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Donald Trump kauft für 55.000 Dollar die eigenen Bücher

Das Team von Donald Trump hat tausende Bücher des US-Präsidentschaftskandidaten gekauft. An sich kein Problem - wenn die dafür verwendeten Spendengelder nicht in Trumps Taschen landen würden. News rund um den US-Wahlkampf im stern-Ticker.

Donald Trump "Crippled America"

Das Buch des Anstoßes: Donald Trump mit "Crippled America"

+++ Donald Trump kauft tausend, eigene Bücher mit Spendengeldern +++

Das Wahlkampfteam von Donald Trump soll für 55.000 Dollar Bücher ihres eigenen Präsidentschaftskandidaten gekauft haben. Diesem Vorwurf geht die US-Wahlaufsicht FEC nach. Der Behörde, die die Wahlkampffinanzierung reguliert, liegen Hinweise vor, dass Mitarbeiter des Republikaners mit Spendengelder zwischen 3500 und 5000 Exemplare des Trump-Buchs "Crippled America: How to make America great again" erworben haben. Die Idee dahinter: Mit Hilfe von Wahlkampfgeldern werden die Buchverkäufe gesteigert - die Erlöse kämen wiederum Donald Trump zugute. Ein Vorgehen, das allerdings illegal wäre, zumindest dann, wenn Trump die Tantiemen aus den Verkäufen in die eigene Tasche stecken würde. Laut der US-Seite "The Daily Beast" rechtfertigt sich die Republikanische Partei sich damit, die Bücher als Geschenke für den Parteitag benötigt zu haben. "The Daily Beast" zitiert den Verlagsexperten Ben Bruton mit den Worten: Diese Massenaufkäufe sind schon verdächtig. Ich vermute, sie waren der Versuch, sowohl Geld zu verdienen als auch auf die Bestseller-Listen zu kommen."

+++ Trumps erster Wahlwerbespot: Anti-Migrations-Botschaft +++

US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat den ersten TV-Werbespot seines Wahlkampfes veröffentlicht. In dem 30 Sekunden langen Video wendet sich der Republikaner Trump deutlich gegen eine weitere Immigration von Ausländern. Hillary Clinton, Trumps demokratische Gegenkandidatin, stehe für gefährliche Einwanderung, die die Sicherheit und finanzielle Stabilität der USA gefährdeten. Das System bleibe gegen Amerikaner gerichtet, syrische Flüchtlinge würden ins Land strömen. "Donald Trumps Amerika ist sicher", heißt es in dem Spot. Tatsächlich nehmen die USA nur eine verschwindend geringe Zahl von Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien auf.

+++ Wahlkampf-Manager von Trump tritt zurück +++

Paul Manafort, umstrittener Leiter von Donald Trumps Wahlkampfteam, ist zurückgetreten. Das bestätigte der Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner am Freitag in einer Mitteilung. Er danke Manafort für seine "großartige" Arbeit, vor allem während des Parteitages, erklärte Trump. Manafort stand zuletzt wegen Berichten über finanzielle Verstrickungen in der Ukraine unter erheblichem Druck. In dieser Woche hatte Trump als neue Spitze des Wahlkampfteams Stephen Bannon installiert. Manafort sollte als eine Art Chefstratege an Bord bleiben. Sein Rücktritt ist ein weiterer Beleg für die anhaltenden Turbulenzen, in denen Trumps Team steckt.

+++ Trump umwirbt afroamerikanische Wähler und gibt Bekenntnis zu Toleranz ab +++

Ungewohnte Töne von US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump: Bei einem Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat Wisconsin hat der Republikaner um die Stimmen der afroamerikanischen Wähler geworben. "Ich bitte um die Stimmen aller afroamerikanischer Bürger, die in unserem Land um eine andere und viel bessere Zukunft kämpfen", sagte der Republikaner am Dienstag in der Stadt West Bend. Der Rechtspopulist gab außerdem eine Erklärung gegen "Intoleranz, Hass und Unterdrückung" ab.

"Die Demokratische Partei ist gescheitert und hat die afroamerikanische Gemeinschaft verraten", sagte Trump bei seiner Rede in West Bend. Schwarze US-Bürger machen ihr Kreuz traditionell eher bei den Demokraten. Ihnen warf Trump vor, die Stimmen schwarzer US-Bürger in der Vergangenheit "als selbstverständlich" angesehen zu haben. "Sie gingen einfach davon aus, dass sie Eure Unterstützung erhalten, ohne dafür im Gegenzug etwas zu leisten", sagte Trump. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er: Als Präsident werde er "Intoleranz, Hass und Unterdrückung in jeglicher Form zurückweisen". "Ich werde dafür kämpfen, dass jeder Amerikaner gleich behandelt, beschützt und respektiert wird." Er wolle "auf Grundlage unserer gemeinsamen Kultur und Werte als ein Volk eine neue Zukunft bauen", beteuerte Trump, der im Wahlkampf mehrfach mit provokanten Äußerungen über Mexikaner, Muslime, Einwanderer und Frauen für Empörung gesorgt hatte.

+++ Clintons Steuererklärung ist nun öffentlich +++

Mit der Veröffentlichung ihrer Steuererklärungen erhöht Hillary Clinton den Druck auf ihren Konkurrenten Donald Trump. Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner weigert sich seit Monaten, seine Daten zu veröffentlichen. Die Offenlegung von Einkommen und Steuern ist für Bewerber um das Weiße Haus seit Jahrzehnten überparteiliche Tradition, sie wird von Präsidentschaftskandidaten schlicht erwartet. Clinton und ihr Kandidat für den Vizepräsidenten, Tim Kaine, legten am Freitag alle Zahlen seit 2006 offen. Clinton gab an, mit ihrem Mann Bill 2015 insgesamt 10,6 Millionen US-Dollar eingenommen zu haben. Davon zahlten sie ein gutes Drittel oder 34,2 Prozent Bundessteuern. Der Anteil aller Steuern (unter anderem Bund und Staat) belief sich auf 43,2 Prozent.

+++ Ärger in Trumps Wahlkampf-Team +++

Donald Trump hat Ärger in seinem Team: Vincent Bordini, ein ehemaliger Mitarbeiter von Trumps Präsidentschafts-Kampagne klagt vor Gericht gegen Earl Phillip, Trumps ehemaligen Leiter der North-Carolina-Kampagne. Phillip soll demnach während einer Autofahrt eine Pistole auf Bordini gerichtet haben. Bordini wirft Trump und der Kampagne vor, dass trotz mehreren Meldungen an Vorgesetzte an verschiedenen Stellen nichts passiert sei. Kurz vor Prozessbeginn ist nun allerdings doch etwas passiert: Trump hatte Phillip in der vergangenen Woche aus seiner Stelle entlassen und ersetzt. Vor einem Gericht in Charlotte wird das Ganze nun verhandelt und geklärt.

+++ Mann klettert stundenlang an Fassade von Trump-Turm in New York herum +++

In einer waghalsigen Aktion hat sich ein 20-jähriger Kletterer mit Saugnäpfen bewehrt über eine Hochhausfassade Zugang zum Präsidentschaftskandidaten Donald Trump verschaffen wollen. Der Mann kletterte drei Stunden lang an der verglasten Fassade des Trump Tower in New York entlang, ehe die Polizei ihn durch ein Fenster einfing. Liveaufnahmen im Fernsehen zeigten, wie er sich mit Saugnäpfen seinen Weg an der glatten Oberfläche nach oben bis ins 21. Stockwerk bahnte und dabei zeitweise prekär über dem Abgrund baumelte. In einer ersten Vernehmung habe es keinerlei Hinweise gegeben, dass der Fassadenkletterer aus dem Bundesstaat Virginia "irgendjemandem schaden wollte", sagte der Polizeichef von Süd-Manhattan. "Er wollte lediglich Herrn Trump treffen." Der Hausherr war zu diesem Zeitpunkt allerdings bei einem Wahlkampfauftritt in Virginia.

Im Internet-Videokanal Youtube tauchte ein Video auf, in dem sich ein junger Mann zum Erklimmen des Turms bekannte. An Trump gerichtet sagte er: "Ich bin auf Ihren Turm geklettert, weil ich Ihre Aufmerksamkeit wecken wollte." Sein Ziel sei es, Trump zur Wahl ins Präsidentenamt zu verhelfen. Ob das Video tatsächlich den Fassadenkletterer von New York zeigt, war unklar.

+++ Mann stürmt Bühne bei Clinton-Rede+++

Bei einem Wahlkampfauftritt von Hillray Clinton in Des Moines im US-Bundesstaat Iowa hat ein Mann versucht, auf die Bühne zu stürmen. Männer vom Secret Service waren sofort zur Stelle und überwältigen ihn. Clinton setzte ihre Rede nach einer kurzen Unterbrechung fort. Laut Medienberichten handelte es sich bei dem Mann mutmaßlich um einen Tierschützer.


