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29. April 2009, 15:15 Uhr

Wie viel Zauber ist geblieben?

Als Barack Obama vor drei Monaten sein Amt als erster schwarzer US-Präsident antrat, blickte die Welt gespannt auf den amerikanischen Hoffnungsträger. Hat er die hohen Erwartungen bislang erfüllt? Auf stern.de bewerten bekannte deutsche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur Obamas bisherige Arbeit.

 
 
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Zauber
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KOMMENTARE (8 von 8)
 
vegefranz (29.04.2009, 18:37 Uhr)
Iranpolitik 1- - soll das ein Witz sein?
die nehmen ihn überhaupt nicht ernst. Diese anbiederei ist für die Mullahs ein Zeichen von Schwäche. Mit so einem verhandelt man nicht, so einem sticht man bei erster Gelegenheit das Messer in den Rücken.
mupfeline (29.04.2009, 18:25 Uhr)
Es ist einfach nur peinlich
wie diesem Mann in den Allerwertesten gekrochen wird. Warum? Was hat er bis jetzt vollbracht? Warum hat D und deutsche Journalisten es nötig so einen Kotau zu machen. Wissen die Medien nicht dass die Abrechnung über irgendwelche Amtszeiten kommt. Das der Kassensturz kommt wenn der Laden abends zugesperrt wird. Wenn Obamas Amtszeit/en? vorüber sind - DANN werden wir sehen was übrig bleibt.
Jetzt nervt seine ständige Präsenz nur noch.
ganzbaf (29.04.2009, 17:45 Uhr)
10 mal klüger als Merkle

Trotzdem auch er den Fehler beging, den Banken noch gute Milliarden hinterherzuwerfen.
jockel_us (29.04.2009, 17:32 Uhr)
Tolle USA-Experten
Die selben Typen sollten sich lieber mal Gedanken darüber machen, wo denn vergleichbare Macher in der deutschen Politik zu finden sind.
Seltsame Veranstaltung. Stellt Euch mal vor, TIME lädt 20 wichtige oder unwichtige Volltöner aus US-Politik und Kultur ein, Angela Merkel zu bewerten.
Nur mal als Beispiele: Pornokönig Larry Flint und Rockröhre Patti Smith. Ihre Deutschland-Expertise: Sie wurden von deutschen Medien während der Bush-Jahre als "wichtige Stimmen" Amerikas zitiert.
Absurde Vorstellung? Ja. Glücklicherweise.
Xennia (29.04.2009, 17:14 Uhr)
Obamas ständige Medienpräsenz nervt
Ist Angela Merkel permanent in den Medien der USA zu sehen, wie Obama bei
uns? Vermutlich nicht, denn die Amerikaner haben mehr Stolz als wir Deutschen!
nightmare_online (29.04.2009, 15:59 Uhr)
Herkulesaufgabe
Der Mann kann machen was er will, der Saustall den die Bush-Krieger hinterlassen haben ist weder in 4 noch in 8 Jahren auch nur einigermassen aufzuräumen.
Insofern wird er - zwangsläufig - viele seine Wähler enttäuschen müssen.
Für das Bild der USA im Ausland wird es eine ganze Generation benötigen, bis das repariert ist, was die extreme Rechte zusammen mit den christlichen Fundamentalisten verzapft hat. Und das klappt auch nur dann, wenn nicht zwischendurch diese Wirrköpfe wieder an die Macht kommen. Was zu bezweifeln ist.
audio001 (29.04.2009, 12:26 Uhr)
Die Politik und ihre "high potentials"...
Barack Obama gehört ohne Frage zu den „high potentials“ der Politik. Ein Politiker der in seinem Vorgehen überzeugt, der das zu verkörpert und verinnerlicht zu haben scheint, was einen exzellenten Politiker ausmacht!
Es ist in der Tat schon bemerkenswert, mit welcher Sorgfalt von Barack Obama die Minister ausgewählt werden.- Und es fällt einem nicht von ungefähr der Man könnte den Eindruck haben, dass in den USA ein ganz anderes Verständnis dafür besteht, welche Anforderungen ein Minister - mithin ein Spitzenpolitiker - zu erfüllen hat, um ein derart verantwortungsvolles Amt auszuüben.- Da stellt sich mir persönlich die Frage: Wie ist das eigentlich in Deutschland?
In Deutschland ist vieles im Sinne der Nachvollziehbarkeit und des Schutzes für den Bürger geregelt und in Vorschriften oder Gesetzen festgelegt.- Insbesondere gilt für viele Berufe, dass der der einen bestimmten Beruf ausüben will, eine Befähigung nachweisen muss, die nur über das Ablegen einer Prüfung erlangt werden kann. Für viele Tätigkeiten ist zumindest ein Sachkundenachweis erforderlich.
Das ist gut so, weil: wer würde sich gerne einem Richter anvertrauen wollen, der eigentlich Bäcker ist; wer würde sich gerne von einem Chirurgen operieren lassen, der eigentlich Heilpraktiker ist; wer käme auf die Idee sich in eine Flugzeug zu setzen, dessen Pilot eigentlich Lokomotivführer ist?
Indem ich darüber nachdenke, stellt sich mir eine Frage: Welche Befähigung muss denn eigentlich ein Bürger nachweisen um sich Politiker nennen zu können oder um, sagen wir mal, Abgeordnete(r), Minister(in), Ministerpräsident(in) oder Bundeskanzler(in) zu werden?
Artikel 38, Abs. 2 des Grundgesetzes gibt Auskunft: „Wahlberechtigt ist, wer das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat; wählbar ist, wer das Alter erreicht hat, mit dem die Volljährigkeit eintritt.“ und Abs. 3 „Das Nähere bestimmt ein Bundesgesetz.“, das war’s! - Die weitere Recherche bestätigt: Letztendlich kann in Deutschland (mit wenigen Ausnahmen) jeder ein politisches Mandat ausüben oder ein politische Amt bekleiden,- sprich zum Politiker werden!
Ich bin nun doch etwas erstaunt: Kein Befähigungsnachweis, keine Prüfung, noch nicht einmal die Sachkunde muss nachgewiesen werden, um ein politisches Mandat zu erhalten oder ein politische Amt zu bekleiden!- D.h., wir vertrauen uns also als Bürgern Politiker an, die in keiner Weise nachweisen müssen, dass sie überhaupt als Politiker befähigt sind?- Und die Antwort heißt: Im Prinzip, ja!
Ist das nun gut oder schlecht?- Sagen wir mal so: Sowohl als auch! Wenn wir den Anspruch haben demokratisch legitimierte Volksvertreter in diesem Lande zu haben, ja; wenn wir den Anspruch haben, Politiker zu haben die nach Fähigkeit, Begabung, Wissen, sozialer Kompetenz und Erfahrung gute Politik für diese Land machen können, nein!
Insoweit wird schon deutlich, dass wir hier in Deutschland einem Paradoxum begegnen. Auf der einen Seite wollen wir, dass jeder ein politisches Mandat erhalten oder eine politische Funktion ausüben kann, auf der anderen Seite erheben wir den Anspruch an eine gute Politik, die sicherlich nicht unabhängig von der Person gesehen werden kann, die ein politisches Mandat ausübt oder ein politische Amt bekleidet!- Ohne Zweifel, ein interessanter, schwerlich aufzulösender Widerspruch!?
Von Politikern wird abgefordert über hochkomplizierte Sachverhalte zu entscheiden, die für die Bürger in diesem Land, für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft von elementarer Bedeutung sind!
Wie nun die Finanz- u. Wirtschaftskrise in fataler Weise unter Beweis gestellt hat, kann das Übersehen der Konsequenzen politischer Entscheidungen oder die Fehleinschätzung bestimmter Entwicklungen erhebliche nachteilige Folgen für eine Volkswirtschaft nach sich ziehen!
Und – unter Weglassung jeder interessensgeprägten parteipolitischen oder verklärenden ideologischen Sicht – wird in der derzeitigen Behandlung der Folgen der Finanz- u. Wirtschaftskrise, nicht nur die Schwächen der politischen Kultur in diesem Land deutlich, es zeigt sich auch zunehmend, dass die, die sich fundiert konzeptionell mit der Krisenbewältigung auseinandersetzen müssen, scheinbar an ihre Grenzen stoßen? Mithin auch deutlich wird, dass die notwendige Expertise in diesem Themenfeld bei Politiker scheinbar nicht so breit angelegt ist, wie es notwendig wäre, um zweifelsfreie sachgerechte Entscheidungen zu treffen.
Man stellt sich daher sicherlich nicht zu Unrecht die Frage, welche Anforderungen denn nun eigentlich an Bürger gestellt werden sollten, die ein politisches Mandat oder ein politische Amt bekleiden sollen oder wollen?
Ich stelle fest, dass diese Frage in Deutschland unbeantwortet ist!- Ob das nun in der jetzigen gut oder schlecht ist, mag jeder für sich entscheiden?
Ich stelle für mich fest: Jede Zeit hat ihre Politiker; mal sind es herausragende, mal weniger auffällige!- Letztendlich bekommt die Gesellschaft die Politiker, die sie in der Lage war hervorzubringen!
Und ich füge hinzu; die USA haben Barack Obama hervorgebracht und insoweit haben sie sich ihn auch verdient!
Und ich frage mich sicherlich nicht unberechtigt: Sieht irgendjemand einen Politiker mit dem Potential eines Barack Obama in Deutschland?
Gisella (29.04.2009, 12:05 Uhr)
na und????
ist unsere Kanzlerin "angekommen" oder ist sie schon wieder weg?????Kümmern wir uns endlich um unsere Belange-dann haben die da "Oben" genug zu tun,