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Angeblich geheime, nun aufgetauchte Papiere der Bundeswehr und des BND warnen vor einem Bürgerkrieg in Afghanistan. Das ist allerdings nicht neu, sondern schon lange öffentlich bekannt.
Die Sicherheitslage in Afghanistan wird immer prekärer. Allein in der ersten Juni-Woche gab es mehr als 400 Angriffe von Aufständischen. Jetzt schlagen die USA zurück: 4000 Marines und 650 einheimische Soldaten gehen seit dem frühen Morgen gegen die Taliban vor. Die Operation soll sich von vorherigen Offensiven unterscheiden.
Die Situation verschlechtert sich weiter dramatisch: In Afghanistan hat die Gewalt nach Angaben des US-Militärs einen neuen Höhepunkt erreicht. Allein in der vergangenen Woche gab es mehr als 400 Angriffe von Aufständischen. Das sei die höchste Zahl seit der von den USA geführten militärischen Niederschlagung des Taliban-Regimes 2001.
Nach einem Bombenangriff mit vielen zivilen Opfern Anfang Mai steht die US-Armee in Afghanistan vor einem Strategiewechsel. Laut einem Zeitungsbericht sind der US-Luftwaffe bei dem Luftschlag folgenschwere Fehler unterlaufen, die bis zu 140 Zivilisten das Leben gekostet haben. Bei der neuen Marschrichtung steht der Schutz der Zivilbevölkerung im Vordergrund.
Mit aller Härte gegen die Taliban: US-Präsident Barack Obama verlegt 17.000 zusätzliche Soldaten an den Hindukusch, um die Lage in Afghanistan unter Kontrolle zu bringen. Noch ist offen, ob weitere Brigaden folgen werden, denn der US-Kommandeur in Afghanistan hält eine deutlich größere Truppenverstärkung für notwendig.
Ungleicher kann ein Tag nicht aussehen: Während sich Ex-US-Präsident George W. Bush in Texas ausruht, hastet sein Nachfolger Barack Obama von Termin zu Termin. Noch an seinem ersten Arbeitstag will der 47-Jährige viele wichtige Entscheidungen treffen. Eine ist bereits gefallen: Obama legte etliche Bush-Verordnungen auf Eis.
Die USA wollen bis zu 30.000 zusätzliche Soldaten nach Afghanistan schicken, um die wiedererstarkten Taliban in den Griff zu bekommen. Die neuen Truppen sollen spätestens im Sommer einsatzbereit sein. Der neue US-Präsident Barack Obama will Afghanistan mehr Aufmerksamkeit widmen.
60.000 Soldaten aus 40 Nationen kämpfen in Afghanistan gegen die Taliban. Solange aber Pakistan die Kämpfer im Grenzgebiet gewähren lässt, bleibt der Nato-Truppe ein durchschlagender Erfolg verwehrt. Sie muss sich damit begnügen, ihre Toten zu zählen.
Der Hass irakischer Widerstandsgruppen auf die amerikanischen Besatzer macht sich immer gewaltsamer Luft: Bei Kämpfen zwischen einer US-Patrouille und bewaffneten Angreifern wurden 27 Iraker getötet.
Nationen aus aller Welt haben sich in einer Debatte der Vereinten Nationen in den Widerstand gegen einen Irak-Krieg eingereiht.
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