+++ Trump bekommt Gegenkandidaten aus eigener Partei +++

Gegen den US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump tritt nun auch ein Rebell aus den Reihen seiner eigenen Partei an. Der Republikaner Evan McMullin, ein früherer Anti-Terror-Experte des Auslandsgeheimdienstes CIA, gab am Montag seine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl im November bekannt. Der 40-Jährige ist allerdings bislang in der Öffentlichkeit so gut wie unbekannt und startet sehr spät in das Rennen, so dass es ihm schwerlich gelingen dürfte, bei der Wahl eine nennenswerte Rolle zu spielen. Allerdings ist seine Kandidatur ein weiteres Anzeichen dafür, dass Trumps Nominierung die Republikanische Partei nach wie vor tief spaltet. "Es ist nie zu spät, das Richtige zu tun", erklärte McMullin auf seiner Seite im Onlinenetzwerk Facebook. Sein Land habe Besseres verdient als Trump oder die Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton. Deswegen biete er sich "demütig" den "Millionen von desillusionierten Amerikanern" als die bessere Alternative an. 

+++ Trump macht Zugeständnisse an Republikaner +++

Nach einer schlechten Wahlkampfwoche hat Donald Trump Zugeständnisse an seine eigene Partei gemacht und sich hinter den Chef des Abgeordnetenhauses, Paul Ryan, und den Senator von Arizona, John McCain gestellt. Beide bewerben sich in diesem Jahr um ihre Wiederwahl in den US-Kongress. Trotz mancher Meinungsverschiedenheiten gebe es ein gemeinsames Ziel: Hillary Clinton bei der Wahl im November zu besiegen, sagte Trump bei einem Auftritt in Ryans Heimatstaat Wisconsin. Ryan sei ein "guter Mann und ein Guter", fügte der Milliardär mit hochgestreckten Daumen hinzu. Auch Senator McCain sprach Trump nun seine "höchste Wertschätzung" aus.

Noch vor wenigen Tagen hatte Trump erklärt, dass er noch nicht so weit sei, sie zu unterstützen - eine offensichtliche Revanche dafür, dass sich Ryan selber zuvor nur zögerlich hinter Trump gestellt und McCain den Immobilienmogul wiederholt scharf kritisiert hatte.

Trump versuchte damit offensichtlich, nach Tagen neuer Kontroversen und absackender Umfragewerte wieder Fuß zu fassen. Er hatte sich unter anderem mit den Eltern eines im Irak getöteten muslimischen Soldaten angelegt und damit auch bei Republikanern Kritik ausgelöst. Nach seiner Weigerung, Ryan und McCain zu unterstützen sprachen Beobachter sogar von einem "Bürgerkrieg" bei den Konservativen. 

+++ Ex-CIA-Vize: Trump ist Gefahr für nationale Sicherheit +++

Der frühere CIA-Vizechef Michael Morell hat dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump jegliche sicherheitspolitische Kompetenz abgesprochen. Trump sei nicht nur unqualifiziert für das Präsidentschaftsamt, er stelle sogar eine Gefahr für die nationale Sicherheit dar, schrieb Morell in einem Gastbeitrag für die "New York Times".

Darin erklärte er seine Unterstützung für Trumps demokratische Konkurrentin Hillary Clinton. "Ich habe vier Jahre lang mit Frau Clinton zusammengearbeitet, als sie Außenministerin war, meist im Situation-Room des Weißen Hauses", heißt es in dem Artikel. "In diesen kritischen und wichtigen Sitzungen war sie vorbereitet, detailorientiert, wissbegierig und bereit, ihre Meinung zu ändern, wenn es überzeugende Argumente gab."

Morell arbeitete 33 Jahre lang für die CIA. Von 2010 bis 2013 war er stellvertretender Leiter der Behörde. Zwei Mal sprang er als kommissarischer Direktor ein. Der 57-Jährige gehört eigenen Angaben zufolge keiner Partei an und hat in der Vergangenheit sowohl demokratische als auch republikanische Kandidaten gewählt.

+++ Trump bekommt Schützenhilfe von Clint Eastwood +++

Von allen Seiten prasselt Kritik auf den US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump ein - doch Clint Eastwood springt ihm zur Seite. Der Regisseur und Schauspieler bezeichnete die Kritik an dem Kandidaten der Republikaner in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview des Magazins "Esquire" als überzogen und nahm Trump insbesondere gegen den Vorwurf des Rassismus in Schutz.

"Als ich aufwuchs, wurden solche Sachen nicht rassistisch genannt", sagte der 86-Jährige. Die heutige Generation bestehe aus "Waschlappen", jedes Wort werde auf die Goldwaage gelegt, klagte der frühere Western-Darsteller.

Der rechtspopulistische Baulöwe wird unter anderem deshalb des Rassismus bezichtigt, weil er illegale Einwanderer als Kriminelle und Vergewaltiger beschimpft und Einreiseverbote für Muslime verlangt hat. Er hat zudem einem Richter, der mit Klagen gegen die früher von dem Immobilienmilliardär betriebene Trump University befasst ist, Befangenheit wegen dessen mexikanischer Herkunft vorgeworfen.

Eastwood räumte ein, dass manche Äußerungen Trumps "dumm" gewesen seien. Doch beklagte er zugleich, dass um diese Äußerungen zu viel Aufhebens gemacht werde. Trumps Kritiker sollten endlich "darüber hinwegkommen".

+++ "Vize" Pence rückt von Donald Trump ab +++

Donald Trump treibt seine Partei zunehmend zur Verzweiflung. Führende Republikaner warnten Trump eindringlich davor, mit seinen unkontrollierten Auftritten jede Chance auf einen Sieg bei der Wahl im November zu verspielen. Die Zahl republikanischer Politiker, die sich offiziell von ihrem Spitzenkandidaten lossagten, wuchs weiter.

Selbst Trumps eigener Kandidat für den Posten des Vizepräsidenten, Mike Pence, ließ öffentlich Distanz erkennen. Pence stellte sich im Sender Fox News ausdrücklich hinter Parlamentschef Paul Ryan, dem Trump zuvor die Unterstützung verweigert hatte. Mit Ryan verbinde ihn eine "langjährige Freundschaft" und er unterstütze dessen Kampagne zum Wiedereinzug in den Kongress, sagte Pence.

Mit seiner provokanten Distanzierung von Ryan, der zu den einflussreichsten Republikanern in Washington zählt, hatte Trump zuvor die Parteiführung herausgefordert. Parteichef Reince Priebus ließ erklären, er sei "außerordentlich empört" über Trumps beispielloses Verhalten gegenüber Ryan. In Washington wird Trumps Vorgehen als Retourkutsche gewertet, weil sich Ryan wiederholt kritisch über Trump geäußert hatte.

+++ Trump-Äußerungen erzeugen bei Hollande "Brechreiz" +++

Frankreichs Staatspräsident François Hollande geht in ungewöhnlich deutlicher Weise auf Distanz zum republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Hollande rügte laut französischen Medienberichten Trumps "Exzesse", die ein "Gefühl des Brechreizes" erzeugten. Hollande bezeichnete Äußerungen Trumps zudem als "verletzend und demütigend". Der französische Sozialist spielte laut Nachrichtenagentur AFP vom Dienstagabend auf die Kritik Trumps an den Eltern eines getöteten US-Soldaten muslimischen Glaubens an. Humayun Khan war 2004 im Irak durch ein Selbstmordattentat ums Leben gekommen. 

+++ Prominente US-Republikanerin stimmt für Hillary Clinton +++

Die einflussreiche US-Republikanerin und Milliardärin Meg Whitman will bei der Präsidentschaftswahl die Seiten wechseln und die demokratische Kandidatin Hillary Clinton unterstützen. Die Chefin des IT-Konzerns Hewlett Packard Enterprise begründete am Dienstag (Ortszeit) ihren Schritt damit, dass der Republikaner-Kandidat Donald Trump ein "unehrlicher Demagoge" sei, der das Land auf eine sehr gefährliche Reise schicke. Trump nutze Wut und Fremdenfeindlichkeit aus, sei uninformiert und würde als Präsident Wohlstand und Sicherheit der USA gefährden, schrieb Whitman bei Facebook. 

+++ Trump nennt Hillary Clinton "der Teufel" +++

Donald Trump schießt weiter scharf gegen Hillary Clinton. Bei einem Wahlkampfauftritt in der Stadt Mechanicsburg im US-Staat Pennsylvania bezeichnete der Präsidentschaftskandidat der Republikaner seine Konkurrentin im Rennen um das Weiße Haus als "den Teufel", wie mehrere US-Medien berichteten. Er kritisierte Clintons ehemaligen Mitbewerber Bernie Sanders, der die ehemalige Außenministerin und First Lady nun unterstützt. "Er hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Sie ist der Teufel", sagte Trump am Montagabend (Ortszeit). Es ist das erste Mal, dass der Immobilienmogul Clinton direkt mit dem Teufel vergleicht. Als "Korrupte Hillary" bezeichnet er sie schon lange.

+++ Kriegsveteranen kritisieren Donald Trump +++

Nach seinen Entgleisungen rund um die Familie eines getöteten US-Soldaten bekommt der Republikaner Donald Trump nun auch heftigen Gegenwind von US-Kriegsveteranen. Die Veterans of Foreign Wars (VFW) erklärten, die Organisation werde es auch in einem Wahljahr "nicht tolerieren", dass Angehörige getöteter Soldaten beschimpft würden, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ausübten. Trump habe mit seinen Äußerungen zur Familie Khan eine Grenze überschritten.

