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Der Präsident des Tschad, Idriss Deby Itno, hat am Freitag die Tochter des mutmaßlichen Chefs der sudanesischen Dschandschawid-Reitermiliz geheiratet.
Während Monat für Monat 10 000 Menschen umgebracht werden oder an Hunger sterben, geht das diplomatische Geschacher um Darfur weiter. Sudans Regierung lügt, die Großmächte zögern, und die Hilfsorganisationen können wenig tun.
Lange hat die Welt weggesehen, während arabische Banden im Bund mit Regierungssoldaten im Sudan afrikanische Bauern und ihre Familien vertrieben und ermordet haben. Mehr als eine Million Menschen sind auf der Flucht.
Nach den Menschen, die vor dem Völkermord in Darfur fliehen, kam auch der Krieg über die Grenze in den Tschad. stern-Reporter erzählen am Beispiel eines 14-jährigen Kindersoldaten, wie elend das Leben dort ist - und das Sterben
Bevor die Besten gefeiert werden, schmäht Hollywood traditionell die Schlechtesten. Die schlechtesten Schauspieler, Nebenrollen und Filme. Paris Hilton bekam gleich drei Goldene Himbeeren - genauso viele wie ein deutscher Regisseur.
Kriegsverbrechen, Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit - alles Lüge? Das zumindest behauptet der sudanesische Präsident Omar Hassan al-Baschir über die Anschuldigungen, die der Internationale Strafgerichtshof gegen ihn erhoben hat. Er wird, so betont er, das Gericht in Den Haag nicht anerkennen.
Der Chefankläger beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, Luis Moreno-Ocampo, hat einen Haftbefehl gegen Sudans Präsidenten Omar Hassan al Baschir beantragt. Erstmals wird damit ein amtierendes Staatsoberhaupt beschuldigt. Al Baschir soll wegen Völkermord vor Gericht kommen.
Vertreter der Afrikanischen Union und der sudanesischen Rebellen konnten sich auf keinen Termin für Friedensgespräche einigen. Unterdessen haben die USA einen verschärften Resolutionsentwurf vorgelegt.
Frankreich mobilisiert seine Truppen im Tschad, um den Flüchtlingen in der Darfur-Region im Nachbarstaat Sudan zu helfen.
Nach einem wochenlangen diplomatischen Ringen hat sich der UN-Sicherheitsrat auf eine Resolution verständigt, mit der die Entwaffnung der Milizen im Westen Sudans innerhalb von 30 Tagen gefordert wird.
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