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Attentäter brachten die Bomben in Koffern ins Terminal

Bei Explosionen am Brüsseler Flughafen und an einer Metro-Station sind offenbar mindestens 34 Personen getötet und mehr als hundert verletzt worden. Alle aktuellen Informationen im stern-Live-Blog.

Dieses Bild einer Überwachungskamera zeigt offenbar die drei Verdächtigen des Anschlages vom Flughafen Brüssel

Dieses Bild einer Überwachungskamera zeigt offenbar die drei Verdächtigen des Anschlages vom Flughafen Brüssel

Bei einer neuen Terrorserie in Brüssel sind am Dienstag mindestens 34 Menschen getötet worden. 

+++ Alle Details zu den Anschlägen finden Sie weiter unten in unserem Live-Blog +++

Kurz nach 08.00 Uhr ereignen sich in der Abflughalle des Flughafens Brüssel-Zaventem zwei Explosionen. Vermutet wird, dass sich mindestens ein Selbstmord-Attentäter in die Luft sprengte. Vorläufige Bilanz: mindestens 14 Tote, mindestens 81 Verletzte.

Um 09.11 Uhr gibt es in der Metro-Station Maelbeek im EU-Viertel einen weiteren Anschlag. Vorläufige Bilanz: mindestens 20 Tote, mindestens 106 Verletzte.

Stundenlang gibt es immer wieder Gerüchte über weitere Anschläge an anderen Orten  - alles Fehlanzeige, zum Glück.


Aktuelle Informationen finden Sie hier im stern-Liveblog:


Flughafen Brüssel

Diese Grafik zeigt den Flughafen in Brüssel der Ziel von Terroranschlägen wurde. Die Abflughalle, wo die Explosionen waren, ist rot markiert.


Attentäter brachten die Bomben in Koffern ins Terminal

  • Thomas Krause

    Liebe Leserinnen und Leser,

    ein schrecklicher Tag für Brüssel, Belgien und ganz Europa geht zuende. Wir hoffen, Sie können trotz der schlimmen Nachrichten gut schlafen. Morgen früh halten Sie die Kolleginnen und Kollegen der Frühschicht wieder mit allen Neuigkeiten zu den Anschlägen in Brüssel auf dem Laufenden.

    Gute Nacht!

  • Thomas Krause

    stern-Reporter Philipp Weber ist in Brüssel und zeigt auf Periscope, wie die Einwohner der belgischen Hauptstadt mit dem Schock und der Trauer umgehen.

  • Thomas Krause

    Nun sprechen auch offizielle Stellen von 34 Todesopfern der Anschläge, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Allerdings sollen die Opferzahlen erst am Mittwochmorgen verkündet werden.

  • Thomas Krause

    Nach den Brüsseler Anschlägen hat ein Taxifahrer Ermittler auf die Spur eines Verstecks der mutmaßlichen Attentäter gebracht. Der Mann habe die Verdächtigen mit seinem Wagen von einer Wohnung in der Brüsseler Gemeinde Schaerbeek abgeholt und zum Flughafen gefahren, berichtet der Sender VRT. Dabei sei ihm aufgefallen, dass die Fahrgäste sich nicht mit dem Gepäck helfen lassen wollten.

  • Thomas Krause

    Das Fußball-Länderspiel Deutschland gegen England am Samstag in Berlin kann nach Einschätzung von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere wohl wie geplant ausgetragen werden. Es lägen keine Hinweise auf eine Sicherheitsgefährdung vor, sagt er dem "RTL Nachtjournal" laut Vorabbericht. Nach den Anschlägen von Paris sei anders entschieden worden. "Aber es gibt jetzt keine Hinweise darauf, dass das Spiel nicht stattfinden könnte."

  • Thomas Krause

    Der Flughafen von Denver ist teilweise evakuiert worden. Ein Teil des Hauptterminals sei aus Sicherheitsgründen geräumt worden, teilt der Flughafen der Stadt im US-Bundesstaat Colorado im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Der Flugverkehr sei zwar nicht unterbrochen werden, die Passagiere müssten aber mit Verspätungen rechnen.

    In dem betroffenen Terminalbereich befinden sich den Angaben zufolge Ticket- und Abfertigungsschalter von Fluglinien wie American Airlines, Aero Mexico, Air Canada, Lufthansa und British Airways.

  • Thomas Krause

    Bundesinnenminister Thomas de Maiziere schließt eine Verbindung zwischen den Anschlägen von Paris und Brüssel nicht aus. Vielleicht handle es sich um die gleichen Netzwerke, möglicherweise sei auch der Sprengstoff in ähnlicher Weise gefertigt worden, sagt er in den "ARD-Tagesthemen".

  • Thomas Krause

    Die französische Nationalversammlung gedenkt mit einer Schweigeminute der Opfer von Brüssel.

  • Thomas Krause

    US-Präsident Barack Obama ordnet aus Trauer und Anteilnahme mit den Opfern und Hinterbliebenen von Brüssel Trauerbeflaggung an allen Regierungsgebäuden der USA sowie auf Militärbasen, Schiffen und Botschaften im Ausland an.

  • Thomas Krause

    Unter den Verletzen der Terroranschläge von Brüssel sind mehrere US-Amerikaner. Das Verteidigungsministerium bestätigt in Washington, dass ein US-Soldat sowie mehrere Mitglieder seiner Familie bei dem Anschlag am Flughafen von Brüssel verletzt worden sind. Der Soldat ist der Mitteilung des Verteidigungsministeriums zufolge auf dem niederländischen US-Stützpunkt Brunssum stationiert. Über die Art der Verletzungen wollte das Pentagon keine Angaben machen.
    Die mormonische Kirche erklärt, dass drei ihrer Missionare in Brüssel schwer verletzt wurden. Ein viertes Mitglied der Kirche sei ebenfalls ins Krankenhaus gebracht und dort mit leichteren Blessuren behandelt worden.

