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Ein Guantanamo-Häftling aus Saudi-Arabien fordert Ermittlungen zu einem mutmaßlichen CIA-Gefängnis in Polen, in dem er nach eigenen Angaben gefoltert wurde.
Die Klage eines Jemeniters vor der Afrikanischen Menschenrechtskommission (ACHPR) hat ein Schlaglicht auf den umstrittenen Umgang des US-Geheimdienstes CIA mit Terrorverdächtigen nach den Anschlägen vom 11.
Hat die CIA in Osteuropa geheime Gefängnisse betrieben, in denen sie vermeintliche Al-Kaida-Terroristen hat verschwinden lassen? Vermutungen konnten bislang nicht belegt werden. Nun gibt es neue Indizien.
Die mutmaßlichen Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September 2001 sollen vor ein ziviles Gericht in New York gestellt werden. Das hat das US-Justizministerium entschieden, berichtete der US-Sender NPR am Freitag.
Der Prozess gegen die mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge vom 11. September wird vor einem Zivilgericht in New York stattfinden. Es wird der bislang größte und spektakulärste Terror-Prozess der US-Geschichte.
Die veröffentlichte Chronologie der US-Foltermaßnahmen belastet auch Bushs ehemalige Außenministerin: Condoleezza Rice soll offenbar bereits im Sommer 2002 Foltermethoden bei Verhören mutmaßlicher Terroristen abgesegnet haben. Ihr drohen jetzt juristische Folgen.
Kahled el Masri wurde 2004 als mutmaßlicher Terrorverdächtiger vom US-Geheimdienst CIA aus Mazedonien verschleppt. Deswegen klagte er gegen den früheren US-Geheimdienstchef George Tenet - und scheiterte nun vor dem höchsten US-Gericht.
In ihrem Abschlussbericht zu den geheimen CIA-Gefangenentransporten kommt die EU zu dem Schluss, dass 14 Länder die Machenschaften des US-Geheimdienstes aktiv unterstützt oder sie zumindest geduldet haben - darunter auch Deutschland. Die Bundesregierung wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern.
Die amerikanische Menschenrechtsorganisation ist sich sicher, dass die USA bis zum vergangenen Jahr in einem geheimen Gefängnis in Afghanistan Gefangene foltern ließen. Dabei sollen Agenten der CIA beteiligt gewesen sein.
Die Staatsanwaltschaft hat im Entführungsfall el Masri gegen 13 tatverdächtige CIA-Mitarbeiter einen Haftbefehl erwirkt. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung und der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.
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