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Der Staat schlägt zurück: Großbritannien erhebt eine Sondersteuer auf Boni. Der Vorstoß trifft die Londoner Banker ins Mark - doch das Geschrei vom Ende des Finanzplatzes ist reine Heuchelei.
US-Präsident George W. Bush hat Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice zur neuen Außenministerin ernannt - die erste schwarze Frau auf diesem Posten. Durch den Wechsel wächst in Washington der Einfluss der "Falken".
Könnte die verheerende Schuldenkrise Griechenlands die Weltwirtschaft in neue Schwierigkeiten stürzen? Staatschef Giorgos Papandreou sieht diese Gefahr, sollte die EU durch sein Land destabilisiert werden. Ein Grund der Krise Griechenlands sind Spekulationsgeschäfte, die Deutschland und Frankreich nun stoppen wollen.
Ökologie als Jobmotor: US-Präsident Barack Obama will mehr Geld für die Schaffung neuer Arbeitsplätze ausgeben. Gefördert werden sollen unter anderem saubere Energien und die Öko-Sanierung von Häusern. Die Mittel dafür sollen aus dem Banken-Rettungsplan umgeleitet werden.
Es wird ein perfekt organisierter Machtwechsel. Wenn Barack Obama ins Weiße Haus zieht, beginnt auch für Tausende Amerikaner ein neuer Lebensabschnitt - sie bewerben sich emsig auf Regierungsjobs. 3000 sind zu vergeben, 350.000 Menschen haben sich bereits beworben.
Chinas Präsident Hu Jintao war schon da. Auch der russische Präsident Dmitri Medwedew tourt durch Lateinamerika. Und eine angesehene Denkfabrik aus den USA rät Barack Obama, den Halbkontinent zum Zentrum seiner Außenpolitik zu machen. Nur leider beginnen dort wieder die militärischen Muskelspielchen.
Auf Bali tritt George W. Bush als Gegner einer verbindlichen Klimaschutzpolitik auf - und wähnt sich als Anwalt der USA. Daheim hat sich die Stimmung längst gedreht: Der Erhalt der Umwelt ist zu einem der wichtigsten Wahlkampfthemen geworden.
Freiheit und Demokratie verspricht der US-Präsident dem gesamten Nahen Osten. Dabei weiß er noch nicht einmal, wie die Nachkriegsordnung im Irak aussehen soll. Stattdessen träumen seine Strategen schon von weltweiter Dominanz: Amerika will jeden Rivalen in die Knie zwingen
George W. Bush, der nach Carter und Clinton erst der dritte US-Präsident ist, der Afrika einen Besuch abstattet, will die positiven Entwicklungen würdigen. Aus Sicht der Afrikaner verfolgt er jedoch nur einen Zweck: das Image der USA in Afrika aufzupolieren.
In der irakischen Stadt Falludscha wurden die verkohlten Leichen von vier amerikanischen Zivilisten von jubelnden Irakern durch die Straßen geschleift. Erinnerungen an den US-Einsatz in Somalia vor zehn Jahren werden wach.
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