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Donald Trump verliert zwei Staaten - und bleibt trotzdem Sieger

Niederlagen in Maine und Kansas: Donald Trump hat bei den US-Vorwahlen zwei Staaten an seinen Konkurrenten Ted Cruz verloren. Weit abgeschlagen ist inzwischen Marco Rubio. Sollte er aufgeben, könnte es zum Duell Cruz gegen Trump kommen.

Donald Trump

Donald Trump fordert bei seiner Dankesrede in Florida Marco Rubio zum Verzicht auf.

Gegenwind für den umstrittenen republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump: Sein Konkurrent Ted Cruz gewann am Samstag die Vorwahlen der Konservativen in den beiden US-Bundesstaaten Kansas und Maine mit deutlichem Abstand. Trump entschied das wichtige Rennen in Louisiana und auch den Staat Kentucky für sich. In den vergangenen Tagen hatten führende Republikaner massiv Stimmung gegen ihn gemacht.

Bernie Sanders kann zwei Staaten für sich entscheiden 

Bei den Demokraten schlug Bernie Sanders die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton in Nebraska und Kansas deutlich. Clinton wiederum setzte sich in Louisiana gegen den 74-Jährigen durch. Offiziell küren die beiden Parteien ihren Spitzenkandidaten auf Parteitagen im Sommer. Bei den Vorwahlen geht es um das Sammeln von Delegiertenstimmen für diese Parteikongresse.

Das gute Abschneiden von Cruz und Sanders hat für das Gesamtbild aber noch nicht viel zu bedeuten, weil die am Samstag gewonnenen Delegierten anteilig verteilt werden. Sie konnten noch nicht entscheidend aufholen, Trump und Clinton bleiben die Favoriten. 

Donald Trump fordert Rubio zum Verzicht auf

Bei den Republikanern wird viel davon abhängen, wie lange Marco Rubio und John Kasich noch durchhalten. Cruz appellierte an seine Konkurrenten, sich aus dem Rennen zurückzuziehen. "Das Feld muss sich weiter verkleinern. Solange das Feld weiter geteilt ist, hat Donald einen Vorsprung", sagte der Senator von Texas.

Auch Trump rief Rubio dazu auf, seinen Wahlkampf zu beenden. "Ich denke, es ist Zeit, dass er sich verabschiedet", sagte er in Florida. "Ich würde so gerne eins gegen eins mit Cruz kämpfen." Es war auffallend, dass Rubio am Samstag überall sehr schwach abschnitt. Das Establishment hatte versucht, ihn als Kompromisskandidaten aufzubauen. In Kansas und Louisiana landete der Senator von Florida auf dem dritten Platz. In Maine wurde er nur Vierter, dort holte Kasich den dritten Platz.

mai/DPA
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