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8. Oktober 2007, 21:31 Uhr

Hilferuf aus Afghanistan

Von dem im Juli in Afghanistan entführten Deutschen Rudolf Blechschmidt gibt es ein neues Lebenszeichen. In einem Video bittet der Ingenieur die Bundesregierung, sich verstärkt für seine Freilassung einzusetzen.

Rudolf Blechschmidt (m.) ist Gefangener der Taliban: "Der Krisenstab arbeitet mit unverminderter Intensität"© Reuters

Auf den Bildern, die der Fernsehnachrichtenagentur APTN am Montag vorlagen, ist Blechschmidt offenbar in einer einfachen Hütte zu sehen. Es gehe im körperlich schlecht und ein afghanischer Arzt habe ihn behandelt, sagt der 62-Jährige. Die Regierungen in Berlin und Kabul bat er sich darum zu bemühen, dass er von den Taliban vor Wintereinbruch freigelassen werde.

Die Entführer hätten ihm erlaubt, mit seinem Sohn in Deutschland und mit mehreren Zeitungen zu telefonieren. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes wollte sich auf AP-Anfrage nicht direkt zu dem neuen Lebenszeichen äußern. Er sagte lediglich: "Der Krisenstab des Auswärtigen Amtes arbeitet mit unverminderter Intensität an der Freilassung der deutschen Geisel und wertet dabei alle verfügbaren Informationen aus." Blechschmidt wurde zusammen mit seinem Kollegen Rüdiger Diedrich am 18. Juli in der Provinz Wardak verschleppt. Diedrich erlitt in der Gefangenschaft einen Schwächeanfall und wurde erschossen.

AP
 
 
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