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USA erwägt direkte Unterstützung der Rebellen

Politikwechsel in der Syrien-Krise: Medienberichten zufolge zieht die US-Regierung in Betracht, den syrischen Oppositionellen mit Schutzwesten oder militärischer Ausbildung direkt zu helfen.

  Bei der Konferenz der Freunde Syriens wird US-Außenminister John Kerry auf Vertreter der syrischen Opposition treffen. Die USA prüft derzeit, ob sie die Rebellen mit Schutzwesten direkt unterstützen kann.

Bei der Konferenz der Freunde Syriens wird US-Außenminister John Kerry auf Vertreter der syrischen Opposition treffen. Die USA prüft derzeit, ob sie die Rebellen mit Schutzwesten direkt unterstützen kann.

Die US-Regierung prüft einem Zeitungsbericht zufolge, den Aufständischen in Syrien unter anderem Schutzwesten zu liefern. Denkbar sei auch, eine militärische Ausbildung anzubieten, berichtete die "Washington Post" am Dienstag unter Berufung auf Regierungsvertreter in den USA und Europa. Der neue US-Außenminister John Kerry werde diesen angedachten Politikwechsel auf seiner Antrittsreise durch mehrere Staaten der EU und des Nahen Ostens ansprechen. In den USA gebe es aber Vorbehalte gegenüber Waffenlieferungen an die Rebellen.

Kerry wird bei der Konferenz der Freunde Syriens am Donnerstag in Rom mit Vertretern der syrischen Opposition zusammenkommen. Bei seinem Besuch in London sagte Kerry am Montag, US-Präsident Barack Obama prüfe weitere Schritte, "um unsere Verpflichtung gegenüber unschuldigen Menschen zu erfüllen", ohne jedoch Einzelheiten zu nennen.

Kerry trifft russischen Außenminister in Berlin

Auch bei seinem Berlin-Besuch am Dienstag besprach Kerry das Thema Syrien. Er kam in der deutschen Hauptstadt unter anderem mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow zusammen. Nach der Unterredung betonten beide Seiten in ungewöhnlicher Übereinstimmung ihren Willen, Verhandlungen über ein Ende des seit zwei Jahren andauernden Konflikts voranzubringen. "Russland und die USA werden alles in ihren Kräften Stehende tun, damit es zu einem Dialog zwischen den Behörden und der Opposition in Syrien kommt", sagte Lawrow.

Am Montag hatte sich Assads Regierung erstmals zu Verhandlungen mit bewaffneten Aufständischen bereit erklärt. Diese machten aber Assads Rücktritt und einen Truppenabzug aus den syrischen Städten zur Vorbedingung. In dem Konflikt wurden nach UN-Schätzungen bislang bis zu 70.000 Menschen getötet.

fle/Reuters/AFP/Reuters

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