+++ Hollywood-Stars gegen Donald Trump +++

Etwa hundert Hollywood-Stars und Musiker schließen sich dem Protest gegen Donald Trump an. Schauspieler wie Lena Dunham, Julianne Moore und Woody Harrelson sowie Musiker wie Moby und Ex-R.E.M-Sänger Michael Stipe unterzeichneten eine Online-Petition gegen den rechtspopulistischen Immobilienmogul und Präsidentschaftskandidaten. "Wir glauben, dass es unsere Verantwortung ist, unsere Bühnen zu nutzen, um auf die Gefahren einer Präsidentschaft Trumps und die echte und gegenwärtige Bedrohung durch seine Kandidatur hinzuweisen", heißt es in dem Aufruf. Trump wolle die USA in eine Zeit zurückführen, als "Gewalt durch Angst entschuldigt wurde, als Gier Diskriminierung befeuerte und als der Staat Vorurteile gegen benachteiligte Bevölkerungsgruppen zu Gesetzen machte." Die US-Wähler müssten ihre Stimme nutzen, um Trump und seine "abscheuliche Ideologie" in die Schranken zu weisen, erklärten die Künstler.

+++ Kommt Trump sind die Schweigers weg +++

Luna und Dana Schweiger

Luna und Dana Schweiger sind US-Bürger - zumindest solange Donald Trump nicht ins Weiße Haus einzieht


Luna und Dana Schweiger wollen sich im Fall eines Wahlsiegs des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump von ihrer US-Staatsbürgerschaft trennen. Wenn Trump Präsident werde, "gebe ich auf jeden Fall meine Staatsbürgerschaft ab", sagte Luna Schweiger, die älteste Tochter des Schauspielers Til Schweiger und seiner Ex-Ehefrau Dana, der Zeitschrift "Gala". Dana Schweiger ergänzte in dem Interview: "Ich auch." Die 19-jährige Luna Schweiger berichtete, dass sie bei der Übersiedlung der US-deutschen Familie in die Bundesrepublik zunächst "gar nicht weg aus Amerika" wollte. "Da bin ich nur gegangen, weil mein Papa versprochen hat, dass ich ein Pony bekomme, aber mittlerweile kann ich mir nicht mehr vorstellen, aus Deutschland wegzugehen."

+++ US-Comedian Jimmy Fallon verspottet Trump +++

Diese Chance Donald Trump eins auszuwischen, ließ sich der Moderator der US-Sendung "The Tonight Show", Jimmy Fallon, nicht entgehen: Beim republikanischen Regierungsparteitag am Montag hatte Donald Trump einen für ihn typischen, protzigen Auftritt hingelegt. Während der Queen-Hit "We are the Champions" lief, betrat Trump mit einem süffisanten Grinsen die Bühne - und gab sich mal wieder äußerst siegesgewiss. Für den Comedian Jimmy Fellon eine Steilvorlage.

Jimmy Fallon

Der US-Comedian Jimmy Fallon mimte in seiner "Tonight Show" einen äußerst überzeugenden Donald Trump


Mit typischer, toupetartiger Trump-Frisur betrat Fellon die Bühne der "Tonight Show" und ahmte den umstrittenen republikanischen Präsidentschaftskandidaten äußerst überzeugend nach. Und konnte sich einen Seitenhieb gegen Trumps Frau Melania, die bei ihrer letzten Ansprache große Teile einer Rede von Michelle Obama abgeschrieben hatte, nicht verkneifen: "Habt ihr Melania gesehen? Sie hat mir die Show gestohlen. Buchstäblich. Ganz ehrlich, sie hat die Rede wie eine echte First Lady gehalten. Zwar so wie First Lady Michelle Obama, aber immerhin."

Sogar Fellons Handbewegungen kamen dem Original sehr nahe. "Ich weiß, ich hätte heute gar nicht auf der Bühne stehen sollen - aber unser Hauptredner Alf hat in letzter Minute abgesagt. Er musste zurück nach Melmac. Wie traurig!“ Fellon verhöhnt Trumps Pläne, alle illegalen Einwanderer aus den USA zu deportieren - und hatte so die Lacher auf seiner Seite.

+++ Clinton-Anhänger lesen Trumps gesamte 5500 Gerichtsprozesse vor +++

Dass Donald Trump in der Vergangenheit schon häufiger rechtliche Streitigkeiten vor Gericht klären musste, ist kein Geheimnis. Um wie viele Gerichtsprozesse es sich dabei aber tatsächlich  handelt, hat nun das Wahlkampfteam seiner demokratischen Kontrahentin Hillary Clinton recherchiert - mit einem erstaunlichen Ergebnis: Demnach soll Trump über die Jahre - direkt oder indirekt - in 5500 Gerichtsprozesse involviert gewesen sein. Clintons Wahlkampfteam hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, all diese Fälle vor laufender Kamera vorzulesen. Knapp vier Stunden ist das Video lang, das Clintons Team dann bei Facebook livestreamte. Während die Prozesse vorgelesen werden, wird an einem Whiteboard eine Strichliste geführt. Das Video wurde bereits knapp 7000 Mal geteilt.

+++ Donald Trump muss sich bald für einen Vize entscheiden +++

Allerspätestens am Wochenende wird Donald Trump bekannt geben, wen er sich als Vize-Präsidentschaftskandidat auserkoren hat. Die Personalie könnte für den umstrittenen Milliardär wichtig sein, da er über so gut wie keine Erfahrung in Regierungsangelegenheiten verfügt. Namen kursieren derzeit viele, gefragt wird jemand sein, der sich im Washingtoner Politbetrieb auskennt, etwas moderater und verbindlicher im Auftreten ist, aber gleichzeitig Trumps scharfe Rhetorik mitträgt, als auch für die zerstrittene Republikanische Partei ein Konsenskandidat ist. Einige Politikbeobachter rechnen damit, dass sich Trump eine Frau als so genannten Running Mate aussucht, um sein Popularitätsdefizit in der weiblichen Zielgruppe auszugleichen. Unter den fünf Namen, die als heißeste Anwärter auf den Vize-Posten gelten, findet sich aber nur eine Frau:

  • Joni Ernst: Juristin und Veteranin, gilt als kommender Star der Partei. Verfügt als junge Senatorin jedoch nur über relativ wenig politische Erfahrung
  • Bob Corker: Zurzeit Vorsitzender des Senatsausschusses für auswärtige Angelegenheiten. Wäre ein Mann für Trumps Schwachstelle Außenpolitik.
  • Jeff Sessions: Trump-Vertrauter mit ähnlich harschen Ansichten
  • Chris Christie: Gouverneur von New Jersey. Hat Regierungserfahrung und entwickelte sich in kurzer Zeit vom Gegenspieler um die Präsidentschaftskandidatur zum Vertrauten Donald Trumps.
  • Mike Pence: Möglicherweise der aussichtsreichste Kandidat. Wurde von einem Berater Barack Obamas bereits als Vizekandidat "geoutet". Nach einem Treffen twitterte Donald Trump, er sei "sehr beeindruckt" von dem Gouverneur Indianas.

+++ Donald Trump voll des Lobes für Saddam Hussein +++

Donald Trumps Faible für Diktatoren treibt erneut seltsame Blüten: Der republikanische Präsidentschaftskandidat lobt nun den ehemaligen irakischen Diktator Saddam Hussein für sein effizientes Vorgehen gegen Terroristen. "Er war ein Bösewicht - wirklich böse. Aber wissen Sie was? Was er gut machte? Er tötete Terroristen. Er machte das wirklich gut. Er hat ihnen keine Rechtsbehelfsbelehrung gegeben. Sie waren Terroristen. Ende", sagte Trump auf einer Wahlkampfrede im Bundesstaat North Carolina. Der Einmarsch amerikanischer Truppen 2003 habe das Land destabilisiert, sagte Trump weiter. Heute sei Irak ein "Harvard für Terrorismus". Die Äußerung stieß auf wenig Begeisterung: Jake Sullivan, Berater von Präsidentschaftsrivalin Hillary Clinton, kritisierte das Lob für Hussein. "Trumps ungenierte Komplimente für brutale Diktatoren zeigen wieder einmal, wie gefährlich er als Oberbefehlshaber (des Militärs) wäre und wie unwürdig er des Amtes ist, das er bekleiden will."

+++ Wie in alten Zeiten: Obama und Clinton gemeinsam on Tour +++

Barack Obama und Hillary Clinton verlassen die Air Force One

Ist denn schon wieder 2010? Barack Obama und Hillary Clinton gemeinsam in der Air Force One

Das sind sie wieder. Wie schon zu Zeiten als sie seine Außenministerin war, verlassen  Hillary Clinton und Barack Obama gemeinsam die US-Präsidentenmaschine. Es ist der erste Auftritt der beiden im beginnenden US-Wahlkampf und wie andere scheidende Präsidenten unterstützt auch der Amtsinhaber seine mögliche Nachfolgerin. Und wie: "Es gab noch nie einen Mann oder eine Frau, die derart qualifiziert für dieses Amt war. Noch nie!", schwärmt er über sie. Und sie rühmt ihn als prinzipientreuen Staatsmann, der auch "unpopuläre Entscheidungen zum Nutzen unseres Landes" nicht gescheut habe. Konkurrent Donald Trump mosert unterdessen daran herum, dass die Kandidatin in der Air Force One mitfliegen durfte und wer das überhaupt bezahle. Die Antwort ist recht einfach: Obama darf mitnehmen, wen er will, er oder sie muss eben den auch für andere Chartermaschinen üblichen Obolus entrichten

+++ Sanders will Clinton wählen +++

Bernie Sanders wird bei der US-Präsidentenwahl im November Hillary Clinton wählen. Das sagte der hartnäckige innerparteiliche Konkurrent der voraussichtlichen Kandidatin der Demokraten am Freitag dem Sender MSNBC. Es war das erste Mal, dass sich Sanders entsprechend äußerte.

