13. Oktober 2012, 18:11 Uhr

Das Leiden von Aleppo

Die Welt blickt besorgt auf die türkisch-syrische Grenze. Derweil geht in Aleppo das Leiden weiter. Die "Kulturhauptstadt des Islam" steht seit Monaten unter Beschuss - mit schrecklichen Folgen.

Die Verzweiflung steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Ein weinender Soldat der Freien Syrischen Armee wurde bei einem Kampf verletzt und wartet nun vor dem Krankenhaus darauf, versorgt zu werden.

Seit Monaten herrscht Krieg zwischen den Anhängern des Assad-Regimes und den oppositionellen Rebellen. Auch an diesem Samstag gab es laut Aktivisten wieder Dutzende Todesopfer. Der Fokus der Öffentlichkeit liegt derzeit auf den Auseinandersetzungen an der türkisch-syrischen Grenze, doch besonders schlimm trifft der Bürgerkrieg noch immer Aleppo. Die zweitgrößte Stadt - ein wichtiges Handelszentrum Syriens - steht unter Dauerbeschuss und ist zwischen den Aufständischen und den Regierungstruppen hart umkämpft.

Die Leidtragenden sind die rund 1,7 Millionen Einwohner, die täglich mit den Auswirkungen des Bürgerkriegs leben müssen. Für sie ist kein Ende der dramatischen Lage in Sicht.

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