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"Der Ku-Klux-Klan unterstützt Donald Trump"

Auf einer Wahlveranstaltung von Donald Trump sorgt ein Mann im Publikum für Unruhe. Auf seinem T-Shirt steht, dass der Ku-Klux-Klan den Milliardär unterstützen würde. Ganz aus der Luft gegriffen ist das nicht.

Donald Trump auf der Wahlkampf-Veranstaltung in Oklahoma

Donald Trump auf der Wahlkampf-Veranstaltung in Oklahoma: "In der guten alten Zeit handelten die Ordnungskräfte deutlich schneller. In der guten alten Zeit hätten sie ihn sofort aus dem Sitz gerissen."

Der nächste Eklat auf einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump. In Oklahoma sorgte ein junger Mann im Publikum mit einem T-Shirt mit der Aufschrift "KKK endorses Trump" (Der Ku-Klux-Klan unterstützt Trump) für Aufsehen. Dazu hatte er sich einen gelben Stern an die Brust geheftet, auf dem "Mexikaner" stand. Dieser erinnerte optisch stark an die "Judensterne" der Nazizeit. So aufgemacht stand der Mann schräg rechts hinter dem Podium, an dem der republikanische Präsidentschaftsbewerber sprach.

Mit dem T-Shirt spielte der Demonstrant auf David Duke an, der jüngst in einer Radio-Show dazu aufrief, Donald Trump zu wählen. Duke ist ein rechtsextremer Politiker und gehörte über mehrere Jahre den "Knights of Ku-Klux-Klan" in Louisana an, hatte in der fremdenfeindlichen Vereinigung gar die leitende Position des "Grand Wizard" inne. Später saß er im selben Bundesstaat im Parlament. Duke gilt als Anhänger der Ideologie der "White Supremacy", also der Überlegenheit oder Vorherrschaft der weißen Rasse. Darauf angesprochen distanzierte sich Trump jedoch von der Unterstützung Dukes. Mit dem gelben Stern spielt der Demonstant auf die vielen Mexikaner-feindlichen Aussagen des Präsidentschaftsbewerbers an.

Donald Trump: "Früher hätten sie ihn aus dem Sitz gerissen"

Protestierender Mann auf Donald-Trump-Kundgebung

Dieser Mann demonstrierte mit seinem T-Shirt friedlich auf der Donald-Trump-Kundgebung. Darauf stand "KKK (Ku-Klux-Klan, Anm. d. Red.) unterstützt Trump".

Der Protest kam beim Publikum der Trump-Veranstaltung wenig überraschend nicht gut an. Der junge Mann wurde stark angefeindet, ausgebuht und auch von einigen direkt angesprochen, wie in einem Video der Kundgebung zu sehen ist. Donald Trump selbst hingegen würdigte den mit den Armen hinter dem Rücken dastehenden Mann keines Wortes. Der Milliardär unterbrach ob der Unruhe seine Rede, ging dabei die Bühne auf und ab ehe das Sicherheitspersonal dazukam und den friedlichen Protest beendete, indem es den Mann nach draußen begleitete.

Protestierender Mann auf Donald-Trump-Kundgebung wird abgeführt

Nach wenigen Augenblicken kam der Sicherheitsdienst und entfernte den protestierenden Mann von der Kundgebung


Erst als dieser den Raum verlassen hatte, kommentierte Trump: "In der guten alten Zeit handelten die Ordnungskräfte deutlich schneller. In der guten alten Zeit hätten sie ihn sofort aus dem Sitz gerissen. Aber heute ist jeder politisch korrekt. Unser Land ist auf dem Weg in die Hölle, während es so politisch korrekt ist. Auf dem Weg in die Hölle!"

Das Video der skurrilen Szene können Sie hier anschauen:


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