Der Senator von Vermont hatte der früheren Außenministerin Clinton in den Vorwahlen einen langen Kampf geliefert und für seine linken Positionen sehr viel Zustimmung erhalten. Er ist aus dem Rennen noch nicht offiziell ausgestiegen, weil er den inhaltlichen Druck auf die Partei aufrechterhalten will.

+++ Trump liegt auch finanziell klar hinter Clinton zurück +++

Der voraussichtliche US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump liegt derzeit nicht nur in den Umfragen klar hinter seiner Rivalin Hillary Clinton zurück - seine Kampagne ist auch finanziell deutlich schlechter aufgestellt. Laut am Montagabend veröffentlichten Dokumenten hatte er Ende Mai nur 1,3 Millionen Dollar (1,15 Millionen Euro) in seiner Wahlkampfkasse, Clinton hingegen mehr als 30 Mal soviel - nämlich 42 Millionen Dollar.

Die an die Wahlbehörde FEC übermittelten Dokumente zeigen, dass Trump für seine Präsidentschaftskampagne derzeit über so geringe Finanzmittel verfügt wie schon seit Jahrzehnten kein Kandidat mehr. Die Zahlen dürften die Sorgen vieler in seiner Republikanischen Partei verstärkten, dass der Immobilienmilliardär für das Duell gegen Clinton organisatorisch wie finanziell nicht ausreichend gewappnet ist. Am Montag hatte er seinen Wahlkampfleiter Corey Lewandowski gefeuert - offenbar um seiner Kampagne neuen Schwung zu verleihen.

+++ Umfrage: Sieben von zehn mögen Trump nicht +++

Nur 29 Prozent der Amerikaner haben ein positives Bild von Donald Trump, wie eine Umfrage ergeben hat. Anders gesagt: Sieben von zehn US-Bürgern mögen den wahrscheinlichen Präsidentschaftskandidaten nicht. Allerdings: Hillary Clintons Beliebtheitswerte sind kaum besser: 55 Prozent sagten, sie würden die Demokratin in einem negativen Licht sehen. Die Umfrage bescheinigt ihr auch, dass es ihr diesbezüglich kaum etwas gebracht hat, dass sie sich die notwendige Zahl von Delegierten für die Kandidatur sichern konnte. Eine gute Nachrichten für die Demokratin kommt aus Wisconsin. In dem Bundesstaat liegt Clinton mit sieben Prozentpunkten vor dem Republikaner.

+++ Oh, wie schön ist die Stadt Belgien +++

"Belgien ist eine wunderschöne Stadt und ein herrlicher Ort - großartige Gebäude. Ich war mal dort, vor vielen, vielen Jahren." (D. Trump, 15. Mai 2016)

+++ Hillary Clinton gewinnt auch letzte Vorwahl +++

Mit einem Sieg bei der Vorwahl in Washington hat die US-Demokratin Hillary Clinton die Vorwahlsaison ihrer Partei abgeschlossen. Bei der Abstimmung ließ die wahrscheinliche Präsidentschaftskandidatin ihren Rivalen Bernie Sanders am Dienstag klar hinter sich: Nach Auszählung von zwei Dritteln der Stimmen lag sie bei rund 80 Prozent. Das Ergebnis aus der Hauptstadt hat keine Auswirkungen mehr, Clinton hatte bereits zuvor genügend Delegiertenstimmen für sich gewonnen, um sich die Kür zur Spitzenkandidatin beim Parteitag im Juli zu sichern.

Insgesamt hatten die Demokraten 57 Vorwahlen abgehalten - in den 50 US-Bundesstaaten, dem Hauptstadtbezirk Washington DC und in einigen Überseeterritorien wie etwa Puerto Rico. Clinton entschied 34 dieser Abstimmungen für sich. Clintons Rivale Sanders gab seine Kandidatur zunächst nicht auf. Es wird aber erwartet, dass er dies in absehbarer Zeit tut, damit sich die Partei geschlossen dem Wahlkampf gegen den voraussichtlichen republikanischen Kandidaten Donald Trump widmen kann.

+++ Hillary Clinton zu Trump: "Lösch dein Twitter-Konto"+++

Hillary Clinton schlägt zurück: Mit einer scharfen Replik auf den Twitter-Wortschwall ihres Gegners Donald Trump hat die US-Präsidentschaftskandidatin ihre Anhänger begeistert. "Löschen dein Account!", forderte Clinton den Republikaner über den Kurznachrichtendienst auf. Binnen Stunden verbreiteten ihre Anhänger die Botschaft hunderttausendfach weiter - der bislang größte Retweeting-Erfolg ihrer Kampagne, wie ein Clinton-Sprecher sagte. Der Ausdruck "delete your account" wird auch manchmal für "Doof gelaufen" benutzt.


Anders als Clinton nutzt der Republikaner Trump sein Twitter-Account seit Monaten intensiv, um sich mit impulsiven Botschaften im Gespräch zu halten. Der Kurznachrichtendienst ist oft das Medium, über das er seine bisweilen derben Beschimpfungen von Gegnern und Minderheiten an die Öffentlichkeit bringt.
Auf Clintons Twitter-Attacke reagierte Trump sarkastisch: "Wie lange haben Ihre 823 Mitarbeiter gebraucht, um sich das auszudenken?", twitterte er zurück.
Unglücklich für die Demokratin: Ihre E-Mail-Affäre, deretwegen der FBI derzeit gegen sie ermittelt, hat auch zum Inhalt, dass sie als Außenministerin zehntausende von dienstlichen Mails gelöscht hat – entsprechend höhnisch fallen die Kommentare gegen Clinton aus.

+++ Schwarzer "Trump-Fan" sagt: "Ich bin überhaupt kein Trump-Unterstützer" +++

Donald Trump und die Schwarzen tun sich immer noch schwer miteinander: Der wahlkämpfende Milliardär macht kaum einen Hehl daraus, dass er alles, was keine weiße Hautfarbe hat, für nicht sonderlich gesellschaftsrelevant hält - höflich ausgedrückt. Um seine mangelnde Beliebtheit bei den Afro-Amerikanern wett zu machen, hatte er neulich eine reichlich platte Idee: Auf einer Wahlkampfveranstaltung in Kalifornien erspähte er einen Schwarzen im Publikum, zeigte vom Podium aus mit dem Finger auf ihn und rief freudig aus: "Guckt ihn euch an, meinen Afro-Amerikaner dort! Er ist ein großer Fan".

Trumps Rede in Redding, Kalifornien:

Nun hat sich der Auserwählte selbst zu Wort gemeldet. Und siehe: Der Mann ist nur so mäßig begeistert von seiner Rolle als Trumps Vorzeige-Schwarzen. "Ich bin überhaupt kein Trump-Anhänger", sagte Gregory Cheadle dem öffentlichen US-Rundfunk. Er sei nur bei der Veranstaltung gewesen, um sich zu informieren. Persönlich beleidigt oder vereinnahmt aber habe er sich aber nicht gefühlt, so Cheadle. Das wäre anders gewesen, wenn Trump "meinen Afro-Amerikanischen Freund oder Unterstützer" gesprochen hätte. "Ich glaube, das vereinnahmende "mein" war eher so ein joviales Ding."

+++Trump fordert Gefängnis für Hillary Clinton+++

Der wahrscheinliche republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat gefordert, dass seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton ins Gefängnis kommt. "Ich sag Ihnen eins: Hillary Clinton muss in den Knast", sagte Trump im kalifornischen San Jose. "Ehrlich, Leute - sie ist sowas von schuldig", sagte Trump im Zusammenhang mit der E-Mail-Affäre.

Clinton hatte kurz zuvor in San Diego massive Kritik an Trump geübt und ihm die charakterliche Eignung für die Präsidentschaft abgesprochen. Niemals dürfe Trump das Land oder das US-Militär führen oder die Befehlsgewalt über die Atomcodes erhalten, sagte sie. Die 68-Jährige hatte während ihrer Zeit als Außenministerin ihre Kommunikation über einen privaten Server laufen lassen. Dafür wurde sie in einem Untersuchungsbericht des Außenministeriums gerügt. In dem am Mittwoch veröffentlichten Papier heißt es, Clinton habe sich im Ministerium keine Erlaubnis dafür eingeholt, den privaten Server zu nutzen.

Clinton ist die Favoritin auf die Kandidatur der Demokraten. Die Affäre nagt seit längerem an der demokratischen Präsidentschaftsbewerberin. Sie sieht sich deswegen massiven Angriffen aus dem republikanischen Lager ausgesetzt. Trump lenkt die Aufmerksamkeit immer wieder auf das Thema. 

