. .
Politik im Ausland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
1. Juni 2011, 15:08 Uhr

Berlin weist Schuld im Chaos-Überflug von sich

Die Bundesregierung hat ein eigenes Verschulden für den diplomatischen Eklat mit dem Iran während der Indien-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zurückgewiesen.

Die Bundesregierung hat ein eigenes Verschulden für den diplomatischen Eklat mit dem Iran während der Indien-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zurückgewiesen. Sämtliche Verfahren vor und während des Flugs der Regierungsmaschine durch den iranischen Luftraum seien "korrekt eingehalten" worden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Mittwoch in Berlin. So habe die Flugbereitschaft der Bundeswehr bereits Ende April bei den iranischen Behörden die für den Überflug benötigte diplomatische Freigabe beantragt. Die Erlaubnis habe am 29. Mai vorgelegen.

"Bereits für den Einflug in den Luftraum eines Landes muss eine Freigabe vorliegen", sagte der Sprecher weiter. Das Überfliegen der Staatsgrenze sei Merkels Maschine zunächst erlaubt worden, nach wenigen Minuten sei sie aber zum Umkehren aufgefordert worden. Die andere Regierungsmaschine mit zahlreichen Ministern an Bord habe den iranischen Luftraum nur rund eine Stunde zuvor "unter Anwendung der gleichen Verfahren" passieren können, sagte der Sprecher.

Irans Botschafter Aliresa Scheich Attar hatte am Dienstag gesagt, ein Problem bei der Übermittlung des Rufzeichens per Funk sei für den Vorfall verantwortlich gewesen. Der Vorsitzende des Außenausschusses in Teheran, Allaeddin Borudscherdi, gab dem deutschen Piloten die Schuld. Dieser habe einen falschen Code übermittelt, erklärte er.

Wegen des Vorfalls war Attar am Dienstag ins Auswärtige Amt einbestellt worden. Ein Außenamtssprecher sagte, der Botschafter habe das Geschehen bedauert und erklärt, der Grund für die anfängliche Verweigerung habe in den "technisch-organisatorischen Abläufen" gelegen. Es sei "angemessen und erforderlich" gewesen, "die iranische Regierung in aller Deutlichkeit auf internationale Gepflogenheiten hinzuweisen", fügte der Sprecher hinzu.

AFP
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Angela Merkels Indienreise Überflugverbot des Iran hat diplomatisches Nachspiel

Ein Vorfall mit Folgen: Der Iran hat der Regierungsmaschine von Angela Merkel in der Nacht zeitweise den Überflug verweigert. Der iranische Botschafter ist ins Auswärtige Amt zitiert worden. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft