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"FeelTheBern": Wie Bernie Sanders Hillary Clinton das Fürchten lehrt

Die dritte Runde im US-Wahlkampf steht bevor. Nach zwei Vorwahlen liegt bei den Demokraten Bernie Sanders deutlich vor Konkurrentin Hillary Clinton. Sein Trick: Er mobilisiert seine Anhänger und nutzt die Macht des Internets.

Bernie Sanders

Hat gut Lachen: US-Präsidentschaftsanwärter Bernie Sanders siegte in den zweiten Vorwahlen der Demokraten dank seiner Wahlkampfkampagne

Demokraten-Kandidat Bernie Sanders hat die Macht der sozialen Medien erkannt - und nutzt sie für sich. Wie die "Welt" berichtet, hat seine Kampagne bisher bloß halb so viel gekostet wie die von Hillary Clinton, die bereits 80 Millionen Dollar ausgegeben hat. Doch Sanders hat etwas erreicht, was seiner Konkurrentin fehlt: einen Kultstatus in den sozialen Medien. Längst hat sich der Hashtag "#FeelTheBern", frei übersetzt: "Fühl das Brennen", etabliert. Und damit noch nicht genug: Dem Bericht zufolge stechen Tattoo-Studios im ganzen Land Konterfeis von Bernie Sanders - kostenlos.

Bernie Sanders: Überraschungserfolg bei den Vorwahlen

Bis zu den Demokraten-Vorwahlen in Iowa und New Hampshire hatte wohl niemand ernsthaft mit ihm gerechnet. Doch der 74-jährige Bernie Sanders überraschte schon in Iowa, als er nur knapp hinter Hillary Clinton lag. Die Wahl in New Hampshire gewann er deutlich mit 60,4 Prozent der Stimmen. Das erklärte Ziel von Bernie Sanders ist nicht weniger als eine "politische Revolution", wie er in seiner Rede nach dem Vorwahlsieg ankündigt. Er will den Einfluss der Reichen verringern und kämpft für kostenlose Hochschulbesuche.

Vor allem junge Wähler und viele Frauen sind von dem 74-Jährigen begeistert. Und das, obwohl er nicht der typische Vorzeigekandidat ist, weder optisch, noch bei seinen öffentlichen Auftritten, in denen er laut wird und die Konfrontation sucht. Vielleicht ist das gerade der Grund, warum das Netz diesen eigentümlichen Kandidaten liebt: Längst gibt es im Netz Bernie-Leggins, T-Shirts und sogar Keksausstecher zu kaufen.

Die nächste Vorwahl steht am 20. Februar in Nevada an. Bis dahin werden Bernie Sanders' Anhänger weiter im Internet für ihn kämpfen. Ob als Sesamstraßencharakter oder Superheld - die Netzgemeinde entwickelt immer neue Ideen. Auch finanziell zeigen die US-Amerikaner ihre Unterstützung: Sanders verzichtet auf Großspenden und bittet in seiner Rede um private Kleinspenden. Es folgen so viele Menschen seiner Bitte, dass die Spendenseite sogar zwischenzeitlich zusammenbrach.



#feelthebern #berniesanders2016

Ein von Kristen Kozasky (@kkozasky) gepostetes Foto am


js
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