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9. März 2006, 17:13 Uhr

Kaum verhüllte Drohungen an Iran

Der Ton, den US-Außenministerin Condoleeza Rice anstimmt, klingt bedrohlich: Der Iran sei die "größte Herausforderung" der USA, seine Politik unterscheide sich um "180 Grad" von dem, was die Amerikaner wollten.

Schlägt eine andere Tonlage gegenüber dem Irak an: US-Außenministerin Rice© Win McNamee/Getty Images

Der Iran stellt nach Einschätzung von US-Außenministerin Condoleezza Rice möglicherweise die größte Bedrohung für die USA dar.

Die Politik des Landes ziele auf einen Nahen Osten, "der sich um 180 Grad von dem Nahen Osten unterscheidet, dessen Entwicklung wir sehen möchten", sagte Rice am Donnerstag bei einer Anhörung im US-Kongress. Die Islamische Republik unterstütze anti-israelische Extremisten und mische sich in die inneren Angelegenheit seines Nachbarn Irak ein. "Wir stehen möglicherweise vor keiner größeren Herausforderung durch ein einzelnes Land als durch den Iran."

Leid und Schmerzen

Die USA vertreten im Konflikt um das iranische Atomprogramm eine harte Linie und drängen die internationale Gemeinschaft auf Konsequenzen, sollte das Land auch weiterhin nicht einlenken. In der kommenden Woche soll erstmals der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) über den Konflikt beraten. Die Regierung in Teheran hat daraufhin damit gedroht, den USA "Leid und Schmerzen" zuzufügen.

Reuters
 
 
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