  • Thomas Krause

    Die Attentäter am Brüsseler Flughafen Zaventem haben die Bomben nach Behördenangaben in ihren Koffern in die Abflughalle gebracht. "Sie kamen per Taxi mit ihren Koffern, darin waren die Bomben versteckt", sagt der Bürgermeister der Gemeinde Zaventem, Francis Vermeiren. Sie hätten die Taschen dann auf Gepäckwagen gelegt und seien in das Flughafengebäude gegangen.
    "Die ersten beiden Bomben explodierten", sagt Vermeiren. Der dritte Täter habe seinen Sprengsatz nicht zur Detonation gebracht. "Er muss in Panik geraten sein", fügt der Bürgermeister hinzu. Die Bombe wurde später von Sprengstoffexperten kontrolliert gezündet. Am Tatort habe er kriegsähnliche Szenen beobachtet, berichtet Vermeiren. "Es war grausam anzusehen."

  • Thomas Krause

    Der Brüsseler Nahverkehr soll nach dem Anschlag auf einen U-Bahnzug mit 20 Toten besser geschützt werden. Die Nahverkehrsgesellschaft Stib teilt mit, man arbeite an einem "ultragesicherten Netz". Genauere Details sollen am Mittwochmorgen mitgeteilt werden.

  • Thomas Krause

    Tschechien setzt wegen der Terrorgefahr nach den Brüsseler Anschlägen Soldaten im Inneren ein. Das beschloss das Kabinett in Prag in einer Sondersitzung. Bis zu 550 aktive Armeeangehörige werden für einen Zeitraum von zwei Monaten im Einsatz sein, wie Ministerpräsident Bohuslav Sobotka bekanntgibt. Damit würden die Streifen und andere Sicherheitsmaßnahmen der Polizeikräfte gestärkt. Die Regierung verhängt zudem die erste und niedrigste von vier Terrorwarnstufen. Die Polizeipräsenz an Flughäfen, den Atomkraftwerken Temelin und Dukovany sowie in der Prager U-Bahn wurde erhöht.

  • Thomas Krause

    Papst Franziskus fühlt mit den Opfern der Anschläge.

  • Thomas Krause

    Die belgische Polizei hofft weitere Fotos der Tatverdächtigen von der Bevölkerung zu bekommen.
    "Amateurbilder (...), auf denen die Urheber sichtbar sind, und die helfen könnten, die Ermittlungen voranzubringen", sollten an die E-Mail-Adresse avisderecherche@police.belgium.eu geschickt werden, teilt die Polizei unter anderem auf Facebook mit. Die Beamten baten aber darum, die Adresse nicht mit unnützen Informationen zu überlasten.
    Wer Informationen zu einem zuvor zur Fahndung ausgeschriebenen Mann hat, kann die Adresse ebenfalls nutzen oder unter +32 800 30 300 anrufen.

  • Thomas Krause

    Der Brüsseler Flughafen bleibt am Mittwoch geschlossen. Dann soll auch die Entscheidung fallen, ob er am Donnerstag seinen Betrieb wieder aufnimmt.

  • Thomas Krause

    Die Brüsseler Bevölkerung gedenkt vor der Börse den Anschlagsopfern. Auch der belgische Premier Charles Michel und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sind wohl anwesend.

  • Thomas Krause

    Der belgische Innenminister Jan Jambon sagt in einem TV-Interview. "Jeder Polizist ist auf der Straße, wir haben alles mobilisiert, was möglich war."

  • Thomas Krause

    Die Situation in Brüssel scheint sich zu normalisieren, Straßensperren werden vielerorts aufgehoben.

  • Thomas Krause

    Die Brüsseler Regionalregierung ruft die Bevölkerung zu einer Schweigeminute am Mittwochmittag auf. Das teilt Ministerpräsident Rudi Vervoort mit, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtet.

  • Thomas Krause

    Die US-Homeland Security hat momentan keinerlei Hinweise, dass auf die USA ähnliche Anschläge wie die in Brüssel geplant seien.

  • Thomas Krause

    Eine Deutsche wurde bei den Anschlägen leicht verletzt. Auf deutsche Todesopfer gibt es bislang aber keine Hinweise.

  • Thomas Krause

    Auch Paris zeigt sich solidarisch mit Belgien: Der Eiffelturm wird in den belgischen Nationalfarben erleuchtet.
    Ebenso die Gare du Nord in Paris:

  • Thomas Krause

    Die Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge sollen am Mittwoch ihre nach den Brüsseler Anschlägen unterbrochenen Fahrten wieder aufnehmen. Der Verkehr werde im gesamten Thalys-Netz mit Ausnahme weniger Züge sichergestellt, teilt das Unternehmen mit.

  • Thomas Krause

    Die Anschläge am Brüsseler Flughafen wurden nach Angaben der belgischen Staatsanwaltschaft "wahrscheinlich" von zwei Selbstmordattentätern verübt. Nach einem dritten Verdächtigen werde "aktiv gefahndet", sagt Generalstaatsanwalt Frédéric Van Leeuw bei einer gemeinsamen Pressekonferenz.
    Die Leichen der mutmaßlichen Selbstmordattentäter sollen laut Medienberichten am Flughafen entdeckt worden sein.

  • Thomas Krause

    Das Brandenburger Tor erstrahlt nach den Anschlägen von Brüssel in den belgischen Nationalfarben.

  • Thomas Krause

    Der öffentliche Nahverkehr kommt nur langsam wieder in Gang. Die Tramlinien 92 und 93 sollten wieder fahren, ebenso Nachtbusse, teilt das nationale Krisenzentrum mit. Die Metro werde den Betrieb voraussichtlich heute nicht mehr aufnehmen. Ursprünglich sollten zwei Linien wieder fahren. Züge rollen in Brüssel seit nachmittags wieder, die Bahnhöfe Schuman und Luxembourg im EU-Viertel werden aber vorerst nicht angefahren, ebensowenig der Flughafenbahnhof.
    Das Bahnunternehmen SNCB warnt Reisende auf Twitter vor langen Wartezeiten. Das Krisenzentrum schreibt, neben dem Sicherheitsunternehmen Securail seien Polizei und Armee im Einsatz.

