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Welche Kandidaten lügen am häufigsten?

Das amerikanische Portal Politifact hat den Wahrheitsgehalt der Aussagen der Präsidentschaftskandidaten der USA analysiert. Das Ergebnis? Wenig überraschend, will man meinen - Donald Trump hat die höchste Lügenquote.

Nahaufnahme: Donald Trump zeigt mit beiden Fingern auf seine Nase.

Lange Nase? Der streitbare Immobilienmogul Donald Trump ist der republikanische Favorit für die Präsidentschaftskandidatur.

Schon seit einigen Jahren betreibt das US-Portal Politifact Faktenchecks auf professioneller Ebene. Das Projekt der Tampa Bay Times geht dabei immer nach demselben Schema vor: Sie nehmen eine konkrete Aussage eines Politikers oder einer Politikerin unter die Lupe und bewerten es nach einem Schema, das fünf Stufen von "wahr" bis "falsch" entspricht. Eine echte "Lüge" (Anm., im engl. Original: "Pants on Fire") ist eine sechste Sonderkategorie.

Natürlich ist auch der Präsidentschaftswahlkampf ein großes Thema. Die Daten von Politifact zeigen, dass Donald Trump am häufigsten lügt. Bernie Sanders hingegen hat zwar auch nicht immer die Wahrheit gesagt, er hat aber zumindest noch nie so offen gelogen wie der Immobilienmogul.

Die folgende Grafik zeigt, wie häufig die Kandidaten die Wahrheit sagen oder lügen:

Datenquelle: Politifact, Grafik: stern. Kandidatenreihung nach bisher erreichten Delegiertenstimmen. In Klammern steht die absolute Zahl der untersuchten Aussagen.

Am häufigsten die Wahrheit sagen der Republikaner John Kasich (25 Prozent) und Hillary Clinton (24), dahinter liegen Sanders (15), Cruz (6) und eben Trump (3).

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