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Obama stellt Pläne für strengere Waffenregeln vor - und weint

Barack Obama will am Kongress vorbei endlich strengere Regeln für Schusswaffen durchsetzen. In einer emotionalen Rede stellte er seine Pläne vor - dabei flossen bei ihm mehrmals die Tränen.

Barack Obama kündigt eine härtere Gangart im Umgang mit Waffen an und vergießt dabei Tränen

"Wir brauchen einen Kongress, der mutig genug ist, den Lügen der Waffenlobbyisten entgegenzutreten": Barack Obama bei der Vorstellung seiner Pläne, den Umgang mit Schusswaffen strenger zu kontrollieren

US-Präsident Barack Obama hat in einer emotionalen Rede schärfere Regeln beim Umgang mit Schusswaffen angekündigt. Mehrmals wischte sich Obama Tränen aus dem Gesicht, als er an das Schicksal von Opfern der Kriminalität mit Schusswaffen in seinem Land erinnerte.

Obama will vor allem die behördliche Durchleuchtung der Käufer und Verkäufer von Waffen ausweiten und bestehende Schlupflöcher möglichst schließen. Der von den konservativen Republikanern dominierte US-Kongress blockiert eine Änderung von Gesetzen und verhindert damit ein härteres Durchgreifen im Kampf gegen den Missbrauch von Schusswaffen, der jährlich in den USA rund 30.000 Menschen das Leben kostet.

Obamas Worte: "Wir haben das unveräußerliche Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück - dieses Recht wurde College-Studenten in Blacksburg und Santa Barbara genommen. Und Schülern der Columbine High School. Und Erstklässlern in Newtown. Erstklässlern! Dieses Recht wurde jeder Familie genommen, die sich nie hätte vorstellen können, einen geliebten Menschen durch eine Kugel zu verlieren. Jedesmal, wenn ich an diese Kinder denke, werde ich verrückt. Und übrigens passiert das in den Straßen von Chicago jeden Tag. Deshalb brauchen wir einen Kongress, der mutig genug ist, den Lügen der Waffenlobbyisten entgegenzutreten. Wir alle müssen unsere Bürger schützen. Wir müssen die Regierung, Gesetzgeber und die Waffenbranche auffordern, ihren Teil dazu beizutragen, dass unsere Gesellschaft sicherer wird."

tis/DPA
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