  • Thomas Krause

    Bei einer versuchten Festnahme am Hauptbahnhof von Amsterdam sind nach Angaben der niederländischen Polizei Warnschüsse abgefeuert worden. Verletzt worden sei niemand.

  • Thomas Krause

    Der belgische König Philippe sagt in seiner Ansprache ans Volk: "Wir werden gemeinsam mit Entschlossenheit, mit Ruhe und mit Würde antworten." Auch im Namen seiner Ehefrau sagt er "Mathilde und ich teilen euren Schmerz." Er fordert die Belgier auf: "Behalten wir das Vertrauen in uns selbst." Der 22. März werde "nie wieder ein Tag wie jeder andere sein", fährt der belgische König fort. Die Anschläge vom Vormittag bezeichnet er als "feige und abscheulich". Der König hat in Belgien vor allem repräsentative Aufgaben - er symbolisiert für viele Belgier aber die Einheit des Landes.

  • Thomas Krause

    Der belgische Nationale Sicherheitsrat sagt, es sei noch zu früh, um eine Verbindung zu den Pariser Attentaten herzustellen.

  • Thomas Krause

    Die belgische Polizei findet laut einem Bericht des Senders VRT bei einer Hausdurchsuchung in Brüssel eine Bombe und eine Fahne des Islamischen Staats (IS).

  • Thomas Krause

    Der Sender RTBF meldet unter Berufung auf eine Polizeiquelle, es seien am Flughafen weitere Sprengsätze entdeckt worden. Der Fundort sei - im sowieso gesperrten Flughafen - abgesperrt, das Entschärfungskommando unterwegs.

  • Thomas Krause

    Der belgische König beginnt mit seiner Ansprache ans Volk.

  • Thomas Krause

    Nach den Brüsseler Anschlägen finden zurzeit Durchsuchungen an mehreren Orten in Belgien statt. Das sagt Staatsanwalt Frédéric Van Leeuw bei einer Pressekonferenz.

  • Felix Haas

    Der IS hat jetzt auch ein Bekennerschreiben im Internet veröffentlicht. Natürlich tun sie das, möchte man fast sagen - selbst wenn die Terrororganisation nicht direkt hinter den Anschlägen stecken sollte, wäre der Terror "Werbung" in ihrem Sinne. Die Botschaft des IS: "Wir versprechen den Kreuzfahrerstaaten, die sich gegen den Islamischen Staat verbündet haben, schwarze Tage, als Antwort auf ihre Aggression (...)."

  • Thomas Krause

    Der belgische Premier Charles Michel ruft die Belgier auf, nach den blutigen Terroranschlägen in Brüssel geeint zu bleiben. "Die Freiheit (...) ist in ihrem Herz getroffen worden", sagt Michel in Brüssel. Die Behörden würden alles unternehmen, um die Freiheit zu verteidigen.

  • Thomas Krause

    Passagiere von Airlines des Lufthansa -Konzerns können in den nächsten Tagen geplante Flüge nach Brüssel absagen. Flugtickets in die belgische Hauptstadt bis zum 28. März (Ostermontag) könnten kostenlos storniert oder umgebucht werden, sagt eine Lufthansa-Sprecherin. Zu den betroffenen Fluglinien gehören neben der Lufthansa Swiss, Austrian, Brussels Airlines und Eurowings. Zudem streicht die Lufthansa am Mittwoch 28 Flüge von Deutschland nach Brüssel.

  • Thomas Krause

    Laut des Senders RTBF findet im Raum Brüssel - in Schaerbeek - eine Polizei-Razzia statt.

  • Thomas Krause

    Der belgische König will sich laut RTBF in einer Ansprache zu den Anschlägen äußern.

  • Thomas Krause

    Gegenüber der Börse in Brüssel haben sich spontan Menschen versammelt, um der Opfer der Anschläge zu gedenken.

  • Thomas Krause

    Die Vorstände mehrerer muslimischer Verbände Belgiens haben sich laut dem Sender RTBF von den Anschlägen distanziert und drücken ihr Mitgefühl aus.

  • Finn Rütten

    Dieses Foto zeigt die Röntgenaufnahme einer Person, die während der Terroranschläge verletzt wurde. In der Brust hat sie einen Gegenstand, der wie eine Schraube aussieht. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet, dass die Attentäter am Flughafen eine Nagelbombe gezündet hatten.

  • Thomas Krause

    Der Sender RTBF berichtet, dass Pendler Schwierigkeiten haben, nachhause zu kommen. Die Bahnhöfe der belgischen Hauptstadt seien überfüllt. Der Heimweg werde oft über soziale Netzwerke organisiert.

  • Finn Rütten

    Der Mann mit dem Hut und der hellen Jacke auf dem Fahndungsfoto wird im Zusammenhang mit den Terroranschlägen gesucht. Er ist offenbar auf der Flucht. Nach Informationen der "Bild" ist er in einem blauen Audi S4 unterwegs.

  • Thomas Krause

    Laut dem belgischen Radio- und Fernsehsender RTBF ist der Bedarf an Blutspenden nach den Attentaten vorerst gedeckt. Es müssten sich keine weiteren Spender bei den Krankenhäusern melden.

  • Thomas Krause

    Die belgische Polizei veröffentlicht einen Fahndungsaufruf:

  • Tim Sohr

    In den sozialen Netzwerken organisiert sich private Hilfe: Unter #Opendoors #PortesOuvertes und #ikwelhelpen bieten Brüsseler Unterschlupf und Mitfahrgelegenheiten an.

  • Tim Sohr

    stern-Reporter Rolf Peters vor Ort:

    Die EU-Mitgliedstaaten schützen zum Abend vor allem ihre Ländervertretungen. Viele lassen eigene Soldaten vor den Eingängen aufziehen.

  • Tim Sohr

    Die Hotels in Brüssel lassen Betroffene und Angehörige der Anschläge am Dienstag kostenlos übernachten. Das erklärte der Hotelverband der belgischen Hauptstadt nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga. Unter der Hotline +32 2 648 50 02 können Interessierte sich nach freien Zimmern erkundigen.

