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Trump geht auf Clinton los - und kriegt Rüffel aus Russland

Die innerparteiliche Konkurrenz hat er offenbar schon vergessen, Donald Trump geht bereits zum Angriff auf Hillary Clinton über - mit mit einem aggressiven Video, das selbst in Russland auf Kritik stößt.

Donald Trump Clip

Angriffslustig wie eh und je: Donald Trump attackiert bereits die demokratische Konkurrentin Hillary Clinton

Donald Trump bittet vor die Tür. Statt zu Debattieren (mit den eigenen Leuten), sucht der wahrscheinliche Präsidentschaftskandidat lieber die handfeste Auseinandersetzung mit seiner wahrscheinlichen Konkurrenten Hillary Clinton: Mit einem nur wenige Sekunden langem Video geht er die ehemalige Außenminister äußerst scharf an und unterstellt ihr, sich von Amerikas "härtesten Gegnern" an der Nase herumführen zu lassen. Der Clip beginnt damit, dass Wladimir Putin als Judokämpfer einen Gegner zu Boden ringt, zeigt dann einen Kämpfer des Islamischen Staats, der eine Waffe in die Kameras hält und schneidet anschließend auf eine Szene, in der Aufnahmen von Clinton mit Hundegebell unterlegt sind. Der Film endet schließlich mit einem lachenden Putin.

Is this what we want for a President?

Ein von Donald J. Trump (@realdonaldtrump) gepostetes Video am



Hillary Clinton spielt im Wahlkampf immer häufiger ihre Karte als Politikerin mit großer außenpolitischer Erfahrung aus. Trump dagegen hält sie für schwach und kündigt an, den Islamischen Staat etwa "zusammenbomben" zu wollen. In einem Interview mit CNN sagte er über die Mitbewerberin: "Sie weder Stärke noch Stehvermögen. Wir schaffen es nicht einmal, den IS zu besiegen. Sie wüsste nicht einmal, wie man unsere Feinde schlagen sollte, es ist lächerlich."

Der kurze Clip aber erregt zudem die Gemüter auf der anderen Seite des Ozeans. Die russische Regierung kritisiert den republikanischen Präsidentschaftsbewerber und wirft ihm vor, Russland gezielt zu dämonisieren, wie Regierungssprecher Dmitri Peskow sagte. "Es ist ein offenes Geheimnis, dass es im US-Wahlkampf zum guten Ton gehört, Russland, und alles, was mit uns verbunden wird, zu verteufeln. Wir bedauern dies und würden uns einen Wahlkampf wünschen, der ohne solche Erwähnungen auskäme."

Donald Trump schert sich nicht mehr um die anderen

Dass Donald Trump schon im echten Wahlkampfmodus wähnt, obwohl er noch längst nicht zum offiziellen Präsidentschaftskandidaten berufen wurde, scheint ihn nicht weiter zu interessieren. Eigentlich war für kommenden Montag eine TV-Debatte mit seinen parteiinternen Konkurrenten geplant. Doch Trump sagte ab. "Die Republikaner haben genügend Debatten geführt", sagte er zur Begründung. Sein schärfster Widersacher, Ted Cruz, kritisierte über Twitter für die Absage und rief den umstrittenen Milliardär dazu auf, sich der Debatte doch noch zu stellen.



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Niels Kruse
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