Das oberste legislative Organ des Iran hat für Samstag die drei bei der Präsidentenwahl unterlegenen Kandidaten eingeladen. Der Wächterrat überprüft derzeit seinem Sprecher zufolge 646 nach der Wahl eingegangene Beanstandungen.
Die iranische Regierung geht gegen Andersdenkende mit äußerster Härte vor: Zensur und Verhaftungen sind Alltag, Internetverbindungen werden künstlich gedrosselt, selbst die Publikation von Schauspielerfotos kann zum Verhängnis werden. stern.de sprach mit einem iranischen Blogger. mehr...
Freitagsgebet im Iran Chamenei zerstört Hoffnung auf NeuwahlMachtwort beim Freitagsgebet: Ajatollah Ali Chamenei hat das aufbegehrende Volk in die Schranken gewiesen. Der oberste Führer des Irans erklärte die Präsidentenwahl für rechtmäßig, sie habe mit Mahmud Ahmadinedschad einen klaren Sieger hervorgebracht. Der Opposition gab er mit auf den Weg: Eure Proteste sind vergebens. mehr...
"Was die Welt bewegt" Obama, der UnerbittlicheIm Iran wird der demokratische Protest Hunderttausender unterdrückt, doch der US-Präsident schweigt. Warum? Barack Obama will um jeden Preis die iranische Atombombe verhindern. Menschenrechte passen gerade nicht in seine Strategie. Die Welt erlebt jetzt den Machtpolitiker Obama, einen eiskalten Realo. mehr...
Iran Trauermarsch in TeheranSie tragen grün als Zeichen des Wandels, und sie tragen schwarz als Zeichen der Trauer: In Teheran haben sich trotz Verbots erneut Zehntausende zu Protesten und einem Trauermarsch für getötete Oppositionelle versammelt. Der Druck auf die Mullahs steigt - sogar Geistliche wollen auf die Straße gehen. mehr...
Proteste im Iran Mussawi geht in die OffensiveDie Lage im Iran bleibt explosiv. Oppositionsführer Mir-Hussein Mussawi hat für heute erneut zu Protesten aufgerufen. Bei einem Tag der nationalen Trauer sollen Hunderttausende der Toten und Verletzten der vergangenen Tage gedenken. In einem offenen Brief verlangte er außerdem die Freilassung aller inhaftierten Demonstranten. mehr...
Medienzensur im Iran Wie Twitter die Mullahs aufwühltDie Bedeutung von Online-Netzwerken wie Twitter wächst in der Iran-Krise. Die Revolutionsgarden in Teheran sind zutiefst beunruhigt über die Nachrichten, die durch Internetdienste nach außen dringen, und greifen hart durch. Twitter ist inzwischen so wichtig, dass angeblich auf Wunsch des US-Außenministeriums eine Wartung verschoben wurde. mehr...