+++Trump feuert selbst für seine Verhältnisse scharf gegen die Medien+++

Donald Trump hat schon lange ein ernstes Problem mit den Medien. Der Begriff "Dishonest Media", das englische Pendant zu "Lügenpresse", ist häufiger Gast in seinen Tweets. Nun aber hat der US-Präsidentschaftskandidat Journalisten selbst für seine Verhältnisse sehr scharf angegriffen. Bei einer Pressekonferenz im Trump-Tower in New York sagte er: "Die politische Presse zählt zu den unlautersten Menschen, die ich je getroffen habe." Den Reporter Tom Llamas vom TV-Sender ABC News bezeichnete Trump als "schmierigen Typen". Grund für den Ausfall: Zeitungen würden sein finanzielles Engagement für Veteranen nicht ausreichend würdigen.

Trump hatte rund sechs Millionen Dollar für die altgedienten Soldaten gesammelt und selbst eine Million dazu beigetragen, was aber in der Presse "unlauter" dargestellt würde. Der ersten Ankündigung seiner Spendenaktion folgte wochenlang nichts, erst nachdem Medien Donald Trump öffentlich an sein Versprechen erinnert hatten, präsentierte er Ergebnisse. 

+++ Trump hat nötige Delegiertenzahl für Präsidentschaftskandidatur erreicht +++

An seiner Kandidatur für die US-Präsidentschaft ist nicht mehr zu rütteln: Der Immobilienmilliardär Donald Trump hat nach US-Medienberichten nun die Delegiertenzahl beisammen, die er für seine Nominierung beim Parteitag der Republikaner im Juli benötigt. Faktisch stand Trump schon seit Anfang Mai als Kandidat fest, nachdem seine letzten parteiinternen Rivalen aufgegeben hatten.

Wie die Nachrichtenagentur AP und der Fernsehsender CNN am Donnerstag berichteten, erreichte der Rechtspopulist inzwischen die absolute Mehrheit von mindestens 1237 Delegiertenstimmen. Laut der Zählung von AP hat er 1238 Delegierte hinter sich, CNN sah ihn bei genau 1237 Delegierten. Die Vorwahlen der Republikaner zur Bestimmung ihres Kandidaten dauern noch bis zum 7. Juni, sind aber nur noch reine Formsache.

Trump bestreitet die Vorwahlen ohne Konkurrenz, seitdem seine Konkurrenten Ted Cruz und John Kasich Anfang Mai ausgestiegen waren. Dass von ihm nun erreichte Quorum ist lediglich eine zusätzliche Bestätigung, dass seine Kandidatur gesichert ist.

+++ Halbnackte Männer bringen Hillary Clinton ins Stottern +++

Die halbnackten John Nelson (.) und Dan Stifler beim Auftritt von Hillary Clinton

"Hill is perfect": John Nelson (.) und Dan Stifler beim Auftritt von Hillary Clinton

Dieser Wahlkampfauftritt dürfte Hillary Clinton in Erinnerung bleiben: Bei einer Rede in Buena Park, in Kalifornien, wurde die Bewerberin der Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur von zwei Männern im Publikum überrascht, die plötzlich ihre Hemden auszogen. Auf dem Oberkörper des einen stand ein großes "H", der andere hatte "Hill is perfect" über Brust und Bauch geschrieben. Als Polizisten die "Stripper" auffordern wollten, den Saal zu verlassen, riefen sie: "Hillary, sie schmeißen uns raus, weil wir unsere Shirts nicht anhaben", wie "Politico".com berichtet.

"Nun, ähh, wisst ihr was? So lange sie nicht noch mehr ausziehen", scherzte die frühere Außenministerin daraufhin. "Okay, wo war ich? Ich muss zugeben, es lenkt ein wenig ab, hier oben zu stehen und die beiden anzusehen, Also werde ich hierhin gucken, und ich werde dahin gucken", fuhr Clinton lachend fort und zeigte dabei auf verschiedene Bereiche im Publikum.

Die Oben-ohne-Störern sind keine Unbekannten. Die 32 Jahre alten Dan Stifler und John Nelson waren in den letzten Wochen bereits bei einer Donald-Trump-Veranstaltung rausgeworfen worden, nachdem sie den Republikaner "langweilig" genannt hatten. Bei einem anderen Trump-Auftritt erschienen sie mit Trump-Armbinden, die an die Armbinden der Nazis erinnerten.

Und auch die mittlerweile ausgeschiedenen Kandidaten Marco Rubio und Jeb Bush wurden ihre Opfer. Senator Rubio beschuldigte einer der beiden, er versuche ihm die Freundin auszuspannen und bei einer Bush-Rede gaben Stifler und Nelson vor, Sitzfüller zu sein und beschwerten sich darüber, dass sie noch nicht bezahlt wurden.

+++ Donald Trump schummelt bei der Zahl seiner Twitter-Follower +++

8,38 Millionen Menschen folgen Donald Trump bei Twitter. Es ist, neben dem Fernsehen, der Lieblingskanal des Präsidentschaftskandidaten. Es gibt sogar Experten, die sagen, der Immobilienmilliardär könnte der erste "Social-Media-Präsident" werden, so wie Barack Obama der erste "Internet-Präsident" war und John F. Kennedy der erste "TV-Präsident". Allerdings stellt sich nun heraus: Rund ein Viertel aller Follower existieren womöglich gar nicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Seite "Twitter Audit", die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt. Statt echter Menschen steckten hinter den Konten automatisch generierte Social-Media-Profile. Darunter auffällig viele mit spanischen Namen. Trump, der mit abfälligen Bemerkungen über Mexikaner die Sympathien vieler Hispanics in den USA verspielt hat, könnte versuchen, auf diese Weise eine größere Beliebtheit bei der Minderheit zu suggerieren.

Bots tweeten erstaunlich human

"Twitter Audit" selbst räumt zwar ein, dass die Messmethoden nicht perfekt seien, zumindest aber vermittelten die Ergebnisse eine grobe Einschätzung über die Größenordnung der Fake-Profile. Allerdings scheinen auch die anderen Kandidaten in ähnlicher Weise ihre Followeranzahl künstlich anzuheben. Irritierend dabei ist vor allem, dass diese "Social Bots" mittlerweile in der Lage sind, Tweets abzusetzen, die sich auf den ersten Blick durch nichts von denen echter Menschen unterscheiden. 

+++Trump beschuldigt Bill Clinton der Vergewaltigung+++

Er hat es angekündigt, und er macht Ernst: Donald Trump öffnet im Wahlkampf auch die unterste Schublade. Der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der Republikaner bezichtigte Bill Clinton, Ehemann seiner mutmaßlichen Gegnerin Hillary Clinton, der Vergewaltigung. In einem Interview des konservativen Senders Fox News zitierte der Moderator die Fälle von drei Frauen, die Bill Clinton in der Vergangenheit des Missbrauchs beschuldigt hatten. In einem Fall sei es darum gegangen, dass eine Frau gegen ihren Willen "begrapscht und befummelt und berührt" worden sei, sagte der Moderator. "Und Vergewaltigung", warf Trump daraufhin ein.

Hillary Clintons Team reagierte entsetzt. "Trump will die Amerikaner durch den Schlamm ziehen, um von eigenen Problemen wie dem Nicht-Veröffentlichen seiner Steuern abzulenken", heißt es in einem Statement des Clinton-Teams. Trump bezog sich auf Anschuldigen gegen Bill Clinton aus den Jahren 1978, 1991 und 1993.

Ufologen hoffen auf Ufo-Freundin Clinton

Hillary Clinton, voraussichtliche Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, hat schon oft ihre Faszination für den Weltraum zum Ausdruck gebracht. Auch zur Ufo-Thematik hat sich die frühere US-Außenministerin immer wieder geäußert: So hatte sie sich als junge Frau als Astronautin bei der Nasa beworben. Zur Ufo-Thematik sagte sie in einem Interview: "Es gibt genügend solcher Geschichten, und ich glaube nicht, dass die Leute einfach in ihrer Küche sitzen und sie erfinden." Würde sie Präsidentin, könnte sie der Öffentlichkeit womöglich Zugang zu Informationen aus Geheimakten über mögliche außerirdische Aktivitäten gewähren. "Ich möchte, dass wir in diese Akten schauen und dann so viel wie möglich öffentlich machen", sagte Clinton in der Show von Talkmaster Jimmy Kimmel. "Wenn es da nichts gibt, sollten wir das den Menschen sagen. Und wenn da etwas ist - und es nicht die nationale Sicherheit bedroht - sollten wir die Öffentlichkeit daran teilhaben lassen."

Clinton spricht mit Jimmy Kimmel über Ufos:

Donald Trump macht Dating great again - in Kanada

Die Vorstellung, dass Donald Trump in acht Monaten Präsident der USA sein könnte, löst offenbar Fluchtreflexe aus. Um das Auswandern nach Kanada im Fall von seinem Wahlsieg zu erleichtern, vermittelt eine Dating-Website neuerdings Trump-Gegner in den USA an Bewohner des Nachbarlandes. "Maple Match" (Slogan: Make Dating great again) erleichtert es Amerikanern, den idealen kanadischen Partner zu finden, um sie vor dem unfassbaren Horror einer Trump-Präsidentschaft zu retten", heißt es auf der Website. Nach Angaben des Texaners, der die Seite startete, haben sich bereits 13.000 Menschen angemeldet, ein Viertel davon sind Kanadier. Die meisten Anfragen kämen aus Seattle und New York. Seit einigen Wochen steht auch das Angebot des Kanadiers Rob Calabrese, alle Trump-Verdrossenen auf seine Insel Cape Breton in Novia Scotia einzuladen.