  • Felix Haas

    Die Polizei ist offenbar noch immer auf der Suche nach mindestens zwei flüchtigen Verdächtigen, das berichtet die belgische Seite "DeMorgen". In Brüssel ist die Polizei nach wie vor im Einsatz, organisiert Razzien und sucht fieberhaft nach weiteren Hinweisen.

  • Tim Sohr

    Eine dritte Bombe am Flughafen konnte von Sicherheitskräften zerstört werden, bevor sie detonierte. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Aussagen des Provinzgouverneurs.

  • Tim Sohr

    Der Zentralrat der Muslime verurteilt die Terroranschläge von Brüssel scharf. "Wie bereits bei den Terrorattentaten in Istanbul und Ankara wollen die Verbrecher und Massenmörder Angst und Schrecken verbreiten und die Gesellschaft spalten", erklärt sein Vorsitzender Aiman Mazyek. Allen Terroristen, "egal welcher Couleur", müsse entgegnet werden: "Euch wird der Zorn Gottes und der gesamten Menschheit treffen. Diese Schandtaten werden niemals Erfolg haben."

  • Tim Sohr

    Ein Überwachungsvideo der Flughafen-Apotheke zeigt die Wucht der Explosion:

  • Tim Sohr

    stern-Reporter Rolf Peters schildert einen neuen Eindruck vor Ort:

    Während sich zwischen den Gebäuden der Kommission und des Rats vor allem Journalisten aufhalten, stellt sich rund um das EU-Zentrum wieder Berufsalltag ein. Selbst am Gebäude der Kommission, dem Berlaymont, schlendern die Passanten wieder vorbei. Gleich um die Ecke liegt die Metrostation Maelbeek. Nur die Soldaten erinnern daran: es ist Terror-Krieg.

  • Tim Sohr

    Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht von tiefer Bestürzung und Trauer über das, "was die Terroristen den Menschen in Brüssel angetan haben, was Terroristen uns allen angetan haben". Belgien werde alle Unterstützung von Deutschland erhalten.

  • Tim Sohr

    Der Brüsseler Flughafen wird auch am Mittwoch den ganzen Tag geschlossen bleiben. Dies teilt ein Sprecher des Flughafens mit.

  • Tim Sohr

    Ein weiterer aktueller Eindruck von stern-Reporter Rolf Peters vor Ort:

    Die Geschäfte, Cafés und Restaurants rund um den Terrorort sind geschlossen - auch die Thon-Passage, die direkt neben der Metro Station liegt.

  • Tim Sohr

    Nach offiziellen Schätzungen des nationalen Krisenzentrums sind bei den Anschlägen in Brüssel etwa 230 Menschen verletzt worden - also noch mehr als bisher bekannt. Am Flughafen Zaventem wurden etwa 100 Menschen verletzt, in der Metrostation Maelbeek weitere 130 bei der Explosion. Am Flughafen seien etwa zehn Menschen ums Leben gekommen, an der Metrostation zwanzig.

  • Finn Rütten

    stern-Reporter Rolf Peters vor Ort schildert einen weiteren aktuellen Eindruck:

    Die U-Bahn-Station Maelbeek ist auch am Spätnachmittag noch immer hermetisch abgeriegelt. Und auch immer noch kommen Krankenwagen und Polizeiautos mit Sirenen angefahren. Vor der Station steht ein Forensiker im weißen Ganzkörperanzug und raucht. Nervös läuft er auf und ab. Den mörderischen Stress des Tages zeigt seine Körperhaltung.

  • Tim Sohr

    Die radikalislamische Miliz Islamischer Staat (IS) bekannt sich nach Angaben einer ihr nahestehenden Nachrichtenagentur zu den Anschlägen von Brüssel.

  • Tim Sohr

    Um 17 Uhr wird sich Kanzlerin Angela Merkel zu den Anschlägen von Brüssel äußern:

  • Tim Sohr

    EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker schreibt auf Twitter: "Die Ereignisse haben uns getroffen, aber sie machen uns keine Angst. Wir werden unsere Arbeit fortsetzen."

  • Finn Rütten

    Nach den Anschlägen mit mindestens 34 Toten verhängt die belgische Regierung eine dreitägige Staatstrauer. Das meldete der Sender RTBF.

  • Tim Sohr

    Die belgische Zeitung "Het Laatste Nieuws" veröffentlicht ein erstes Foto von Verdächtigen, die von Überwachungskameras am Flughafen aufgenommen wurden. In belgischen Medien hieß es zuerst, die Bilder seien versehentlich von der Polizei weitergegeben worden. Mittlerweile haben die Behörden das Foto zur Verbreitung freigegeben, schreibt De Morgen. Demnach wird vor allem der Mann in der weißen (r.) Jacke verdächtigt. Ob er noch flüchtig ist, oder nicht, ist unklar.

  • Finn Rütten

    Der Zugverkehr in Brüssel soll ab 16 Uhr wieder weitgehend normal funktionieren. Das meldet die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Betreibergesellschaft SNCB. Ausgenommen seien die Bahnhöfe Schuman und Luxemburg im EU-Viertel. Schuman befindet sich nahe der Metrostation Maelbeek, in der sich eine der beiden Explosionen ereignete. Der Bahnhof Luxembourg ist unmittelbar am Europaparlament. Auch der Bahnhof am Flughafen Zaventem, wo eine Explosion ebenfalls zu Toten führte, bleibt vorerst geschlossen. Die Brüsseler Autotunnel öffneten derweil wieder, meldet der Sender VRT.

  • Tim Sohr

    Bundesinnenminister Thomas de Maiziere ordnet für Mittwoch bundesweit Trauerbeflaggung an allen Behörden und Ämtern an, die in der Verantwortung des Bundes stehen. Dies geschehe als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität gegenüber dem belgischen Volk nach den Anschlägen von Brüssel.

  • Finn Rütten

    Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) kritisiert nach den Terroranschlägen in Brüssel mit mindestens 34 Toten die Sicherheitsbehörden im Nachbarland Belgien. Der Salafismus im Brüsseler Stadtteil Molenbeek sei seit vielen Jahren gewachsen "und man hätte möglicherweise eher eingreifen müssen", sagt der Minister am Dienstag in Düsseldorf.

