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Wieder Anschlag auf Assads Sicherheitskräfte

Anschlag auf syrische Sicherheitskräfte: Nur einen Tag nach zwei schweren Anschlägen in Damaskus ist in Aleppo eine Bombe explodiert. Sie riss eine bislang unbekannte Zahl von Menschen mit in den Tod.

  Zerstörte Autos und Wohnhäuser in Aleppo. Wieviele Anschlagsopfer es gegeben hat, ist unklar

Zerstörte Autos und Wohnhäuser in Aleppo. Wieviele Anschlagsopfer es gegeben hat, ist unklar

In Syrien hat es nach Angaben von Aktivisten einen weiteren Bombenanschlag unweit eines Gebäudes der Sicherheitsdienste gegeben. Eine Autobombe in der nordsyrischen Stadt Aleppo habe mehrere Menschen getötet und weitere verletzt, teilte die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die Bombe sei im Viertel Suleimanijeh in der Nähe eines Gebäudes der Sicherheitskräfte detoniert. Das Staatsfernsehen meldete aus Syriens zweitgrößter Stadt einen Terroranschlag, der sich in der Nähe der Post zwischen zwei Wohngebäuden ereignet habe.

Am Samstag waren in der Hauptstadt Damaskus durch zwei Autobomben laut Regierung 27 Menschen getötet und 140 weitere verletzt worden. Dem syrischen Staatsfernsehen zufolge galten die Attentate der Geheimdienstzentrale der Luftwaffe und dem Hauptquartier der Kriminalpolizei. Seit Ende Dezember gab es mehrere Anschläge mit dutzenden Toten in Syrien, insbesondere in Damaskus und Aleppo. Die Regierung und die Gegner von Präsident Baschar al Assad machten sich gegenseitig für die Anschläge verantwortlich. In Aleppo waren am 10. Februar durch zwei Anschläge mit Autobomben 28 Menschen getötet und 235 verletzt worden.

Immer mehr Menschen flüchten in die Türkei

Wegen der andauernden Gewalt steigt die Zahl der Menschen, die in die Türkei flüchten stetig an. Inzwischen liegt sie bei 15.900. Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete nun unter Berufung auf das Außenministerium in Ankara, am Samstag seien etwa 200 weitere Menschen aus dem Nachbarland über die Grenzen gekommen. Sie wurden in Lagern untergebracht. Unterdessen berichteten türkische Medien, in der syrischen Protesthochburg Idlib sei ein türkischer Lastwagenfahrer erschossen worden, als er mit seinem Fahrzeuge in Kämpfe geriet. Idlib liegt etwa zehn Kilometer von der türkischen Grenze entfernt.

nik/DPA/AFP/DPA

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