekämpfung der Rezession hat für den neuen US-Präsidenten Barack Obama oberste Priorität. Verschuldung und Staatshaushalt sollen dagegen in den kommenden zwei Jahren zunächst eine untergeordnete Rolle spielen, sagte Obama in seinem ersten TV-Interview nach der Wahl.

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Barack Obama will zu Beginn seiner Präsidentschaft vor allem die Rezession bekämpfen© Marc Duncan/AP

Das Haushaltsdefizit der USA bereitet dem künftigen Präsidenten Barack Obama keine so große Sorge wie die Gefahr einer Rezession. Letztere müsse unbedingt vermieden werden, während die Verschuldung vorerst keine so hohe Priorität genießen könne, sagte der demokratische Politiker am Sonntag dem Sender CBS in seinem ersten Fernsehinterview seit seinem Wahlsieg. So sei noch nicht genug unternommen worden, um die in Not geratenen Eigenheimbesitzer vor einer Zwangsräumung zu schützen.

Einige Analysten haben das Staatsdefizit der USA als Ursache für die derzeitige Finanzkrise bezeichnet. Obama erklärte jedoch, die Amerikaner sollten sich darüber in den kommenden zwei Jahren keine so großen Gedanken machen. Wichtiger sei es, die Wirtschaft zu stabilisieren, das Vertrauen der Verbraucher wiederherzustellen und Arbeitsplätze zu schaffen.

Notwendig seien dafür Maßnahmen, dass die Menschen ihre Häuser und Wohnungen behalten könnten. Außerdem müsse der wirtschaftlich bedrängten Automobilindustrie geholfen werden, forderte Obama erneut. Hierbei sah es allerdings danach aus, dass die Republikaner im Kongress eine Entscheidung bis zum Amtsantritt Obamas am 20. Januar verzögern könnten.

Als weitere Priorität der nächsten Wochen nannte der designierte Präsident die Auswahl seines nationalen Sicherheitsteams. Hier sei ein nahtloser Übergang von der alten zur neuen Regierung unabdingbar. Mit seinem künftigen Sicherheitsteam sowie mit den Streitkräften wolle er gemeinsam Strategien entwickeln, um die US-Truppen im Irak zu reduzieren, die Lage in Afghanistan in den Griff zu bekommen und das Terrornetzwerk Al Kaida "ein für alle Mal auszulöschen".

AP
KOMMENTARE (5 von 5)
 
gmathol (17.11.2008, 23:50 Uhr)
@sausewindxxl
Die Flucht aus dem Dollar findet bereits statt. Iran akzeptiert nur noch Gold fuer Oel-Geschaefte und Saudi Arabien und die UAE werden im Jahre 2009 eine eigene Waehrung haben und den Dollar nicht mehr akzeptieren.
Da koennen die Amis noch soviel Geld drucken, die werden damit einfach nichts mehr kaufen koennen.`
Die suedamerikanischen Laender benutzen uebrigens den Dollar auch immer weniger.
gmathol (17.11.2008, 23:46 Uhr)
Bezahlen werden wir...
...wenn sich Europa sich nicht endlich aufmacht und Amerika allein darstehen laesst.
Unsere Renten koennen wir eh schon vergessen und wer jetzt noch sparen kann und nicht spart wird sich noch erstaunt die Augen reiben was im christlichen Abendland alles moeglich ist.
Gisella (17.11.2008, 11:51 Uhr)
Obama
und seine Pläne. Ich habe schon so oft kommentiert, dass die USA nie und nimmer ihr Land den "BACH" runtergehen lassen werden. Auch ein Obama nicht, dann wäre es weg vom Fenster, Die werden weiter Schulden machen die Druckerei macht wieder Überstunden. Amerika "spendet"-kauft gerne .Der Konsumer will es jetzt und heute.
Medley (17.11.2008, 11:17 Uhr)
Billige Kredite und Staatschulden.
Die billige Kredite und Staatschulden des George W. haben die aktuelle Megakrise ausgelöst. Die billigen Kredite und die zukünftigen Staatsschulden des Obama werden welche Megakrisen auslösen? Mal sehn......
sausewindxxl (17.11.2008, 09:43 Uhr)
Für die Realität interessiert sich an den Börsen und den Finanzmärkten doch sowieso niemand mehr...
Es ist doch völlig klar, dass die USA niemals gewillt seien werden ihre Schulden mit einem Dollar heutiger Kaufkraft zu begleichen. Solange die Schulden nur nominell steigen, aber die Inflation größer ist als die Schuldenwachstumsrate durch Zinszahlungen, läuft die Sache für die USA doch ausgesprochen "rund"! Selbst wenn sie in ein paar Jahren bei 50 Billionen Dollar Staatsschulden stehen, würde mich das als US-Präsident nicht jucken. Ich wäre ja in der glücklichen Lage, die Dollars für die Zinszahlungen in unbegrenzter Höhe selbst zu "drucken"! Ich würde nur hoffen, dass meine Schuldner dieses Spielchen niemals durchschauen! Klartext: Die Chinesen müssen weiter Waren produzieren und gegen Dollars liefern und die Saudis weiter Öl pumpen und ebenfalls gegen Dollars liefern! Es darf eben nur niemand durchschauen, dass er eigentlich nur ein US-Sklave ist, der keinen Gegenwert sondern grüne Zettelchen für seine Mühen erhält! Aber da darf man wohl guter Hoffnung sein, denn für die Realität interessiert sich an den Börsen und den Finanzmärkten doch sowieso niemand mehr!
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