Was die Rolling Stones wollen, interessiert "The Donald" nicht

Donald Trump hat sich unbeeindruckt von der Aufforderung der Rolling Stones gezeigt, ihre Lieder nicht in seinem Wahlkampf zu benutzen. "Wissen Sie, wir verwenden so viele Songs", sagte Trump der US-Sendergruppe CNBC. "Wir haben die Rechte, sie zu nutzen. Ich kaufe immer die Rechte." Bei einem Auftritt von Trump im Bundesstaat West Virginia wurden am Donnerstag auch prompt die Stones-Hits "Start Me Up" und "You Can't Always Get What You Want" gespielt, wie so oft in den vergangenen Monaten. Bereits im Februar hatten die Stones den Milliardär aufgefordert, dies künftig zu unterlassen, zuletzt wieder am Mittwoch. Sie hätten dem Milliardär "zu keinem Zeitpunkt" erlaubt, ihre Songs zu nutzen, erklärte die Briten. Vor der britischen Band hatten sich bereits zahlreiche andere Musiker von Trump distanziert. Darunter House of Pain, Neil Young, R.E.M sowie Adele.

Anbiederung mit Taco - Trumps Liebeserklärung belustigt Hispanics

Seit Monaten beschimpft und beleidigt Donald Trump die Latinos, vor allem die Mexikaner. Noch am Mittwoch polterte der Präsidentschaftskandidat in spe: "Sie werden alle ausgewiesen." Am Donnerstag dann: Trump mit Taco in den Händen und dem Tweet: "Fröhlichen 5. Mai! Die besten Taco-Bowls gibt es im Trump Tower Grill. Ich liebe Hispanics!", schrieb er dazu. Der 5. Mai ist ein Feiertag in Mexiko.

Diese offensichtliche Anbiederung aber verstört die Menschen eher, als dass sie sie begeistert. Hillary Clinton haute ihm via Twitter sofort seine rassistischen Sprüche um die Ohren, die frühere Miss West Virginia, Andrea Mucino, hielt Trump auf Facebook vor, dass der am Donnerstag gar keinen Taco im Trump Tower in New York gegessen haben könne, weil er bei einer Veranstaltung in ihrem Bundesstaat gewesen sei. Überdies hielt sie fest, dass Trump auf dem Foto "dieselbe Gesichtsfarbe wie der Taco" habe. 

Trump verwechselt 11. September mit Supermarktkette

Eigentlich wollte sich der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump kurz vor den Vorwahlen in New York noch bei den dortigen Wählern beliebt machen - griff dabei aber mächtig ins Klo. Ein in dem Bundesstaat sehr emotional besetzten Thema sind die Terroranschläge vom 11. September 2001, bei denen alleine in Manhatten über 2700 Menschen starben. Trump wollte in seiner Rede nun an die Feuerwehrmänner und Ersthelfer von damals erinnern. Allerdings brachte der umstrittene Milliardär da etwas durcheinander. Statt "9/11", wie die Amerikaner die Anschläge wegen des Datums nennen, sprach Trump von "7/11" - einer berühmten Supermarktkette, die ihren Namen den ursprünglichen Öffnungszeiten von sieben Uhr morgens bis 11 Uhr abends verdankt. Trump selbst übersah - oder überspielte - seinen Patzer routiniert und fuhr einfach fort. Ein Video davon sehen Sie hier:

Trump schwänzt Galadinner des Pressekorps

Der umstrittene republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump will dem traditionellen Galadinner des Pressekorps des Weißen Hauses fernbleiben. Das kündigte der Unternehmer in einem Interview des Online-Portals "The Hill" an. "Die Presse ist unehrlich. Wenn die Presse ehrlich wäre, würde ich hingehen, weil ich eine gute Zeit hätte", sagte Trump. "Aber egal, wie viel Spaß ich hätte, die Journalisten würden sagen: "Donald Trump war schlecht drauf"."

Jedes einzelne Medienunternehmen habe ihn gefragt, ob er hingehen werde, fügte der Milliardär in der ihm sehr eigenen Art hinzu. Er habe sich dennoch dazu entschieden nicht teilzunehmen. Das Dinner ist am 30. April geplant - kurz vor einer wichtigen Vorwahl im Bundesstaat Indiana.

Trump hat ein sehr gespaltenes Verhältnis zu den Medien. Einerseits stützt sich ein erheblicher Teil seiner Wahlkampfstrategie auf seine Dauerpräsenz im Fernsehen, andererseits beleidigt er Journalisten immer wieder.

Das Galadinner des Pressekorps ist seit langem eine feste Tradition im politischen Leben in Washington. Der Präsident hält dabei stets eine Rede. 2011 hatte sich Barack Obama in Trumps Anwesenheit über diesen lustig gemacht. Manche Beobachter sehen darin eine Motivation Trumps zu kandidieren. Der 69-Jährige hat noch nie ein politisches Amt inne gehabt. Er liegt im Rennen um die Nominierung der Republikaner vorne.

CIA-Chef verweigert sich Trumps Waterboarding-Plänen

Der Direktor des US-Geheimdienstes CIA, John Brennan, hat Befehlsverweigerung für den Fall angekündigt, dass ein künftiger US-Präsident das sogenannte Waterboarding als Verhörmethode wieder einführen will. Die Methode gilt in vielen Ländern als Folter und simuliert das qualvolle Ertrinken des Befragten. US-Präsident Barack Obama hatte die Verhörtechnik kurz nach der Übernahme seines Amts im Jahr 2009 verboten. Zuvor war sie unter Präsident George W. Bush unter anderem im Kampf gegen Terroristen angewendet werden.

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hatte angekündigt, er wolle "Waterboarding und noch viel Schlimmeres"
wieder einführen, um Informationen von Terroristen zu erlangen. Sein republikanischer Mitbewerber Ted Cruz hatte erklärt, er wolle notfalls harte Verhörmethoden einführen, ohne Waterboarding aber explizit zu nennen.

CIA-Chef Brennan sagte in einem Interview mit dem Sender MSNBC, das am Montag ausgestrahlt werden sollte: "Ich würde nicht zustimmen, wenn irgendein CIA-Mitarbeiter wieder Waterboarding ausführen sollte." Zuvor hatten sich bereits hochrangige US-Militärs ähnlich geäußert. Die Methode ist auch deswegen höchst umstritten, weil alle einschlägigen Studien besagen, dass das Erpressen von Informationen durch Folter nicht zielführend ist.

Zu leicht entflammbar: Ivanka Trump muss Schals zurücknehmen

Das US-Verbraucherschutzamt hat den Rückruf von etwa 20.000 Schals der Marke "Ivanka Trump" angeordnet. Die Kunstseide-Artikel entsprächen nicht den US-Standards, sie seien leicht entflammbar und stellten ein Risiko für ihre Besitzer dar, warnte die Behörde. "Verbraucher sollten sofort aufhören, die zurückgerufenen Schals zu tragen und sie zurückbringen, um eine volle Rückerstattung des Kaufpreises zu erhalten", heißt es.

Die Kleidungsstücke der Tochter von US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump wurden für Preise zwischen 12 und 68 Dollar unter anderem bei den US-Einzelhändlern Century 21 und TJ Maxx oder Online bei Amazon verkauft. Pikant: Produziert wurden die Schals ausgerechnet in China, dem Land, dem Trump im Wahlkampf mit einem Handelskrieg droht, weil es angeblich unzählige US-Jobs durch Währungs-Dumping und illegale Export-Subventionen vernichtet. Ivanka, 34, ist als Ex-Model zwar selbstständige Geschäftsfrau mit eigener Modelinie, unterstützt ihren Vater jedoch. 

Trump-Hasser fährt Trump(plakat) über den Haufen

Watch as the driver of a Jeep takes out a Trump sign!

Posted by ViralHog on Donnerstag, 17. März 2016

Anonymous hackt Daten der Trump-Familie

Erst vor wenigen Tagen hat die Hacker-Gruppe Anonymous Donald Trump den Krieg erklärt. Nun vermeldet das Kollektiv einen ersten Erfolg: Angeblich soll es persönliche Daten des Clans ergattert haben - von den Handynummern über die Privatadressen bis zu den Sozialversicherungsangaben, wie der Sender CNN berichtet. Zur Kontrolle habe der Nachrichtenkanal mindestens eine der Nummer angerufen und der Gesprächspartner die Beziehung zum Präsidentschaftsbewerber bestätigt. Der Erfolg von Anonymous wird aber etwas relativiert, weil einige der Angaben, etwa Donald Trumps Handynummer, bereits in den vergangenen Monaten an die Öffentlichkeit gelangt waren.

Michelle Obama will nicht US-Präsidentin werden

Michelle Obama

US-Präsidentin? Sie? Eher nicht, sagt First Lady Michelle Obama

Auf dem texanischen South-by-Southwest-Festival wurde First Lady Michelle Obama von Rapperin Queen Latifah gefragt, ob sie nicht auch für das Amt des US-Präsidenten kandidieren wolle. Antwort: Nö. "Ich habe da diese beiden jungen Menschen zu Hause", sagte sie und meint natürlich ihre beiden Töchter Sasha und Malia. Sie werde sich aber weiter engagieren und Verantwortung übernehmen, schließlich gebe so vieles, was man auch außerhalb des Weißen Hauses machen könne. 

