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Granate explodiert in Schule - 29 Tote

In der Nähe der syrischen Hauptstadt hat eine Granate eine Schule getroffen. Die staatliche Nachrichtenagentur spricht von 29 Toten, zumeist Schüler, und macht Rebellen für die Tat verantwortlich.

In Syrien haben Rebellen nach einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur Sana am Dienstag eine Schule am Rand von Damaskus angegriffen. 28 Schüler und ein Lehrer seien getötet worden. Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Am Rande der Hauptstadt liefern sich Aufständische und Truppen des Präsidenten Baschar al Assad seit längerem Gefechte. Die Rebellen sind in den vergangenen Wochen auf Damaskus vorgerückt. Am Dienstag bombardierten Assad-treue Soldaten Stellungen der Aufständischen in Vierteln der Hauptstadt.

UN-Organisation bittet Deutschland um Hilfe

Das #link; http://www.unhcr.de/;UN-Flüchtlingskommissariat# (UNHCR) hat unterdessen an die Innenminister von Bund und Ländern appelliert, syrischen Flüchtlingen in Deutschland den Nachzug von Familienangehörigen zu erleichtern. Angesichts der wachsenden Zahl von Syrern, die ihre Heimat wegen der Kämpfe dort verlassen, sei eine Lockerung der Nachzugsbestimmungen aus humanitärer Sicht "dringend erforderlich", erklärte das UNHCR am Dienstag in Berlin. Die UNO schätzt, dass bis Anfang kommenden Jahres rund 700.000 Syrer im Ausland Zuflucht suchen.

Die meisten nach Deutschland geflohenen Syrer sind nach UNHCR-Angaben nicht formell als Flüchtlinge anerkannt, sondern genießen individuellen Abschiebeschutz. Deshalb hätten sie keinen Rechtsanspruch auf den Nachzug von Angehörigen.

Beim UNHCR in Deutschland gingen viele Anfragen von syrischen Flüchtlingen mit der Bitte um Hilfe beim Familiennachzug ein, erklärte der zuständige UNHCR-Vertreter Michael Lindenbauer in Berlin. Vor dem Innenministertreffen am Mittwoch in Warnemünde appellierte Lindenbauer an die Ressortchefs, das Nachzugsverfahren für syrische Flüchtlinge zu lockern.

ins/DPA/DPA

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