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Der deutsche Ermittler Detlev Mehlis untersucht im Auftrag der UN den Mord an Rafik Hariri im Libanon. Dienstag diskutiert der Weltsicherheitsrat seinen Bericht. Unter den Verdächtigen: ein Schwager des syrischen Präsidenten
Zuerst waren es Kinder, die protestierten. Jetzt sind Zehntausende in Syrien auf der Straße. Das Regime Baschar al-Assads schlägt brutal zurück, tötet - und bietet Zugeständnisse an.
In der syrischen Haupstadt Damaskus ist eine Autobombe explodiert. Dabei sollen mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen sein. Die Detonation ereignete sich in einem Viertel, das viele schiitische Pilger besuchen.
Israels Premierminister Ehud Olmert tritt, wie angekündigt, von seinem Amt zurück, nun muss seine designierte Nachfolgerin Zipi Livni eine neue Regierung bilden. Viele erwarten von ihr, die Friedensgespräche in der Region voranzubringen - wie Syrien, das sich per Zeitungsartikel an die Ministerpräsidentin in spe wandte.
Präsidentengattin - das klingt nach ondulierten Locken und Damenprogramm. Schauen wir nach Paris: Dort gibt es nun eine First Lady, die Glamour, Sex und Kultur in den Élysée-Palast bringt. Carla Bruni macht ihren Mann Nicolas Sarkozy zum Nebendarsteller einer präsidialen Soap-Opera.
Die Bundeskanzlerin sprach von einem sehr guten Start, der Gastgeber strahlte übers ganze Gesicht und am Ende klappte es auch mit der Abschlusserklärung - der Gründungsgipfel der Mittelmeerunion ist für Frankreichs Staatschef und EU-Ratspräsident Nicolas Sarkozy zur Erfolgsstory geworden.
Im Nahen Osten bahnt sich an einer weiteren Front Entspannung an: Nachdem Syrien bereits mit Israel Friedensverhandlungen aufgenommen hat, will es jetzt sein Verhältnis zu dem Nachbarn Libanon entspannen - auch ein Erfolg für Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy.
Israels Ministerpräsident Scharon hat die USA aufgefordert, auf Syrien wegen dessen Unterstützung radikaler Palästinensergruppen verstärkten Druck auszuüben.
Die deutsche Politik hat den Feldzug im Irak von Anfang an falsch interpretiert - Amerika und Israel geht es um die Neuordnung der arabisch-islamischen Welt. Aus stern Nr. 16/2003
Erst forderten tausende von Libanesen den Abzug Syriens, nun sind rund 200.000 Libanesen einem Aufruf der Hisbollah gefolgt - und demonstrieren wiederum für den Verbleib syrischer Truppen im Libanon.
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