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Mit dem Umzug nach Hongkong versucht Google, Chinas Zensur zu umgehen. Es sind jedoch nicht nur autoritäre Regime, die Inhalte filtern. Auch demokratische Staaten ziehen die Grenzen enger.
Es ist Barack Obamas erster Besuch in China. Gewohnt charismatisch erklärte der US-Präsident Studenten die Vorzüge des freien Internets. Seine Äußerungen hatten im chinesischen Netz allerdings keine halbe Stunde Bestand. Dafür sorgte die Internetpolizei.
Laut "Reporter ohne Grenzen" beteiligt sich "Yahoo" nicht nur "begeistert" an der Zensur in China, sondern arbeitet sogar als "Polizei-Informant". Einem 37-jährigen Journalisten brachte eine E-Mail so zehn Jahre Haft ein.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat bei seinem China-Besuch nicht nur freundliche Töne angeschlagen. Er mahnte das Reich der Mitte vor allem zur Einhaltung der Menschenrechte. Dazu zählt für seinen Kollegen Li auch das Abendessen.
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