Dustin Hoffman: Trump wird Kandidat, aber nicht Präsident

Dustin Hoffmann im Portrait. Der Schauspieler glaubt nicht, dass Donald Trump Präsident wird

"Er bedient nur die weniger gebildeten, weißen Amerikaner": Dustin Hoffmann glaubt nicht, dass Donald Trump Präsident werden kann.

Schauspieler Dustin Hoffman, 78, glaubt nicht, dass Donald Trump der nächste Präsident der Vereinigten Staaten sein wird. "Trump spricht vor allem die weniger gebildeten, weißen Amerikaner an", sagte Hoffman in einem Interview mit der "Welt am Sonntag". Die Gesellschaft der USA sei aber sehr vielschichtig. "Ich glaube nicht, dass Trump gewinnen kann, wenn nur diese eine Gruppe für ihn stimmt. Trump wird nicht Präsident", erklärte der zweifache Oscarpreisträger ("Rain Man", "Kramer gegen Kramer"). Zugleich sei er sich ziemlich sicher, dass Trump die Nominierung als Kandidat der Republikaner bekommen wird. "Er hat sie ja praktisch schon in der Tasche." Mit den politischen Machenschaften rund ums Weiße Haus hatte Hoffmann auch beruflich schon zu tun. In dem Polit-Thriller "Die Unbestechlichen" spielte er 1976 den Journalisten Carl Bernstein, der zusammen mit seinem Kollegen Bob Woodward den Watergate-Skandal aufdeckte, durch den Präsident Richard Nixon zu Fall kam.

Mexikos Präsident vergleicht Trump mit Hitler und Mussolini

Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto hat den republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump in eine Reihe mit Adolf Hitler und Italiens Diktator Benito Mussolini gestellt. Trumps "schrille Rhetorik" erinnere ihn an den Aufstieg der Nationalsozialisten und der italienischen Faschisten, sagte Peña Nieto in mehreren Interviews mit mexikanischen Zeitungen.

Solche radikalen Äußerungen hätten schon in der Vergangenheit eine "unheilvolle" Entwicklung nach sich gezogen. "So kamen Mussolini und Hitler an die Macht: Sie machten sich die (...) Probleme zunutze, mit denen sich die Menschen damals nach einer Wirtschaftskrise konfrontiert sahen." Trump wolle bei den Wählern punkten, indem er für komplizierte Probleme "sehr einfache Lösungen" anbiete, sagte Peña Nieto.

Der Geschäftsmann, der das Kandidatenfeld bei den Republikanern derzeit anführt, hatte im Sommer mexikanische Einwanderer als Vergewaltiger und Kriminelle bezeichnet. Eines der zentralen Wahlversprechen des populistischen Milliardärs ist der Bau einer Mauer an der Südgrenze der USA. Durch Trumps Äußerungen drohe die Beziehung zwischen den beiden Nachbarländern Schaden zu nehmen, erklärte Peña Nieto.

Jean-Marie Le Pen würde Trump wählen

In ihren Thesen übertreffen sich die beiden Herren fast gegenseitig. Während Front-National-Gründer Jean-Marie Le Pen den Holocaust verharmlost, bezeichnet Donald Trump mexikanische Einwanderer pauschal als Vergewaltiger. Der französische Skandal-Politiker Le Pen hat via Twitter jetzt öffentlich seine Zustimmung für Trump geäußert: "Wäre ich Amerikaner, ich würde Donald Trump wählen... Möge Gott ihn beschützen."

Ob Trump ein Zuspruch von rechtsextremer Seite nützlich sein kann, zeigt sich womöglich jetzt: Am sogenannten "Super Tuesday" wird in zwölf Bundesstaaten der republikanische Kandidat gewählt. Bisher noch liegt Donald Trump deutlich vor seinen derzeit stärksten Konkurrenten Ted Cruz und Marco Rubio.

Rubio spottet über Trumps bestes Stück

US-Wahlkampf: Marco Rubio (l.) und Konkurrent Donald Trump

Das Niveau sinkt: Marco Rubio (l.) griff Konkurrent Donald Trump jetzt unterhalb der Gürtellinie an

Gut einen Tag vor dem "Super Tuesday", an dem die republikanische Basis in gleich zwölf Bundesstaaten über ihren Kandidaten abstimmen wird, mutiert der Schlagabtausch zwischen Marco Rubio und Donald Trump endgültig zur Schlammschlacht. Nachdem ihn Trump als "kleiner Rubio" betitelt hatte, sah sich der Senator aus Florida nun offenbar zum Gegenschlag genötigt, der deutlich unter die Gürtellinie ging, wie der US-Sender "NBC" berichtet.

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Virginia spielte Rubio dabei in böser Absicht auf Trumps Hände an. Der Milliardär habe für seine Körpergröße sehr kleine Hände, sagte Rubio, um dann schmunzelnd auszuführen: "Und ihr wisst, was man über Männer mit kleinen Händen sagt". Zwar schob Rubio nach, dass man diesen nicht trauen könne, aussagen wollte er mit dem Handvergleich vermutlich jedoch etwas ganz anderes: Dass Trump ein kleines Geschlechtsteil hat. Da die Anwesenden Rubios verbalen Tritt in den Schritt seines Widersachers laut "NBC" mit lautem Applaus bedachten, legte der 44-Jährige sogleich nach. Ziel seines zweiten Angriffs: Trumps Hautteint. Trump schwitze nicht, "weil seine Poren vom Bräunungsspray verstopft sind", so Rubio. Und weiter: "Donald Trump wird Amerika nicht groß machen, er wird Amerika orange machen". 

Warum Donald Trump vielleicht doch nicht gegen Immigranten hetzen sollte...

Donald Trump Frauen Immigranten

Gefunden bei Raymond Digiacomo

"Donald Trumps Ehefrauen sind der Beweis dafür, dass wir Einwanderer für Jobs brauchen, die Amerikaner nicht machen wollen"

Unter Teppichen und Kabeln

Donald Trump Stern Walk of Fame

Verborgen hinter Teppichen und Kabeln: Donald Trumps Stern auf dem Walk of Fame

 

Ja, selbst einen Stern auf Hollywoods Walk of Fame kann Donald Trump vorweisen. 2007 hat er ihn bekommen, für seine Fernsehsendungen. Die nächsten Tage aber verschwindet die Auszeichnung hinter einer Absperrung für die Oscar-Show und ist für die zahlreichen Schaulustigen nicht mehr zugänglich. "Die Leute sind total enttäuscht", sagt Gregg Donovan. Der "Botschafter von Hollywood" kennt sich auf dem Walk of Fame gut aus. Mit rotem Frack und schwarzem Zylinder läuft er täglich durch das Viertel, posiert für Fotos und schäkert mit Touristen. Seit Monaten sei Trumps Stern umlagert, meint Donovan. "Die Leute lieben oder hassen ihn, aber alle wollen ein Foto mit seinem Stern."

Protestierende bringen Donald Trump auf die Palme

Man kann Donald Trump vieles vorwerfen, aber nicht, dass er sich hinter wohlformulierten Höflichkeiten verstecken würde. Einen Tag vor den Vorwahlen der Republikaner in Nevada, gab es auf einer Wahlkampfveranstaltung in Las Vegas die (üblichen) Proteste gegen den Kandidatenanwärter. Als einer der Demonstranten unsanft aus Saal befördert wurde, sagte er, er würde dem Protestierenden "gerne in die Fresse hauen", wie der Sender CNN berichtet. Was Trump offenbar besonders irritierte war, dass der Mann bei seinem Rausschmiss lächelte. "Er grinst, ihm geht's gut". Und: Früher habe man solche Leute auf einer Trage abtransportiert, aber heute dürfe man ja niemandem mehr wegdrängen. Im November waren Saalaufpasser bei einer Rede in Alabama brutal gegen einen schwarzen Demonstranten vorgegangen. Ende Januar wurde eine Muslimin, die bei der Wahlkampfveranstaltung schweigend gegen Trump protestiert hatte, unwirsch abgeführt.

Donald Trump baut Mauern in "Game of Thrones"

In einem beinahe drei Minuten langen Video mit dem Titel "Winter is Trumping" wird der umstrittene US-Präsidentschaftsanwärter Donald Trump erneut so richtig durch den Kakao gezogen. Dieses Mal jedoch in einer neuen Umgebung: in der Fantasy-Welt von "Game of Thrones". Offenbar hat der Milliardär den Erschaffer des Videos mit seinen umstrittenen Aussagen derart an einige Bösewichte der Serie erinnert, dass dieser Trumps Kopf kurzerhand auf deren Körper setzte. Auch die teilweise skurrilen Aussagen passen erschreckend gut in die Welt von Westeros.

Zunächst weigert sich Trump, eine Gruppe Vertriebener in einer Wüste in seine schützende Stadt zu lassen - die Ähnlichkeit zu den südlichen Bundesstaaten wie Arizona oder New Mexiko ist unübersehbar. Trotzdem betont Trump in dem Video, er sei eine "sehr nette Person" - nicht mal ansatzweise das schrillste Zitat aus dem lustigen Zusammenschnitt.