  • Tim Sohr

    US-Präsident Barack Obama verurteilt die Terroranschläge von Brüssel. "Die Gedanken und Gebete der amerikanischen Bevölkerung sind mit den Menschen in Belgien", sagt er in Havanna. "Es ist eine Erinnerung daran, dass die Welt zusammenstehen muss." Nach Angaben des Weißen Hauses habe Obama zuvor mit dem belgischen Premierminister Charles Michel telefoniert.

  • Tim Sohr

  • Finn Rütten

    Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini zieht Parallelen zwischen den Anschlägen von Brüssel und dem menschlichen Leid in Syrien und der benachbarten Region. Im jordanischen Amman sagt sie: "Das ist ein sehr trauriger Tag für Europa und seine Hauptstadt muss nun das gleiche Leid erdulden, das diese Region hier Tag für Tag erlebt, von den Syrien heimgesucht wird und andere Gebiete".

  • Tim Sohr

  • Finn Rütten

    Unser stern-Reporter Rolf Peters vor Ort schildert einen weiteren aktuellen Eindruck:

    Die letzten Autos mit Mitarbeitern des Flughafens verlassen das Gelände. In einem Espace sitzt eine Frau, die den typischen bunten Schal einer Fluggesellschaft trägt. Sie weint, als sie durch das Gewühl aus Polizisten und Journalisten kämpft. Die Sonne scheint so warm wie noch nie in diesem Jahr. Sie will gar nicht zu dem Schrecken passen, der über dem Ort liegt. Noch immer ist die Nervosität groß. Polizeiautos rasen mit quietschenden Reifen durch die Straßen, als verfolgten sie einen Flüchtigen. Niemand will ausschließen, dass noch irgendwo ein Sprengsatz lauert. "Wir können gar nichts sagen", zeigt sich ein Polizist an der Eingangsstraße zum Terminal A, wo der Anschlag stattgefunden hat, ratlos. Angehörigen der Opfer und Fluggäste wurden in eine Turnhalle gebracht und werden dort betreut.

  • Tim Sohr

    Unser stern-Reporter Rolf Peters vor Ort schildert einen aktuellen Eindruck:

    Vor einigen Minuten hörte man eine Explosion in der Ferne. Ein dumpfer Knall, der alle aufschrecken ließ. Da ist offenbar ein Sprengstoffpaket, das nicht hochgegangen ist, kontrolliert gesprengt worden, sagt die Polizei. Die Evakuierung des Flughafens geht jetzt langsam zu Ende.

  • Finn Rütten

    Bei dem Anschlag in der Brüsseler Metro sind mindestens 20 Menschen getötet worden. Das bestätigt der Brüssler Bürgermeister Yvan Mayeur. Demnach erlitten 106 Menschen in der U-Bahn Verletzungen. Laut Medien kamen am Brüsseler Flughafen 14 Menschen ums Leben, so dass es bei den Attentaten insgesamt mindestens 34 Opfer gegegeben hat.

  • Finn Rütten

    Auch das Atomkraftwerk Doel wird teilweise evakuiert. Das teilt ein Sprecher der Betreiberfirma Electrabel der Nachrichtenagentur AFP mit. Mit dieser Maßnahme würden Sicherheitsanordnungen der Behörden umgesetzt.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Das belgische Atomkraftwerk Tihange wird teilweise evakuiert. Das berichtet die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den lokalen Polizeichef. Das Kraftwerk ist rund 70 Kilometer von Aachen entfernt.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Laut belgischen Medien könnte es sich bei dem Sprengsatz der am Flughafen Brüssel gezündet wurde, um eine Nagelbombe gehandelt haben.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Sprengstoffexperten der belgischen Armee wollen ein verdächtiges Päckchen am Brüsseler Flughafen sichern. Es könne zu einem Knall kommen, teilt das nationale Krisenzentrum per Twitter mit.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Laut der Nachrichtenagentur Reuters und dem belgischen TV-Sender VTM hat die Polizei einen nicht detonierten Sprengstoffgürtel am Flughafen Brüssel entdeckt.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Unser stern-Reporter Rolf Peters vor Ort schildert einen Eindruck:

    Hier am Flughafen ist alles total ruhig. Immer wieder durchbricht eine kreischende Sirene die Stille. Wo sich sonst Autos in Staus voranquälen, fährt kein einziger Wagen mehr. Gerade kommen die ersten Leichenwagen und biegen ab Richtung Hauptgebäude, wo der Anschlag stattgefunden hat. Voll gepackte Busse bringen Flughafengäste, die nicht mehr mit dem eigenen Auto das Gelände verlassen können, aus dem Sperrbezirk. An einem Kreisverkehr vor der Zufahrt haben sich Presse und Kameraleute aufgebaut. Ein Motorrad rast mit größter Geschwindigkeit durch den Ortsteil Zaventem. Immer wieder gehen hier neue Meldungen aus der Hauptstadt ein

  • Jenny Kallenbrunnen

    Das nationale Krisenzentrum in Belgien ist nach den Anschlägen über eine spezielle Telefonnummer zu erreichen.

    Unter +32 781 51 771 können sich Anrufer aus dem Ausland erkundigen.
    Die Mitarbeiter baten aber darum, möglichst über soziale Medien zu versuchen, Menschen zu kontaktieren.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Die belgische Regierung warnt vor einer womöglich noch immer existierenden Gefahr durch Attentäter in Brüssel.
    "Wir fürchten, dass Personen noch auf freiem Fuß sind", sagt Außenminister Didier Reynders dem Fernsehsender RTBF.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Eine interaktive Karte zeigt die Reaktionen auf Twitter nach den Anschlägen von Brüssel.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Die niederländische Polizei hat für einige Zeit den Bahnhof von Hoofddorp bei Amsterdam evakuiert und abgesperrt. Ein internationaler Zug aus Brüssel sei nach einer Meldung durchsucht worden. Es sei aber nichts Verdächtiges gefunden worden, teilt die Polizei mit.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Bundeskanzlerin Angela Merkel wird heute um 17.00 Uhr in Berlin eine Erklärung zu den Terroranschlägen in Brüssel abgeben.

