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Japan stationiert Raketen mitten in Tokio

Japan wappnet sich gegen einen möglichen Angriff Nordkoreas: Mitten in der Hauptstadt Tokio wurden Abwehrraketen in Stellung gebracht. In Nordkorea selbst machte das Regime eine seiner Drohungen wahr.

Das japanische Verteidigungsministerium bringt wegen der Bedrohung durch Nordkorea Raketenabwehrvorrichtungen mitten in der Hauptstadt Tokio in Stellung. Eine PAC-3-Abschusseinheit wurde auf dem Gelände des Ministeriums im Stadtteil Ichigaya aufgestellt, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete. Auch an zwei anderen Orten der Millionen-Metropole sollen PAC-3-Anlagen in Stellung gebracht werden. Zuvor hatte Verteidigungsminister Itsunori Onodera den Befehl erteilt, nordkoreanische Raketen abzuschießen, sollten diese japanisches Territorium erreichen. Die japanische Marine hat zu diesem Zweck Aegis-Zerstörer ins Japanische Meer entsandt.

Das nordkoreanische Regime hat wie angekündigt keine Arbeiter aus dem eigenen Land mehr in den grenznahen innerkoreanischen Gewerbepark in Kaesong gelassen. Die rund 53.000 nordkoreanischen Arbeiter seien nicht zur Arbeit in der Sonderwirtschaftszone erschienen, teilten das Vereinigungsministerium in Seoul sowie südkoreanische Firmenvertreter am Dienstag mit. Die Produktion in den Fabriken in dem Industriepark in der nordkoreanischen Stadt sei zum Erliegen gekommen.

Südkoreaner halten die Produktion aufrecht

Nach immer neuen Kriegsdrohungen gegen Südkorea hatte das Regime in Pjöngjang am Montag angekündigt, alle nordkoreanischen Arbeiter aus dem Kaesong-Komplex abzuziehen. Der Betrieb werde bis auf weiteres eingestellt. "Bis jetzt hat sich heute kein einziger nordkoreanischer Arbeiter zur Arbeit gemeldet", sagte eine Sprecherin des südkoreanischen Vereinigungsministeriums. Im Zuge der aktuell angespannten Lage auf der koreanischen Halbinsel hatte Nordkorea bereits in der vergangenen Woche südkoreanischen Arbeitern die Einreise in die gemeinsam von beiden Staaten betriebene Sonderwirtschaftszone untersagt, die Ausreise hingegen erlaubt. Nach Angaben des Vereinigungsministeriums in Seoul verließen bis Montagabend gut 300 Südkoreaner den Komplex, 475 blieben vorerst vor Ort, um die Produktion am Laufen zu halten.

Der 2004 eröffnete Industriekomplex liegt in Nordkorea, zehn Kilometer von der Grenze zum Süden entfernt. In ihm arbeiten rund 53.000 nordkoreanische Arbeiter für 123 südkoreanische Unternehmen. Kaesong ist eine wichtige Quelle für ausländische Devisen für Pjöngjang, weshalb Experten bezweifeln, dass Nordkorea den Komplex dauerhaft schließen will. Kaesong ist das letzte große Gemeinschaftsprojekt der beiden Länder.

Formell befinden sich Süd- und Nordkorea seit dem Ende ihres Bruderkriegs (1950-53) noch immer im Kriegszustand. Seit dem dritten Atomtest durch Nordkorea im Februar haben sich die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel deutlich verschärft. Nordkorea hatte angesichts der Ausweitung von UN-Sanktionen gegen das Land und südkoreanisch-amerikanischer Militärmanöver unter anderem den Waffenstillstandsvertrag von 1953 gekündigt.

tkr/DPA/AFP/DPA

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