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Der Iran kommt politisch nicht zur Ruhe. Der frühere iranische Präsident Mohammad Chatami will das Volk in einem Referendum über die Legitimität der Regierung abstimmen lassen. Falls die Mehrheit der Wiederwahl Ahmadinedschads dann zustimme, werde die Opposition ihren Widerstand dagegen aufgeben, sagte Chatami.
Die Anführer der Proteste im Iran sollten hingerichtet werden - das hat der Hardliner Ajatollah Ahmad Chatami in Teheran gefordert. Gleichzeitig erhöht sich der Druck auf die iranischen Machthaber: Die Außenminister der G8-Staaten verlangten ein Ende der Gewalt gegen Demonstranten.
Der Reformpolitiker Mohammed Chatami wird bei der Präsidentschaftswahl im Iran nicht gegen Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad antreten. Er will mit diesem Schritt den Reformer-Kandidaten Mir Hossein Musawi stärken. Doch Beobachtern zufolge ist Musawi kein Kandidat für die jungen Iraner.
Erstmals öffentlich hat Irans Präsident Mohammed Chatami in einer Rede seinen Rücktritt angeboten: "Wenn diese Nation sagt, wir wollen euch nicht, dann werden wir gehen." Der staatliche Rundfunk hatte dieses pikante Teil der Ansprache nicht übertragen.
Die Studenten-Proteste gegen das fundamentalistische System im Iran dauern an. Gefordert wird, dass Präsident Mohammed Chatami zurücktritt und alle politischen Dissidenten freigelassen werden.
Der 31. Jahrestag der Islamischen Revolution hat es in sich: Während Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad einen Durchbruch im Atomprogramm seines Landes verkündet, braut sich auf den Straßen Gewaltsames zusammen.
Aller Protest hat nichts genutzt: Ungeachtet großer Zweifel am Ausgang der Präsidentenwahl im Iran hat der oberste geistliche Führer des Landes nun Fakten geschaffen und Mahmud Ahmadinedschad offiziell in die zweite Amtszeit eingeführt. Derweil stehen die ersten Anhänger der Opposition vor Gericht.
Der verhasste Schah flieht 1979 ins Exil, unter dem Jubel der Massen kehrt Ayatollah Chomeini zurück. Von nun an regieren die Mullahs. Ein Jahr später überfallen Saddam Husseins Truppen den Iran. Nach Chomeinis Tod beginnt das Regime zögernd, den Menschen mehr Freiheiten zuzugestehen. Doch dann kommt Mahmud Ahmadinedschad an die Macht.
Der iranische Präsident Mohammed Chatami hat am Samstag Berichte zurückgewiesen, wonach er bei der Trauerfeier für Papst Johannes Paul II. mit seinem israelischen Kollegen Mosche Katzav gesprochen haben soll.
Als Präsident Mohammad Chatami in einer Rede an der Universität in Teheran das Scheitern seiner Reformpolitik eingeräumt hatte, schlug ihm die Wut der Versammelten entgegen. Der Auftritt geriet zur Generalabrechnung.
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