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Sie wollen US-Präsident werden

Es sind Donald Trump und Hillary Clinton: in den USA ist die Kür der Präsidentschaftskandidaten so gut wie abgeschlossen - die beiden Kandidaten im Überblick.

Hillary Clinton vs. Donald Trump

Hillary Clinton und Donald Trump gelten derzeit als die aussichtsreichsten Bewerber um die Kandidatur für die Präsidentschaft. Vor allem bei Trump, der zunächst eher verlacht wurde, ist das eine überraschende Entwicklung.

Immer noch sind es zwei Demokraten, aber nur noch ein Republikaner. Da wäre etwa Bernie Sanders, 75 Jahre alt und selbsternannter "demokratischer Sozialist" - für einen Großteil der Amerikaner ist schon diese Bezeichnung ein Ausschlusskriterium.

Auf der anderen Seite: Donald Trump. New Yorker, Multimilliardär, Ego-Maschine. Anfangs verlacht, hat er sich klar bei den Konservativen durchgesetzt. 


Hillary Clinton und Donald Trump im Überblick

Demokraten

durchgestrichen = Kandidatur zurückgezogen

Hillary Clinton

dpa/Justin Lane

Geboren Oktober 1947 in Chicago, Juristin. Ex-First-Lady, Ex-Außenministerin, Ex-Senatorin. Bislang aussichtsreichste Kandidatin der Demokraten.
Was für sie spricht: Erfahrene Wahlkämpferin, kennt den Politikbetrieb seit Jahrzehnten aus dem Effeff.
Was gegen sie spricht: Kennt den Politikbetrieb seit Jahrzehnten aus dem Effeff, gilt als etwas zu ehrgeizig. Hat zudem mit der sogenannten E-Mail-Affäre zu kämpfen.


Bernie Sanders

AFP/Brendan/Smialowski

Geboren September 1941 in New York City, Autor, Zimmermann, Filmemacher, Ex-Bürgermeister, Senator. Sehr linker Kandidat, der eine "politische Revolution" fordert.
Was für ihn spricht: Unorthodoxe Alternative für Großstadt-Liberale.
Was gegen ihn spricht: Viel - zu links, zu unabhängig, zu freigeistig.


Martin O'Malley

Win McNamee/Getty Images/AFP

Geboren Januar 1963 in Washington DC, Jurist, Ex-Bürgermeister (Baltimore), Ex-Gouverneur (Maryland).
Was für ihn spricht: Einzige ernstzunehmende Alternative zu Hillary Clinton.
Was gegen ihn spricht: Wird nur eine Chance bekommen, wenn Hillary Clinton aus welchen Gründen auch immer ausfällt.



Republikaner

Donald Trump

AFP/Frederic Brown

Geboren 14. Juni 1946 in New York City. Ökonom, Immobilienmogul, Multimilliardär. Hat sich trotz äußerst unkorrekter Sprüche und zum Entsetzen des Parteiestablishments an der Spitze der Umfragen festgesetzt.
Was für ihn spricht: Gilt bei der einfachen Bevölkerung als Held, weil er "unangenehme Wahrheiten" ausspricht.
Was gegen ihn spricht: Keine Inhalte und Konzepte, ist für den Großteil der Amerikaner unwählbar.


Ted Cruz

Scott Olson/Getty Images/AFP

Geboren am 22. Dezember 1970 im kanadischen Calgary. Jurist mit kubanischen Wurzeln. Vertreter der erzkonservativen Tea-Party, äußerst religiös.
Was für ihn spricht: Ebenfalls Anti-Establishment-Kandidat, könnte bei den Latinos punkten, hat politische Erfahrung als Senator.
Was gegen ihn spricht: Sein religiöser Extremismus und möglicherweise seine Geburtsstätte Kanada.


John Kasich

Reuters/Aaron P. Bernstein

Geboren am 13. Mai 1952 in McKees Rocks, Pennsylvania. Politologe, früherer Senator, Gouverneur von Ohio, Ex-Bankvorstand (Lehman Brothers).
Was für ihn spricht: Verkauft sich als Mann der Versöhnung.
Was gegen ihn spricht: Seine Blässe. Wird vermutlich seine Kandidatenbewerbung bald zurückziehen.


