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22. Dezember 2009, 11:11 Uhr

Brite wird in China hingerichtet

Die Appelle von Großbritanniens Premierminister Gordon Brown und von der Europäischen Union haben nichts genutzt: China hält an der Hinrichtung des dreifachen britischen Familienvaters Akmal Shaikh wegen Drogenschmuggels fest. Die Verteidigung bewertet den Fall ganz anders.

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Am 29. Dezember droht ihm die Hinrichtung: der dreifache Familienvater Akmal Shaikh© AFP

China hat die geplante Hinrichtung eines Briten wegen Drogenschmuggels vehement verteidigt. Die chinesischen Justizbehörden hätten den Fall des 53-jährigen Akmal Shaikh unabhängig und "in Übereinstimmung mit dem Gesetz" behandelt, erklärte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Jiang Yu, am Dienstag in Peking. Die Rechte und Interessen des Angeklagten seien im gesamten Prozess vollständig berücksichtigt und garantiert worden. Shaikh war nach Angaben seiner Anwälte am Montag vor dem Obersten Gerichtshof Chinas mit einem letzten Berufungsantrag gegen das Todesurteil gescheitert.

Als Hinrichtungstermin legten die chinesischen Behörden den 29. Dezember fest. Sollte das Todesurteil gegen Shaikh tatsächlich vollstreckt werden, wäre er nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Reprieve der erste EU-Bürger seit 50 Jahren, der in China hingerichtet wird.

Angeklagter soll psychisch krank sein

Shaikh war im September 2007 in Urumqi, der Hauptstadt der muslimisch geprägten Provinz Xinjiang im Westen des Landes, mit vier Kilogramm Heroin festgenommen worden. Nach Angaben der britischen Menschenrechtsorganisation Reprieve ist der dreifache Vater psychisch krank. Ihrer Darstellung zufolge wurde er von einer Bande von Kriminellen als Drogenschmuggler missbraucht.

Das britische Außenministerium hatte sich in einer Erklärung "alarmiert und tief besorgt" über die Nachricht von der geplanten Hinrichtung gezeigt. Es bedauerte insbesondere, dass der Gesundheitszustand des Angeklagten - trotz mehrfacher Appelle von Premierminister Gordon Brown und seiner Regierung sowie der Europäischen Union - im Prozess keine Rolle gespielt habe. Nach Angaben eines Ministeriumssprechers will London in den kommenden Tagen weiter bei den chinesischen Behörden für einen Gnadenakt einsetzen, um die Hinrichtung doch noch zu verhindern.

AFP/AP
 
 
KOMMENTARE (10 von 25)
 
silver-quattro3.0 (23.12.2009, 10:05 Uhr)
@vegefranz.......für Schreibfehler die Sie finden.......
......gibt es keinen Finderlohn.Man muß kein Gutmensch sein um Ihre Post´s, egal in welchem Forum Sie diese auch plazieren,als aus der untersten Schublade gegriffen zu erkennen.
jupol (23.12.2009, 09:17 Uhr)
Vorher gewusst
Herrn Akmal Shaikh musste doch bekannt sein, dass ihm beim Auffliegen die Todesstrafe droht. Er hat es trotzdem riskiert. Ich weiss, dass ich im Sudan eine Hand beim Diebstahl verlieren kann. Es gibt auch andere Wege an Geld zu kommen, ohne bestraft zu werden. Er hätte ja Bankster werden können. Keiner bestraft ihn und er schwimmt trotzdem im Geld!
Preston (23.12.2009, 06:41 Uhr)
"Dieses Gesoxe auf unsere Kosten durchfüttern..."
- das ist O-Ton Joseph Goebbels im STERN-Forum 2009.
Jemand sollte den Chefredakteur mal dran erinnern, daß Forenbetreiber für Straftaten in ihren Foren HAFTEN, wenn sie keine Kontrolle nachweisen können.
Und dieser Müll steht jetzt schon 18 Stunden hier - und wurde mindestens schon 2 x gemeldet.
Vielleicht sollte man aber auch gleich STRAFANTRAG gegen die STERN-Redaktion stellen, damit sie kapiert.
sportartmakler (22.12.2009, 20:41 Uhr)
@vegefranz
bei so einem post liest man ihn wie oft nochmal gegen?

@silver... einem selbsternannten professor fällt sowas natürlich als erstes auf.
vegefranz (22.12.2009, 19:22 Uhr)
warum haben gutmenschen eigentlich immer Rechtschreibschwächen?

liegt das am Besuch der Gesamtschule?
silver-quattro3.0 (22.12.2009, 19:00 Uhr)
@egefranz.....Seien Sie einmal mild
und bieten Sie sich doch den Chiensen an als Tausch für den EU-Bürger Akmal Shaikh...........
Julian2225 (22.12.2009, 18:56 Uhr)
4kg Heroin
sind kein Eigenbedarf und damit sollte sich niemand beklagen, denn wahrscheinlich gibt es in China ein Gesetz das Handel bzw. Schmuggel von solchen Mengen Drogen verbietet. Aber natuerlich wissen das nicht alle auf Wanker-Island und machen einen auf dreifachen Familienvater....ja gut denn, ein dreifacher Vater der mit harten Drogen dealt und sie zudem auch schmuggelt, ein dreifacher Vater der, aufgrund von Profitsucht, in Kauf nimmt das Kinder und Jugendliche von den Drogen sterben!

Es geht hier nicht um ein bisschen Weed oder Pillen, sondern um 4kg Heroin!!!
OnkelHo (22.12.2009, 18:17 Uhr)
Die Chinesen
? sollen sich mal nicht so aufspielen. Kultur killen, Klima killen, Leute killen, Hunde essen ? vor diesem "Schwellenland" hört man nicht allzu viele gute Dinge. Bleibt eine Frage: Wie behandeln wir eigentlich Chinesen, die bei uns im Knast sitzen? Und Restaurantbesitzer, die Arbeiter ausbeuten? Oder Dope verchecken? Machen wir die auch gleich einen Kopf kürzer? Fakt ist doc h ? die Chinesen haben keine Kultur. Und wenn, dann eine der gewalt. Pfui!
nony (22.12.2009, 16:54 Uhr)
@ ernst 1 - Nachtrag
Jemand der Alkohol trinkt weiss also, was er tut. Jemand der Drogen nimmt dagegen nicht? Seltsame Logik!
nony (22.12.2009, 16:52 Uhr)
@ ernst 1
Wäre noch spannend, wie Ihre Haltung zum Strassenverkehr aussieht. Der Autofahrer nimmt den Tod des Fussgängers .... in Kauf. Dies sogar mehrheitlich aus wesentlich geringeren Gründen als das eigene Überleben. Der Hersteller von Zigaretten nimmt den Tod von 100'000 aktiv und passiv rauchenden Menschen in Kauf - soll auch hier die Rübe weg? Und was ist mit Ihnen? Wann und wo nehmen Sie selber den Tod eines anderen in Kauf? Beim Autofahren, einkaufen, ......? Welches Recht ist hier anzuwenden?
Ergo - neee, dass spare ich mir.
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