  • Jenny Kallenbrunnen

    In Brüssel finden mehrere Razzien statt. Ermittler sind auf der Suche nach Verdächtigen, die mit den Attentaten zu tun haben könnten, berichtet der öffentliche Sender RTBF mit Hinweis auf Justizquellen.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Ein Überblick zur Lage:

    - Aktuell ist von mindestens 28 Todesopfern die Rede; mindestens elf starben bei zwei Explosionen am Flughafen in Brüssel, andere bei einer Explosion in einer U-Bahn-Station.

    - Zudem wurden mehr als 100 Menschen zum teil schwer verletzt und werden in Krankenhäusern behandelt. Blutspenden werden dringend benötigt.

    - Die Staatsanwaltschaft spricht von einem Terrorakt; eine der Bomben am Flughafen war mit einem Selbstmordattentäter explodiert.

    - In der Abflughalle des Flughafens in Brüssel wurde ein Kalaschnikow-Sturmgewehr gefunden.

    - Ein viertes verdächtiges Objekt wurde in der Stadt gefunden und kontrolliert gesprengt.

    - Die belgische Königsfamilie wurde evakuiert.

    - Alle U-Bahn-Stationen sind geschlossen, viele Flüge und Züge nach Brüssel sind gestrichen. Auch Nachbarländer verstärken die Sicherheitsmaßnahmen, darunter auch Deutschland in Frankfurt am Main und Berlin.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Wie RBTF weiter berichtet, wird die Université libre de Bruxelles (ULB) von den Behörden evakuiert.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Der Lufthansa-Konzern streicht alle Flüge von und nach Brüssel.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Der belgische Sender RTBF berichtet von Hausdurchsuchungen in der Region Brüssel nach den Anschlägen in der belgischen Hauptstadt

  • Jenny Kallenbrunnen

    Laut einem Medienbericht ist die belgische Königsfamilie evakuiert worden.
    Laut CNN waren verdächtige Pakete nahe dem Palast gefunden worden.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Der Pariser Eiffelturm wird heute Abend aus Solidarität mit dem Nachbarland in den belgischen Nationalfarben angestrahlt.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Laut dem belgischen TV-Sender "RBTF info" wurde in der Abflughalle des Flughafens in Brüssel ein Kalaschnikow-Sturmgewehr gefunden.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Das belgische Rote Kreuz sucht dringend Blutspender.
    Gebraucht werden Spender mit den Blutgruppen A und Null mit dem Rhesusfaktor Negativ.

    Spender sollten sich allerdings nicht in Brüssel melden, sondern in der Region Wallonie im südlichen Teil Belgiens.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Die europäischen Flaggen vor dem Hauptgebäude der EU-Kommission wehen auf halbmast.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Ein Video bei Twitter zeigt die verwüstete Abflugshalle am Flughafen Brüssel.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Die Anschläge in Brüssel zielen nach den Worten von Frankreichs Präsident Francois Hollande auf Europa. "Der Terrorismus hat Belgien getroffen, aber Europa war das Ziel, und die ganze Welt ist betroffen." Man habe es mit einer globalen Herausforderung zu tun, die globale Antworten erforderten.

  • Jenny Kallenbrunnen

    American Airlines teilt mit, der Anschlag am Brüsseler Flughafen habe nicht am Check-In-Schalter der US-Fluglinie stattgefunden.
    Dies hatte der britische Sender Sky News gemeldet.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Die Nato verschärft die Sicherheitsvorkehrungen in ihrem Hauptquartier in Brüssel, das nahe dem Flughafen liegt. "Wir bleiben wachsam und beobachten die Lage sehr genau", sagt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. "Wir alle stehen an diesem dunklen Tag an der Seite unseres Verbündeten Belgien."

  • Jenny Kallenbrunnen

    Nach den Anschlägen in Brüssel fahren die Taxis in der Stadt gratis.
    Das berichtet der belgische Fernsehsender VRT. Der belgische Taxiverband Febet rief seine Mitglieder über Twitter dazu auf, Menschen aus den betroffenen Gebieten zu fahren, denn alle Metro-Stationen sind geschlossen.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Belgien wappnet sich gegen mögliche weitere Anschläge: Die Sicherheitskräfte bemühten sich, die Sicherheit weiterer Orte zu gewährleisten, sagt Premier Charles Michel bei einer Pressekonferenz. Auch eine Verstärkung der Grenzkontrollen sei beschlossen worden.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Ein Video, das der Zeitung "The Guardian" zugespielt wurde, zeigt die Rue Belliard in der Nähe der Maelbeek U-Bahn-Station 15 Minuten nach der Explosion.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Brüsseler Metro-Gesellschaft meldet 15 Tote und 55 Verletzte bei der Explosion in der U-Bahn.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Anhänger des IS feiern die Anschläge von Brüssel im Netz.
    "Der IS wird Euch zwingen, Tausende von Malen zu überlegen, bevor ihr wieder Muslime tötet, denn Muslime wissen nun, dass es einen Staat gibt, der sie verteidigt", schreibt ein IS-Anhänger auf Twitter.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Nach den Anschlägen in Brüssel hat Frankreichs Premierminister Manuel Valls den Opfern sein Mitgefühl ausgedrückt und spricht erneut von "Kriegsakten". "Wir sind im Krieg. Wir erleiden in Europa seit mehreren Monaten Kriegsakte."

  • Alexander Meyer-Thoene

    Belgische Sicherheitskräfte sichern das Europäische Parlament.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Die belgische Bundesanwaltschaft weist darauf hin, es sei noch zu früh, um eine genaue Zahl der Opfer zu nennen.