Marco Rubio

Scott Olson/Getty Images/AFP

Geboren am 28. Mai 1971 in Miami, ebenfalls kubanische Wurzeln. Politikwissenschaftler und Jurist, Abgeordneter im Repräsentantenhaus.
Was für ihn spricht: Gilt als Liebling konservativer Latinos, will die USA wieder zum Weltpolizisten machen.
Was gegen ihn spricht: Ist noch sehr jung, viele seiner ambitionierten Gesetzesvorlagen sind bislang gescheitert.


Ben Carson

Joe Raedle/Getty Images/AFP

Geboren am 18. September 1951 in Detroit. Chirurg, weltberühmt geworden durch seine Trennungen von siamesischen Zwillingen.
Was für ihn spricht: Gehört nicht dem politischen System an, neigt zu kontroversen Positionen.
Was gegen ihn spricht: Gehört nicht dem politischen System an, neigt zu kontroversen Positionen.


Rand Paul

Scott Olson/Getty Images/AFP

Geboren am 7. Januar 1963 in Pittsburgh. Augenarzt, Senator und Sohn des früheren Präsidentschaftskandidaten Ron Paul. Wegen seiner liberitären Ansichten Paradiesvogel der Republikaner.
Was für ihn spricht: Setzt sich für einen schlanken Staat ein und trifft damit das Gefühl vieler Amerikaner.
Was gegen ihn spricht: Ist in seinen politischen Positionen oft wenig greifbar: Vertritt sehr konservative als auch sehr liberale Ansichten.


Rick Santorum

Reuters/Aaron Josefczyk

Geboren am 10. Mai 1958 in Winchester, Virginia. Jurist und Abgeordneter im Repräsentantenhaus sowie Senator, extrem konservativer Katholik.
Was für ihn spricht: Wurde bereits mehrfach als möglicher Präsidentschaftskandidat gehandelt.
Was gegen ihn spricht: Spricht vor allem Wähler aus der Gruppe der fundamentalen Christen an.


Mike Huckabee

Reuters/Mike Blake

Geboren am 24. August 1955 in Hope, Arkansas. Pastor, früherer Gouverneur von Arkansas.
Was für ihn spricht: Seine Amtszeit als Gouverneur gilt als beispielhaft, hat bereits Erfahrung im Präsidentschaftswahlkampf 2008 gesammelt.
Was gegen ihn spricht: Spricht bislang nur Wähler aus der Gruppe der evangelikalen Christen an.


Carly Fiorina

Andrew Burton/Getty Images/AFP

Geboren am 6. September 1954 in Austin. Top-Managerin, zuletzt Vorstandschefin beim Computerhersteller Hewlett-Packard, einzige Frau im Kandidatenfeld.
Was für sie spricht: Ihre Erfahrung in der Führung großer Unternehmen, zieht weibliche Wähler an.
Was gegen sie spricht: zu sachlich und zu leise.


Chris Christie

Scott Olson/Getty Images/AFP

Geboren am 6. September 1962 in Newark, New Jersey. Früherer Staatsanwalt, Senator von New Jersey. Ist einer der wenigen moderaten Republikaner im Bewerberfeld.
Was für ihn spricht: Seine Vernunft. Ist sich nicht zu schade, auch mit Demokraten zusammenzuarbeiten.
Was gegen ihn spricht: Neigt dazu, Amt und Privates unangemessen zu verknüpfen, musste in seiner kurzen Amtszeit bereits einige Skandale überstehen.


Jeb Bush

Reuters/Brian Snyder

Geboren am 11. Februar 1953 in Midland, Texas. Ex-Gouverneur von Texas, Sohn von Ex-Präsident George Bush und Bruder von Ex-Präsident George W. Bush.
Was für ihn spricht: Sein Name.
Was gegen ihn spricht: Sein Name und sein blasses Auftreten.



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