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26. November 2009, 08:26 Uhr

Allianz gegen den arroganten Imperialismus geschmiedet

Die Staatschefs von Venezuela und dem Iran, Hugo Chávez und Mahmud Ahmadinedschad, haben bei einem Treffen in der venezolanischen Hauptstadt Caracas Einigkeit demonstriert. Ahmadinedschad sei ein "Gladiator des anti-imperialistischen Kampfes", sagte Chávez am Mittwoch.

Die Staatschefs von Venezuela und dem Iran, Hugo Chávez und Mahmud Ahmadinedschad, haben bei einem Treffen in der venezolanischen Hauptstadt Caracas Einigkeit demonstriert. Ahmadinedschad sei ein "Gladiator des anti-imperialistischen Kampfes", sagte Chávez am Mittwoch. Ahmadinedschad sagte, die Völker Venezuelas und des Iran hätten eine "gemeinsame Front" gegen die "Arroganz des weltweiten Imperialismus" gebildet. Ahmadinedschad war Dienstagnacht in Venezuela angekommen. Es ist die dritte Station seiner Lateinamerika-Reise, die ihn zuvor nach Brasilien und Bolivien geführt hatte. Es ist bereits der vierte offizielle Besuch des iranischen Präsidenten in Venezuela, beide Länder gelten seit Jahren als Verbündete.

Beim Empfang von Ahmadinedschad in Caracas sagte Chávez außerdem, er sei am Dienstag zu einem mehrstündigen "Blitzbesuch" zu Fidel Castro nach Kuba gereist. Das Treffen mit dem ehemaligen kubanischen Staatschef habe sieben Stunden lang gedauert. Sie hätten über "mehrere Themen" geredet, sagte Chávez. Zu solchen Treffen komme es "relativ regelmäßig". Seitdem der "Máximo Líder" Fidel Castro im Juli 2006 wegen einer Darmoperation das Präsidentenamt an seinen fünf Jahre jüngeren Bruder Raúl abtrat, ist er nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten.

AFP
 
 
 
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