  • Alexander Meyer-Thoene

  • Jenny Kallenbrunnen

    Brüssel ist nach Angaben des belgischen Regierungschefs Charles Michel von "feigen Anschlägen" getroffen worden. "Wir haben einen Terroranschlag befürchtet, und es ist passiert", sagt Michel in einer im Fernsehen übertragenen Erklärung.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Facebook hat nach den Explosionen in Brüssel am späten Dienstagvormittag seinen "Sicherheitscheck" eingeschaltet, über den Nutzer Freunden mitteilen können, dass sie in Sicherheit sind.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Belgien verstärkt die Sicherheitsvorkehrungen an den Atomkraftwerken des Landes.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Der belgische Sender RTBF berichtet unter Berufung auf die Transportgesellschaft STIB, bei der Explosion in der Metro-Station Maelbeek habe es 15 Tote gegeben.

  • Alexander Meyer-Thoene

  • Jenny Kallenbrunnen

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga hat es eine weitere Explosion gegeben.

  • Alexander Meyer-Thoene

  • Alexander Meyer-Thoene

    Nach den Anschlägen in Brüssel raten die Niederlande ihren Bürgern, nicht in die belgische Hauptstadt zu fahren. Niederländer, die bereits in Brüssel sind, werden aufgefordert, in Gebäuden zu bleiben beziehungsweise den Flughafen und die Metro zu vermeiden.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtet, die Regierung beordere 225 zusätzliche Soldaten nach Brüssel.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Die Bundespolizei erhöht ihre Maßnahmen an den deutschen Grenzen, insbesondere zu Belgien, Frankreich, Niederlande und Luxemburg. Zudem wurde einem Sprecher zufolge der Schutz von Flughäfen und Bahnhöfen verstärkt.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Nach den Terroranschlägen in Brüssel erhöhtTschechien die Sicherheitsvorkehrungen und die Polizeipräsenz an den internationalen Flughäfen und in der Prager Metro. Die Sicherheitskräfte seien in Alarmbereitschaft versetzt, teilt Innenminister Milan Chovanec mit. Konkrete Hinweise auf eine Gefahr gebe es nicht.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Die Deutsche Bahn stellt den Zugverkehr zwischen Aachen und Brüssel ein. Züge von Frankfurt über Köln nach Belgien enden schon in Aachen, sagt ein Bahnsprecher am Dienstag. Das werde voraussichtlich den ganzen Tag so bleiben.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Ein weiteres Foto zeigt die kollabierte Decke der Abflughalle des Flughafens in Brüssel

  • Alexander Meyer-Thoene

  • Jenny Kallenbrunnen

    In Brüssel werden auf Anweisung der Polizei sämtliche Bahnhöfe geschlossen.

    Die Bahngesellschaft SNCB ruft Reisende auf, die belgische Hauptstadt bis auf weiteres nicht anzufahren. Betroffen sind auch die Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge und die Eurostar-Verbindungen von Brüssel nach London.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Ein Foto, das die Zeitung "Le Soir" über Twitter teilt, zeigt eine zerstörte U-Bahn in Brüssel.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Kanzleramtschef Peter Altmaier hat Brüssel und der Europäischen Union nach den Terrorattacken in der belgischen Hauptstadt deutschen Beistand versichert. "Unfassbar. Die Terroristen dürfen nie gewinnen! Die Werte Europas sind stärker als Hass und Gewalt! Alle Solidarität für Brüssel und die EU", schreibt er bei Twitter.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Die Polizei in New York erhöht nach den Anschlägen in Brüssel einem Bericht des Senders NBC zufolge ihre Präsenz an den Flughäfen und Metrostationen der US-Metropole.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Nach dem Terroranschlag auf dem Brüsseler Flughafen sind in Polen die Sicherheitsmaßnahmen auf den Flughäfen erhöht worden.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Ein Überblick zur Lage:

    - In Brüssel gibt es nach mehreren Explosionen mindestens 21 Tote

    - Am Flughafen wurden bei zwei Explosionen mindestens elf Menschen getötet und 35 schwer verletzt

    - Auch an einer Metro-Station hat es eine Explosion gegeben, hier starben zehn Menschen, mindestens 15 wurden verletzt

    - Alle U-Bahn-Stationen sind geschlossen worden

    - Die Staatsanwaltschaft spricht von einem Terrorakt; eine der Bomben am Flughafen war mit einem Selbstmordattentäter explodiert

    - Auch Nachbarländer verstärken die Sicherheitsmaßnahmen, darunter auch Deutschland in Frankfurt am Main und Berlin. Es gibt bis auf weiteres keine Flüge von Berlin nach Brüssel.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Nach den Terroranschlägen in Brüssel versammelt Frankreichs Präsident François Hollande wichtige Minister zu einem Krisentreffen.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Belgiens Königspaar zeigt sich "schockiert" über die Vorfälle am Brüsseler Flughafen und in der Metro. Das sagt ein Sprecher des Palastes der Nachrichtenagentur Belga.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Das Auswärtige Amt hat nach den Anschlägen in Belgien einen Krisenstab eingerichtet. "Die deutsche Botschaft in Brüssel bemüht sich mit Hochdruck um Aufklärung, ob auch Deutsche von den Explosionen betroffen sind", sagt ein Sprecher.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Bundesjustizminister Heiko Maas hat die mutmaßlichen Terroranschläge in Brüssel verurteilt. "Das ist ein schwarzer Tag für Europa. Diese abscheulichen Taten treffen uns alle. Wir stehen an der Seite von #Bruessel und der Belgier"

  • Alexander Meyer-Thoene

    Spaniens Außenminister José Manuel García-Margallo macht die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für die Explosionen in Brüssel verantwortlich. "Es handelt sich um eine koordinierte Aktion an verschiedenen Stellen der Stadt", sagt der Minister dem Radiosender Cadena Cope. "Dieser Terrorismus ist wie ein Krebs, der sich über die ganze Welt ausbreitet." Der IS verfüge über Terrorzellen, die die Organisation in kürzester Zeit aktivieren könne. "Diese Gruppen brauchen keine große Vorbereitung, es genügt ein Befehl, und sie schlagen zu",

  • Alexander Meyer-Thoene

    Der Flughafen Brüssel hat eine Rufnummer bekanntgegeben, unter der sich Personen über den Zustand von Freunden und Angehörigen informieren können.

  • Alexander Meyer-Thoene

    EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat die Anschläge von Brüssel scharf verurteilt.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Videoaufnahmen zeigen die Evakuierung eines Zuges in einem U-Bahnschacht.

