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Angesichts gewaltsamer Unruhen und einer tiefen politischen und sozialen Krise hat der bolivianische Präsident Carlos Mesa seinen Rücktritt erklärt. Mesas schärfster politischer Gegner sieht darin allerdings keine Lösung der Probleme.
Nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen der letzten Wochen, die bis zu 80 Tote gefordert haben, ist in Bolivien wieder Ruhe eingekehrt. Der neue Staatspräsident Carlos Mesa stellte jetzt sein neues Kabinett aus parteiunabhängigen Experten vor.
59 Prozent dafür, 41 Prozent dagegen: Eine große Mehrheit der Bolivianer hat sich per Volksabstimmung für eine neue Verfassung ausgesprochen. Sie gewährt der bisher diskriminierten Indio-Mehrheit mehr Rechte und dem Staat größere Kontrolle über die Wirtschaft - und sie sichert Präsident Evo Morales die Macht.
Bei Demonstrationen gegen Erdgas-Exporte in Bolivien hat es über 20 Tote und 100 Verletzte gegeben. Präsident Sanchez de Lozada will die Ausfuhr nun vorerst einstellen.
Der im Petersdom aufgebahrte Papst Johannes Paul II. löste die größte Pilgerbewegung der Neuzeit aus. Zum Nachteil der Römer: Vor Restaurants und Cafés bilden sich lange Warteschlangen, der Verkehr steht vor dem Infarkt.
Es ist der größte Pilgeransturm, den Rom je erlebt hat: Hunderttausende Gläubige aus aller Welt warten in kilometerlangen Schlangen darauf, im Petersdom von dem verstorbenen Johannes Paul II. Abschied nehmen zu können.
Nur selten haben Trauerfeiern so viele Menschen angezogen wie jetzt zum Tod des Papstes. An der Beisetzung in Rom nehmen auch rund 200 gekrönte Häupter, Staats- und Regierungschefs teil. Ein Überblick.
Der Sozialist Evo Morales feierte bei der bolivianischen Präsidentenwahl einen "großen Triumph". Er entschied die erste Runde mit klarem Vorsprung für sich - und könnte so der erste indianische Präsident des Landes werden.
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Carlos Diego Mesa Gisbert ist ein bolivianischer Politiker und Historiker. Er übernahm am 17. Oktober 2003 als Vizepräsident die verfassungsgemäße Nachfolge das Amt des bolivianischen Präsidenten und trat am 6. Juni 2005 zurück. Carlos Mesa übernahm dieses Amt als Parteiloser. Carlos Mesa wurde im August 1953 in La Paz geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne. In La Paz absolvierte er ein Jesuiten-Gymnasium und studierte im Anschluss Literaturgeschichte. Vor seiner politischen Laufbahn ...
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