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Er war nach der Hinrichtung seines Cousins Saddam Hussein der wohl meistgehasste Mann im Irak: Ali Hassan al-Madschid, genannt "Chemie-Ali". In Grausamkeit stand er seinem Vetter in nichts nach, mit dem er ohnehin in fester Treue verbunden war. So starb auch Al-Madschid am Galgen.
Er ließ seine eigenen Neffen umbringen, war für einen Giftgasangriff auf 5000 Kurden verantwortlich und kassierte gleich vier Todesurteile: "Chemie-Ali", einer der berüchtigten Vertreter des Schreckensregimes von Saddam Hussein, wurde am Montag hingerichtet.
Ein Gericht in Bagdad hat den als "Chemie-Ali" bekannten Cousin von Ex-Staatschefs Saddam Hussein am Sonntag zum Tod verurteilt. 180.000 Menschen kamen 1988 ums Leben, als er und weitere Minister den Giftgasanschlag auf Kurden angeordnet hatte.
Der als "Chemie-Ali" bekannt gewordene Cousin des entmachteten irakischen Staatschefs Saddam Hussein, Hassan Ali el Madschid, ist gefasst.
Der ehemalige irakische Präsident Saddam Hussein ist aus US-Gewahrsam an die irakische Justiz übergeben worden. Ein Sondertribunal hatte zuvor Haftbefehle gegen ihn und elf seiner engsten Getreuen erlassen.
Sechs Wochen vor den geplanten Wahlen im Irak geraten die heiligen Städte der Schiiten wieder ins Visier von Terroristen. Bei Anschlägen in Kerbela und Nadschaf wurden zahlreiche Menschen getötet.
Aus Angst vor einem Putsch umgibt sich der irakische Machthaber nur mit Personen, auf deren absolute Loyalität er setzen kann. Einen davon nennen Regimegegner "Chemie-Ali", weil er 1988 den Giftgas-Angriff auf die Kurden im Nordirak leitete.
Saddam Hussein ist tot, aber im Gerichtssaal scheint der Geist des Despoten weiterzuleben: Im Prozess zum Völkermord an über 180.000 Kurden spielt die Stimme des hingerichteten Diktators eine wichtige Rolle.
Die US-Truppen im Irak haben den Sekretär des gestürzten Präsidenten Saddam Hussein, Abid Hamid Mahmud el Tikriti, festgenommen. Er ist die Nummer vier auf der Liste der 55 meistgesuchten Iraker.
In Handschellen wurde Saddam Hussein zu seiner ersten Gerichtsanhörung auf einen US-Militärstützpunkt gebracht. Dort zeigte sich Iraks Ex-Diktator uneinsichtig und stellte die Befugnisse des Gerichts in Frage.
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