Und dann gibt es natürlich noch "die Mauer", eine immense Barriere, die die Welt von Westeros vor den üblen Kreaturen des Nordens schützt. Nach all dem, was der umstrittenen Republikaner im Vorwahlkampf um die US-Präsidentschaft so erzählt hat, könnte man glauben, dass er sich genau eine solche Barriere auch an der Grenze zu Mexiko wünscht. Trump in "Game of Thrones" ist zum Totlachen - aber auch irgendwie beängstigend. 

Donald Trump - der Trend ist sein Freund

Statistiken lügen nicht und sollte es diese auch nicht tun, dann könnten die US-Republikaner jetzt aufhören mit ihrer Kandidatenkür: Seit 36 Jahren wurde jeder Bewerber, der sowohl in New Hampshire als auch in South Carolina gewonnen hat, später zum offiziellen Präsidentschaftskandidaten gewählt, notiert die "New York Times". Mit anderen Worten: Donald Trump wird's. Er lag bei den Abstimmungen in beiden US-Bundestaaten vorne. Sollte es wider Erwarten doch noch eng werden, dann nicht in absehbarer Zeit. In nahezu allen Umfragen für die Vorwahlen (Nevada, 23. Februar und in 14 Staaten am 1. März) liegen seine parteiinternen Gegner Marco Rubio und Ted Cruz hinter dem Multimilliardär.

Jetzt weist Trump auch den Papst zurecht

Donald Trump Papst

"Wer bist Du, meinen Glauben anzuzweifeln?": So in der Art weist Donald Trump (r.) den Papst zurecht

  • "Eine Person, die daran denkt, Mauern anstatt Brücken zu bauen, ist nicht christlich" - Papst Franziskus über Donald Trump
  • "Wenn der Vatikan vom Islamischen Staat angegriffen wird, wird sich der Papst noch wünschen und dafür beten, dass Donald Trump Präsident ist" - Donald Trumps Reaktion auf die Papst-Äußerung.

Eines muss man dem milliardenschweren Wahlkämpfer Donald Trump lassen: Er ist derartig unabhängig, dass er vor niemandem in Knie geht, nicht einmal vor dem Stellvertreter Gottes auf Erden. Nachdem Papst Franziskus in Mexiko den republikanischen Präsidentschaftskandidaten angegangen war, schoss dieser in altbewährter Manier zurück: Es sei schändlich von einem religiösen Führer, den Glauben eines Menschen infrage zu stellen, so Trump. Bereits vor einigen Tagen hatte der Immobilienmogul Kritik am Papst geübt und ihm vorgeworfen, die Grenze zu den USA nur auf Drängen der mexikanischen Regierung zu besuchen. Die US-Seite Vox.com verwies angesichts des Streits süffisant auf einen Tweet Trumps aus dem Jahr 2013: "Der neue Papst ist ein demütiger Mann, genauso wie ich, was wohl erklärt, warum ich ihn so mag."

Kanadier lädt alle US-Bürger auf Insel ein, wenn Trump Präsident wird

Cape Breton

Beschaulich und ruhig: Die Insel Breton Island ist ungefähr das Gegenteil von Donald Trump

Ok, alle Amerikaner werden wohl nicht auf seine Insel passen, auch wenn sie so groß ist wie Niederbayern. Doch die Ansage gilt: Für den Fall, dass Donald Trump nächster US-Präsident werden wird, lädt ein Kanadier alle fluchtwilligen US-Bürger ein, auf die Insel Cape Breton zu kommen. Rob Calabrese heißt der Mann und bewirbt sein Angebot auf der eigens eingerichteten Seite cbiftrumpwins.com. Dort beschreibt er das Eiland in der Atlantik-Provinz Novia Scotia in den schönsten Farben. Klar, das Ganze sei ein Scherz, sagte Calabrese in einem Interview. Aber auch: "Es ist fürchterlich. Ich würde nicht in einem Land leben wollen, das von Donald Trump geführt wird." 

Wehe dem Topmodel, das es wagt, alte Sozialisten zu unterstützen …

Emily Ratajkowski

Emily Ratajkowski ist bekennender Bernie-Sanders-Fan

Emily Ratajkowski, Model mit Hang zur Freizügigkeit, sieht sich dem geballten Hass der sozialen Medien ausgesetzt. Die 25-Jährige wagt es nämlich, sich in den US-Wahlkampf einzumischen und für Bernie Sanders zu werben. Der 74-Jährige, der sich selbst Sozialist nennt, entwickelt sich bei der Demokratischen Partei zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten für Hillary Clinton. Ratajkowski hatte jüngst in einer kurzen Rede die Vorzüge des möglichen Kandidaten gepriesen, ihre Rede auf Facebook veröffentlicht und wird seitdem angepöbelt und ausgebuht. "Sie ist ein Schwachkopf, der keine Ahnung von Politik hat", ist noch einer der milderen Kommentare. Natürlich trollt auch die Notgeilen-Fraktion herum: "Im Sozialismus geht es ums Teilen, in diesem Sinne: Zeig uns Deine Brüste", schreibt ein anderer. Der Rest: zu vulgär, um hier wiedergegeben zu werden. Die US-Seite Medium.com hat für diese (erwartbaren) Ausfälle nur noch einen Stoßseufzer übrig: "Soziale Medien sind nur allzu oft vergiftete Orte, besonders für Frauen."

Der falsche Präsident Frank Underwood mischt im echten Präsidentschaftswahlkampf mit

Achtung, jetzt wird es etwas verzwickt: Seit einigen Jahren treibt ein gewisser Frank Underwood sein Unwesen als US-Präsident in Washington. Nicht in echt, sondern auf Netflix in der legendären Polit-Serie House of Cards. Die geht demnächst in die vierte Staffel und wie es der Zufall so will, muss sich das intrigante Staatsoberhaupt (Kevin Spacey) seiner Wiederwahl stellen - es herrscht also Wahlkampf, genau wie in den echten Vereinigten Staaten. Was liegt da näher als die beiden Welten miteinander zu verknüpfen? Die Marketing-Leute des Senders bauten in South Carolina (wo am Wochenende die Vorwahlen der Republikaner stattfinden und die Heimat des TV-Präsidenten liegt) große Werbebanner auf. Darauf zu sehen: Frank Underwood und sein sagenhaft unverschämter Slogan: "Anything for America".

Damit nicht genug: Netflix rührt die Werbetrommel wie die ganz Großen in Washington: Der Wahlspot ist so anrührend und nichtssagend wie alle Wahlspots und wie im echten Wahlkampf existiert ein Hashtag (FU2016) und reichlich Postings: Im jüngsten bedankt sich das Team Underwood etwa bei Donald Trump für die Unterstützung. Die eigens eigenrichtete Website FU16.com wirkt wie eine Kampagnenseite, und ihr einziger Zweck besteht darin, sich über sie für Newsletter und Social-Media-Angebote eintragen zu können. Ach so und übrigens: Frank Underwood kehrt am 4. März zurück. 

Von wegen uneinholbar: Donald Trump verliert Spitzenplatz in Umfragen

Erstmals seit mehreren Monaten sieht eine Umfrage in den USA den texanischen Senator Ted Cruz bei republikanischen Wählern vor Donald Trump. Cruz liege bei etwa 28 Prozent, teilten das "Wall Street Journal" und der Sender NBC mit, das zu der gemeinsamen Erhebung mit. Trump sei seit Mitte Januar um 7 Punkte abgerutscht und liege nun bei 26 Prozent. 

Ist Donald Trumps missglückter TV-Auftritt Schuld?

Die Fehlermarge der Umfrage wird mit knapp fünf Prozent angegeben, Trump und Cruz könnten also auch gleichauf liegen. Das Erstarken des Texaners ist dennoch bemerkenswert, weil Trump lange als praktisch uneinholbar galt.

Als Gründe für Trumps schwächeres Abschneiden wurde das Ausscheiden mehrerer Kandidaten angeführt, dies konzentriere die Stimmen auf die geringere Zahl von Trumps Widersachern. Auch habe dem Immobilienmilliardär sein sehr schlechter Auftritt bei der jüngsten TV-Debatte der Republikaner geschadet.

Auf den Plätzen drei bis sechs liegen in der Umfrage Marco Rubio (17 Prozent, plus vier Punkte), John Kasich (11 Prozent, das stärkste Plus), Ben Carson (10 Prozent) und an letzter Stelle Jeb Bush (4 Prozent).

Huren würden Hillary wählen

Vor wenigen Monaten noch war Hillary Clinton die unangefochtene Favoritin der Demokraten für den Präsidentschaftswahlkampf. Doch mit dem Linken Bernie Sanders ist aus dem Nichts ein ernsthafter Konkurrent erwachsen, und so kann die Ex-Außenministerin jede Unterstützung gebrauchen, die ihr angeboten wird - selbst wenn die aus einem eher schwierigen Umfeld kommt. Wenige Tage vor der Vorwahl in Nevada haben sich zahlreiche Prostituierte zu Wort gemeldet und angekündigt, die Ex-First-Lady zu wählen. Unter dem Slogan "Hookers for Hillary" (Huren für Hillary) setzen sie sich für Clinton ein. Grund: "Frauen an die Macht, sie ist für uns ein Vorbild", sagte eine gewisse Entice Love einem Radiosender aus San Francisco. Für Kunden, die die Demokraten unterstützen, werden sich die Sexarbeiterinnen auch eine Belohnung ausdenken, so Love.

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