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Brite entkommt Flughafen-Anschlag – und wird in U-Bahn getötet

Nach den Terroranschlägen in Brüssel suchte die Familie des 51-jährigen David Dixon nach ihm. Der Brite hatte per SMS geschrieben, er sei den Anschlägen am Flughafen entkommen. Nun ist klar: Er wurde daraufhin beim Attentat in der U-Bahn getötet.

Trauernde haben Blumen am Eingang der U-Bahn-Station Maalbeek abgelegt

Trauernde haben Blumen am Eingang der U-Bahn-Station Maalbeek abgelegt

Er entkam den Anschlägen am Flughafen von Brüssel – und wurde später in der U-Bahn getötet. Wie seine Familie am Freitag mitteilte, starb der britische Computer-Programmierer David Dixon am Dienstag bei dem Selbstmordattentat in der U-Bahn der belgischen Hauptstadt.

Freunde und Angehörige hatten nach den Anschlägen intensiv nach dem 51-Jährigen gesucht und sich an die Öffentlichkeit gewandt. Dixon habe kurz vor seinem Tod noch eine SMS an seine Tante geschickt, erklärte die Familie. Darin schrieb er, er sei den Anschlägen am Flughafen entkommen. Dixons Familie veröffentlichte am Freitag eine schriftliche Erklärung, in der sie das Geschehen als "schrecklich und vernichtend" bezeichnete. Der Verstorbene soll einen kleinen Sohn zurücklassen.

Bei den Selbstmordanschlägen am Flughafen und in der U-Bahn von Brüssel waren am Dienstag insgesamt 31 Menschen getötet worden. Erst detonierten zwei Sprengsätze in der Abflughalle des Flughafens. Etwa eine Stunde später riss eine Explosion in der U-Bahn-Station Maalbeek mindestens 20 Menschen in den Tod.


car/AFP
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