  • Alexander Meyer-Thoene

    Evakuierung am Flughafen Brüssel abgeschlossen.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Nach den Brüsseler Metro-Stationen werden nun auch Tunnel gesperrt.

    Die Polizei habe angeordnet, den Jubelparktunnel sowie den Wettunnel in Richtung Zentrum zu sperren, teilt die Verkehrsleitstelle Mobiris mit.

  • Jenny Kallenbrunnen

    15 Verletzte gibt es durch die Explosion in einer Brüsseler U-Bahn-Station.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Die belgischen Sicherheitsbehörden gehen nach den Explosionen am Flughafen und den U-Bahnstationen in Brüssel von Terroranschlägen aus.

    Die Staatsanwaltschaft habe Antiterror-Ermittlungen aufgenommen, berichtet der öffentliche Sender RTBF.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Die Brüsseler Verkehrsbetriebe stellen den gesamten öffentlichen Nahverkehr in der belgischen Hauptstadt ein. Außerdem fordert das nationale Krisenzentrum die Bürger auf zu bleiben, wo sie sind.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Der Sender VTM berichtet, bei der Explosion in einer Brüsseler Metro-Station seien zehn Menschen getötet worden.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Die Niederlande verschärfen ihre Sicherheitsmaßnahmen.
    Das teilt die zuständige Anti-Terrorismusbehörde in Den Haag mit. Auf den Flughäfen Amsterdam Schiphol, Rotterdam und Eindhoven wurden extra Patrouillen der Grenzpolizei eingesetzt. Auch an der Grenze zu Belgien werde strenger kontrolliert.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Die Besucherterrasse des Berliner Flughafens Tegel bleibt heute geschlossen. Das sei nach den Anschlägen in Brüssel eine "präventive Maßnahme", teilt der Flughafen mit.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Der Sender VRT berichtet inzwischen von mindestens 13 Toten und 35 schwer verletzten Opfern.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Die EU-Kommission weist alle Mitarbeiter an, die Gebäude nicht zu verlassen oder zu Hause zu bleiben.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Der belgische Sender VRT berichtet, bei der Explosion am Brüsseler Flughafen habe es sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Nach den Explosionen am Brüsseler Flughafen werden die Kontrollen an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt am Main verschärft.

    "Wir sind jetzt in der Bewertungsphase, das ist noch zu frisch", sagt eine Sprecherin der Bundespolizei.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Auch alle Museen in Brüssel sind ab sofort geschlossen.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Das Rote Kreuz hat eine Seite eingerichtet, auf der Menschen ihre Familien und Bekannten in Brüssel suchen können:
    http://ikbenveilig.rodekruis.nl/brussel


  • Jenny Kallenbrunnen

    Nach den Explosionen setzt das Europarlament in Brüssel eine Anhörung mit der obersten Bankenaufseherin der Europäischen Zentralbank, Daniele Nouy, aus.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Der Frankfurter Flughafen richtet sich darauf ein, umgeleitete Passagierjets aus Brüssel aufzunehmen.

    Eine erste Maschine der österreichischen Gesellschaft Austrian Airlines sei bereits nach Frankfurt dirigiert worden, sagt ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport. Es sei zudem damit zu rechnen, dass die sieben geplanten Starts nach Brüssel abgesagt würden.

  • Jenny Kallenbrunnen

  • Jenny Kallenbrunnen

    Laut dem belgischen Fernsehsender RTBF gibt es zehn Tote und 30 Verletzte.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Die Krankenhäuser in Brüssel stellen sich auf die Aufnahme zahlreicher Verletzer ein. Ein Notfall-Plan sei aktiviert worden, berichtet die Nachrichtenagentur Belga.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Alle Metro-Stationen in Brüssel schließen.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Auch in einer Brüsseler Metro-Station in der Nähe der EU-Behörden hat es laut dem belgischen Sender RTBF eine Explosion gegeben.


  • Jenny Kallenbrunnen

    Laut einer einer belgischen Zeitung soll eine dritte Bombe auf der Landebahn des Flughafens gefunden worden sein.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Die belgische Polizei will vorerst weder verneinen noch bestätigen, dass es sich um einen Anschlag gehandelt haben könnte. "Wir hoffen, gegen 9.30 Uhr mehr Informationen zu haben", sagt ein Sprecher der Nachrichtenagentur Belga.

    Die Polizei spricht bisher weiterhin von nur einem Toten, Medien berichten von mehreren Toten.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Die belgische Regierung ruft die höchste Terrorwarnstufe aus.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Der Flugverkehr wird eingestellt, das Flughafengebäude wird evakuiert. Die Flughafengesellschaft ruft die Bürger via Twitter auf, den Flughafen zu meiden.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Vor den Explosionen am Flughafen sind der Nachrichtenagentur Belga zufolge mehrere Schüsse gefallen.
    Zudem hätten Personen arabisch gesprochen.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Nach den Explosionen werden die Flüge zum Brüsseler Flughafen Zaventem umgeleitet. Das berichtet der Sender La Première unter Berufung auf die belgische Flugaufsichtsbehörde Belgocontrol.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Es gab mindestens einen Toten, bestätigte die Feuerwehr.

    Belgische Medien berichten von bis zu 14 Toten.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Medien berichten von mindestens zehn Toten und 25 Verletzten.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Der Zeitung "Het Laatse Niewus" sagte ein Mitarbeiter von Swissport:
    "Ich macht meine Pause um acht Uhr. Plötzlich höre ich eine sehr schwere Explosion. Die Fenster der Abreisehalle wurden völlig zerstört. Viele Menschen rennen nach draußen mit Tränen in den Augen. Uns wurde geraten, drinnen zu bleiben."

  • Jenny Kallenbrunnen

    Die beiden Explosionen sollen sich am Schalter der Fluglinie American Airlines ereignet haben, nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga in der Abflughalle.

  • Jenny Kallenbrunnen

    Auf einem Videomitschnitt sind mehrere Menschen zu sehen, die in Panik das Flughafengebäude verlassen

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